Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht – und die von vorn­her­ein geplan­te Über­tra­gung der Ein­kunfts­quel­le auf einen Rechts­nach­fol­ger

Nach dem Grund­satz der Indi­vi­du­al­be­steue­rung hat sich die Über­schuss­pro­gno­se auch bei unent­gelt­li­cher Über­tra­gung einer Ein­kunfts­quel­le (hier: Kapi­tal­an­la­ge) regel­mä­ßig an der Nut­zung des Ver­mö­gens­ge­gen­stan­des durch den Steu­er­pflich­ti­gen zu ori­en­tie­ren. Nur aus­nahms­wei­se kann auch die Nut­zung durch einen (unent­gelt­li­chen) Rechts­nach­fol­ger berück­sich­tigt wer­den. Eine sol­che Aus­nah­me­kon­stel­la­ti­on liegt nicht vor, wenn bereits bei Ein­ge­hung

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Gewinn aus als Gegen­leis­tung für Ver­mö­gens­über­tra­gung an Anteils­eig­ner zu gewäh­ren­den Akti­en

Die Rück­wir­kung nach § 2 Abs. 1 Satz 1 UmwStG 1995 erfasst nach Wort­laut, Sys­te­ma­tik und Zweck der Vor­schrift das von der über­tra­gen­den Kör­per­schaft auf die Über­neh­me­rin über­tra­ge­ne Ver­mö­gen, nicht hin­ge­gen die für das über­tra­ge­ne Ver­mö­gen erbrach­ten Gegen­leis­tun­gen (hier: Akti­en) an die Anteils­eig­ner der über­tra­gen­den Kör­per­schaft. Für eine erwei­tern­de Aus­le­gung des in §

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die fort­be­stehen­de Geschäfts­füh­rer­stel­lung des Ver­mö­gens­über­ge­bers

Ver­sor­gungs­ren­ten sind nur dann als Son­der­aus­ga­ben nach § 10 Abs. 1 Nr. 1a Satz 2 Buchst. c EStG 2013 (jetzt: § 10 Abs. 1a Nr. 2 Satz 2 Buchst. c EStG) abzieh­bar, wenn der Über­ge­ber nach der Über­tra­gung der Antei­le an einer GmbH nicht mehr Geschäfts­füh­rer der Gesell­schaft ist. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind nach § 10

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Vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge – und die Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in Zusam­men­hang ste­hen, die bei der Ver­an­la­gung außer Betracht blei­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG a.F. (Ein­kom­men­steu­er­ge­setz i.d.F. vor Inkraft­tre­ten des Jah­res­steu­er­ge­set­zes 2008 ). Die Neu­fas­sung ist nur auf Ver­sor­gungs­leis­tun­gen anzu­wen­den, die

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Vor­weg­ge­nom­me­ne Erb­fol­ge – die Ver­mö­gens­über­tra­gung als Ren­te oder dau­ern­de Last

Die wie­der­keh­ren­den Leis­tun­gen sind dann nicht als Leib­ren­te, son­dern als dau­ern­de Last anzu­se­hen, wenn zwar die Abän­der­bar­keit der Bar­leis­tun­gen bei wesent­lich ver­än­der­ten Lebens­be­dürf­nis­sen (Heim­un­ter­brin­gung, Pfle­ge­be­dürf­tig­keit) aus­ge­schlos­sen wird, der Ver­mö­gens­über­neh­mer sich jedoch in nen­nens­wer­tem Umfang ver­pflich­tet, selbst Pfle­ge- und Betreu­ungs­leis­tun­gen zu erbrin­gen. Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den

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Vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge – und die Ver­mö­gens­über­tra­gung gegen wie­der­keh­ren­de Leis­tun­gen

Die Ver­pflich­tung zu wie­der­keh­ren­den Bar­leis­tun­gen in einem vor dem 1. Janu­ar 2008 abge­schlos­se­nen Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trag ist als Leib­ren­te zu beur­tei­len, wenn die Ver­trags­par­tei­en eine Abän­der­bar­keit der Höhe der Ren­ten­leis­tun­gen mate­­ri­ell-rech­t­­lich von Vor­aus­set­zun­gen abhän­gig gemacht haben, die einer Wert­si­che­rungs­klau­sel ent­spre­chen. Dies gilt selbst dann, wenn in die­sem Zusam­men­hang auf § 323 ZPO

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Kapi­tal­ge­sell­schaft -> Per­so­nen­ge­sell­schaft -> Schwes­ter­per­so­nen­ge­sell­schaft

Der Gewer­be­steu­er unter­lie­gen inner­halb der Fünf-Jah­­res-Frist die Gewin­ne aus einer oder meh­re­ren Ver­äu­ße­run­gen einer der in § 18 Abs. 4 Sät­ze 1 und 2 UmwStG genann­ten Sach­ge­samt­hei­ten, soweit hier­in stil­le Reser­ven ent­hal­ten sind, die dem von der Kapi­tal­ge­sell­schaft zur Per­so­nen­ge­sell­schaft über­ge­gan­ge­nen Betriebs­ver­mö­gen zuzu­ord­nen sind. Der Gewer­be­steu­er unter­liegt damit auch der Über­gang des

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Ver­mö­gens­über­tra­gung im Gan­zen

Nach § 1365 Abs. 1 Satz 1 BGB kann sich ein Ehe­gat­te nur mit Ein­wil­li­gung des ande­ren Ehe­gat­ten ver­pflich­ten, über sein Ver­mö­gen im Gan­zen zu ver­fü­gen. Die Vor­schrift des § 1365 BGB greift nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs nicht nur dann ein, wenn das Geschäft auf die Über­tra­gung des gesam­ten Ver­mö­gens als

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Das Grund­buch­amt und die Grund­stücks­über­tra­gung ohne Geneh­mi­gung des Ehe­gat­ten

Hat ein im gesetz­li­chen Güter­stand leben­der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer über ein ihm gehö­ren­des Grund­stück ohne Zustim­mung des Ehe­gat­ten ver­fügt, darf das Grund­buch­amt sei­ne Ver­fü­gungs­be­fug­nis nur anzwei­feln, wenn kon­kre­te Anhalts­punk­te für das Vor­lie­gen sowohl der objek­ti­ven als auch der sub­jek­ti­ven Vor­aus­set­zun­gen des § 1365 Abs. 1 BGB bestehen . Nach § 19 GBO erfolgt

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Das zurück­be­hal­te­ne Woh­nungs­recht – oder: wenn ein Ehe­gat­te sein Ver­mö­gen ver­schenkt

Bei der Beur­tei­lung, ob die Über­tra­gung eines Grund­stücks durch einen Ehe­gat­ten sein Ver­mö­gen im Gan­zen betrifft, ist ein von ihm vor­be­hal­te­nes ding­li­ches Woh­nungs­recht als ihm ver­blie­be­nes Ver­mö­gen zu berück­sich­ti­gen. Ein Ehe­gat­te kann sich nur mit Ein­wil­li­gung des ande­ren Ehe­gat­ten ver­pflich­ten, über sein Ver­mö­gen im Gan­zen zu ver­fü­gen, § 1365 Abs.

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Umschich­tun­gen bei der Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Schich­tet ein Ver­mö­gens­über­neh­mer das über­las­se­ne Ver­mö­gen in nicht aus­rei­chend ertrag­brin­gen­de Wirt­schafts­gü­ter um, sind die wie­der­keh­ren­den Leis­tun­gen auch dann nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar, wenn die Betei­lig­ten die geschul­de­ten Ver­sor­gungs­leis­tun­gen an die Erträ­ge der neu erwor­be­nen Ver­mö­gens­ge­gen­stän­de anpas­sen . Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten,

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Wie­der­auf­nah­me will­kür­lich aus­ge­setz­ter Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Ände­run­gen eines Ver­sor­gungs­ver­trags kön­nen nur dann steu­er­lich berück­sich­tigt wer­den, wenn sie von den Ver­trags­par­tei­en schrift­lich fixiert wor­den sind. Wer­den die auf der Grund­la­ge eines Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trags geschul­de­ten Ver­sor­gungs­leis­tun­gen "will­kür­lich" aus­ge­setzt, so dass die Ver­sor­gung des Über­ge­bers gefähr­det ist, sind die wei­te­ren Zah­lun­gen auch nach Wie­der­auf­nah­me der ursprüng­lich ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen nicht als

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Umschich­tun­gen im Rah­men der Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Wird Ver­mö­gen etwa auf die Kin­der übetra­gen und von die­sen im Gegen­zug die Zah­lung von Ver­sor­gungs­leis­tun­gen ver­spro­chen, so sind die­se Ver­sor­gungs­leis­tun­gen im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar, solan­ge sie aus dem Ertrag des über­tra­ge­nen Ver­mö­gens gedeckt wer­den kön­nen, für die Zah­lung der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen also nicht der über­tra­ge­ne Ver­mö­gens­stamm ange­grif­fen

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Beer­di­gungs­kos­ten als dau­ern­de Last

Hat sich der Ver­mö­gens­über­neh­mer gegen­über den Ver­mö­gens­über­ge­bern (Eltern) in einem Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trag ver­pflich­tet, die Kos­ten einer stan­des­ge­mä­ßen Beer­di­gung zu tra­gen, so sind die dadurch nach dem Tod des Letzt­ver­stor­be­nen ent­stan­de­nen ange­mes­se­nen Auf­wen­dun­gen als dau­ern­de Last i.S. von § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG abzieh­bar, soweit nicht der Ver­mö­gens­über­neh­mer, son­dern ein Drit­ter

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Eige­nes Ver­mö­gen trotz Nieß­brauchs­vor­be­halt und Ver­äu­ße­rungs­ver­bot?

Ob die unter­halts­be­rech­tig­te Per­son über ein nicht gerin­ges Ver­mö­gen ver­fügt, bestimmt sich nach des­sen Ver­kehrs­wert. Der Ver­kehrs­wert eines Miet­wohn­grund­stücks wird nicht nur durch einen Nieß­brauchs­vor­be­halt, son­dern auch durch ein ding­lich gesi­cher­tes Ver­­äu­­ße­­rungs- und Belas­tungs­ver­bot gemin­dert.

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Ren­te für die Eltern und die Schen­kungsteu­er

Räu­men Kin­der, denen ein Eltern­teil Ver­mö­gen über­tra­gen hat, in der­sel­ben Urkun­de bei­den Eltern als Gesamt­gläu­bi­gern ein Ren­ten­stamm­recht ein, liegt dem nur inso­weit eine schen­kungsteu­er­lich rele­van­ten frei­ge­bi­ge Zuwen­dung des über­tra­gen­den Eltern­teils an den ande­ren zugrun­de, als der ande­re Eltern­teil über die ein­ge­hen­den Zah­lun­gen im Innen­ver­hält­nis recht­lich und tat­säch­lich end­gül­tig frei ver­fü­gen

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