Illoya­le Ein­wir­kung auf Ver­sor­gungs­rech­te vor Ent­schei­dung über den Ver­sor­gungs­aus­gleich

Kün­digt ein Ehe­gat­te vor der Ent­schei­dung über den Ver­sor­gungs­aus­gleich sei­ne pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung und lässt sich das Gut­ha­ben aus­zah­len, unter­fällt die­ses Ver­sor­gungs­an­recht nicht mehr dem Ver­sor­gungs­aus­gleich. Stellt die Kün­di­gung der Ver­si­che­rung und die Aus­zah­lung des Gut­ha­bens eine illoya­le Ein­wir­kung auf das Ver­sor­gungs­an­recht dar, ist eine Anwen­dung des § 27 VersAus­glG zu

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Zuge­winn­aus­gleich – und der Vor­wurf illoya­ler Ver­mö­gens­ver­schie­bun­gen

Im Rah­men des Zuge­winn­aus­gleichs trifft die Ehe­gat­ten grund­sätz­lich die Oblie­gen­heit, eine schlüs­sig behaup­te­te illoya­le Ver­mö­gens­min­de­rung sub­stan­ti­iert zu bestrei­ten. Unter­bleibt dies, sind die behaup­te­ten Tat­sa­chen als zuge­stan­den anzu­se­hen . Nach § 1375 Abs. 2 Satz 1 BGB wird dem End­ver­mö­gen eines Ehe­gat­ten der Betrag hin­zu­ge­rech­net, um den die­ses Ver­mö­gen unter ande­rem dadurch ver­min­dert

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