Kür­zung des Ver­pfle­gungs­mehr­wands bei See­leu­ten

Bei See­leu­ten, die unent­gelt­lich von ihrem Arbeit­ge­ber ver­pflegt wer­den, ist nach Ansicht des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts nach § 9 Abs. 4a Satz 8 EStG kein Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand anzu­er­ken­nen. Nach § 9 Abs. 4a Satz 1 EStG sind Mehr­auf­wen­dun­gen eines Arbeit­neh­mers für die Ver­pfle­gung nur nach Maß­ga­be der fol­gen­den Sät­ze als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar. Wird ein Arbeit­neh­mer außer­halb

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Pro­zess­kos­ten­hil­fe – und die Berück­sich­ti­gung eines Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wan­des

Bei der Berech­nung des ein­zu­set­zen­den Ein­kom­mens bleibt ein steu­er­frei­er Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand unbe­rück­sich­tigt. Ein Ver­pfle­gungs­zu­schlag ist vom Ein­kom­men abzu­zie­hen, § 115 Absatz 1 Satz 3 Nr. 1.a) i. V. m. § 82 Absatz 2 Nr. 4 SGB XII und §§ 3 Nr. 16, 9 Absatz 4a EStG, wenn sich aus der vor­ge­leg­ten Abrech­nung ergibt, dass der Ver­pfle­gungs­zu­schlag steu­er­frei

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Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand eines Loko­mo­tiv-Ran­gier­füh­rers

Bei einem Loko­­mo­­tiv-Ran­gier­­füh­­rers stellt das fir­men­ei­ge­nes Schie­nen­netz eine groß­räu­mi­ge Arbeits­stät­te bzw. einen Tätig­keits­mit­tel­punkt dar. Ihm ste­hen daher kei­ne Wer­bungs­kos­ten in Form von Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen zu. Nach § 9 Abs. 5 EStG i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 EStG wird ein erwerbs­be­ding­ter Mehr­auf­wand für Ver­pfle­gung typi­sie­rend in Form gestaf­fel­ter Pausch­be­trä­ge und ledig­lich unter der Vor­aus­set­zung

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Fort­be­we­gung außer­halb der Dienst­stät­te als nor­ma­le Dienst­aus­übung

Eine Dienst­rei­se im rei­se­kos­ten­recht­li­chen Sin­ne (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 HRKG) liegt nicht vor, wenn die Fort­be­we­gung außer­halb der Dienst­stät­te zu den wesent­li­chen und prä­gen­den Auf­ga­ben des dem Beam­ten über­tra­ge­nen Dienst­pos­tens zählt und damit zur Dienst­aus­übung im eigent­li­chen Sin­ne gehört. Nach § 4 Abs. 1 Satz 1 i.V.m. § 7 Satz 1 HRKG haben im hes­si­schen

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te und befris­te­te Ver­set­zung

Bei einer befris­te­ter Ver­set­zung des Arbeit­neh­mers an eine ande­re betrieb­li­che Ein­rich­tung des Arbeit­ge­bers (hier: eine ande­re Stamm­dienst­stel­le der Bun­des­wehr) besteht dort kei­ne regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te i.S. von § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG noch der Tätig­keits­mit­tel­punkt i.S. von § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 2 EStG. Als Wer­bungs­kos­ten i.S. von § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG

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Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand für Leih­ar­beit­neh­mer

Auch Leih­ar­beit­neh­mern steht Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand nur in den Gren­zen der Drei­mo­nats­frist nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 5 EStG zu. Inso­weit gilt für Leih­ar­beit­neh­mer nichts ande­res als für ande­re aus­wärts täti­ge Arbeit­neh­mer. Nach § 9 Abs. 5 Satz 1 EStG i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Sät­ze 1 und 2 EStG kann ein Arbeit­neh­mer Mehr­auf­wen­dun­gen für sei­ne

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Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand bei unter­bro­che­ner Aus­wärts­tä­tig­keit

Ein selb­stän­di­ger Unter­neh­mens­be­ra­ter, der über Mona­te hin­weg wöchent­lich zwei bis vier Arbeits­ta­ge in dem Betrieb eines Kun­den aus­wärts tätig ist, kann Mehr­auf­wen­dun­gen für sei­ne Ver­pfle­gung nur in den ers­ten drei Mona­ten die­ser Aus­wärts­tä­tig­keit gel­tend machen. Dies gilt auch dann, wenn die Bera­tungs­auf­trä­ge kurz­fris­tig immer wie­der aufs Neue erteilt wer­den. Eine

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te eines Leih­ar­beit­neh­mers

Für einen Leih­ar­beit­neh­mer besteht kei­ne regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te beim Kun­den des Arbeit­ge­bers. Mög­lich­keit zur Mini­mie­rung der Wege­kos­ten sind daher für die Fra­ge ihrer Abzugs­fä­hig­keit als Wer­bungs­kos­ten unbe­acht­lich. Nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG sind Wer­bungs­kos­ten Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men. Sie sind bei der Ein­kunfts­art abzu­zie­hen, bei der sie

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Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen für den Fah­rer eines Not­ein­satz­fahr­zeugs

Soweit ein städ­ti­scher Feu­er­wehr­mann auch ver­pflich­tet ist, Bereit­schafts­diens­te als Fah­rer eines Not­ein­satz­fahr­zeugs eines nicht städ­ti­schen Kran­ken­hau­ses zu leis­ten, übt er eine Aus­wärts­tä­tig­keit aus. Mehr­auf­wen­dun­gen für die Ver­pfle­gung des Steu­er­pflich­ti­gen sind gemäß § 9 Abs. 5 i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 1 EStG nicht abzieh­ba­re Wer­bungs­kos­ten. Wird der Steu­er­pflich­ti­ge jedoch vor­über­ge­hend von

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Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen eines Ret­tungs­as­sis­ten­ten

Auch ein Ret­tungs­as­sis­tent kann nicht meh­re­re regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­ten neben­ein­an­der inne­ha­ben . Mehr­auf­wen­dun­gen für die Ver­pfle­gung des Steu­er­pflich­ti­gen sind gemäß § 9 Abs. 5 i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 1 EStG nicht abzieh­ba­re Wer­bungs­kos­ten. Wird der Steu­er­pflich­ti­ge jedoch vor­über­ge­hend von sei­ner Woh­nung und dem Mit­tel­punkt sei­ner dau­er­haft ange­leg­ten betrieb­li­chen Tätig­keit ent­fernt betrieb­lich

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te eines Feu­er­wehr­manns

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf hat ein Feu­er­wehr­mann, der an 77 Tagen im Jahr als Fah­rer eines Not­ein­satz­fahr­zeu­ges des Kran­ken­hau­ses Bereit­schafts­dienst leis­tet und dem im Kran­ken­haus hier­zu ein Dienst­zim­mer zur Ver­fü­gung steht, nicht nur in der Feu­er­wa­che, son­dern auch im Kran­ken­haus eine regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te. Eine Aus­wärts­tä­tig­keit und die

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Ein­be­halt von Tage­gel­dern

Steu­er­freie Erstat­tun­gen für Rei­se­kos­ten­ver­gü­tun­gen oder Tren­nungs­gel­der ste­hen dem Abzug von Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand als Wer­bungs­kos­ten nur inso­weit ent­ge­gen, als sie dem Steu­er­pflich­ti­gen tat­säch­lich aus­ge­zahlt wur­den. Soweit der Arbeit­ge­ber ent­spre­chend den rei­se­kos­ten­recht­li­chen Bestim­mun­gen von sei­nem Ein­be­hal­tungs­recht Gebrauch macht oder die Ver­gü­tun­gen gekürzt hat, kommt § 3c EStG nicht zur Anwen­dung. Mehr­auf­wen­dun­gen für die

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Zeit­li­che Begren­zung des Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wands bei dop­pel­ter Haus­halts­füh­rung

Im Rah­men einer aus beruf­li­chem Anlass begrün­de­ten dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung ent­ste­hen Arbeit­neh­mern Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen, die bei einer Bekös­ti­gung nur in einem Haus­halt nicht ange­fal­len wären. Das Gesetz lässt daher den Abzug von Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen für jeden Kalen­der­tag der Abwe­sen­heit vom eige­nen Haus­stand als Wer­bungs­kos­ten zu. Die Pausch­be­trä­ge für Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand in Höhe von 24,

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Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te für Leih­ar­beit­neh­mer

Ein Leih­ar­beit­neh­mer ver­fügt typi­scher­wei­se nicht über eine regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te und kann damit grund­sätz­lich Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand gel­tend machen. In einem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall war der Klä­ger in einem Hafen­ge­biet als Leih­ar­beit­neh­mer bei einem Unter­neh­men beschäf­tigt, das sei­ne Bediens­te­ten ver­schie­de­nen ande­ren Betrie­ben im Hafen­ge­biet jeweils kurz­fris­tig ent­spre­chend deren Bedarf über­las­sen hat­te.

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Ver­pfle­gung für das Bord­per­so­nal auf der Fluss­kreuz­fahrt

Nach § 19 Abs. 1 Nr. 1 EStG haben Arbeit­neh­mer nicht nur Löh­ne und Gehäl­ter son­dern alle geld­wer­ten Vor­tei­le, die sie als Arbeits­ent­gelt erhal­ten, zu ver­steu­ern. Dage­gen sind Vor­tei­le, die der Arbeit­ge­ber nicht als Ent­loh­nung, son­dern aus ganz über­wie­gend eigen­be­trieb­li­chem Inter­es­se gewährt, nicht steu­er­bar. Ermög­licht ein Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer die kos­ten­lo­se Einah­me

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Sol­da­ten auf Dienst­rei­se

Hin­sicht­lich der Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen von Sol­da­ten auf Dienst­rei­se ist der als Wer­bungs­kos­ten abzugs­fä­hi­ge Pausch­be­trag nach einem Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts nicht nur um das aus­ge­zahl­te, son­dern – ent­ge­gen der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs – auch um das ein­be­hal­te­ne Tren­nungs­geld zu kür­zen. Für den Abzug von Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen gilt gemäß § 9 Abs. 5

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Küchen­be­trieb bei einem Lot­sen

Die Pausch­sät­ze in § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 EStG gel­ten den Mehr­auf­wand für Ver­pfle­gung auch hin­sicht­lich der Per­so­nal­kos­ten ab, der für die Bereit­stel­lung der Ver­pfle­gung antei­lig vom Steu­er­pflich­ti­gen zu tra­gen ist. Dies gilt, wie der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den hat, selbst dann, wenn die­ser Per­so­nal­kos­ten­auf­wand antei­lig im Wege der Umla­ge (im Streit­fall von

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Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen im Hafen

Hafen­ar­bei­ter, die an ver­schie­de­nen Stel­len des Hafen­ge­biets ein­ge­setzt wer­den, kön­nen nach einem Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts wegen die­ser Ein­satz­wech­sel­tä­tig­keit kei­ne Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit abzie­hen. Der Abzug von Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit sei, so die nie­der­säch­si­schen Finanz­rich­ter, nur nach Maß­ga­be

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