Regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te eines Feu­er­wehr­manns

Nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf hat ein Feu­er­wehr­mann, der an 77 Tagen im Jahr als Fah­rer eines Not­ein­satz­fahr­zeu­ges des Kran­ken­hau­ses Bereit­schafts­dienst leis­tet und dem im Kran­ken­haus hier­zu ein Dienst­zim­mer zur Ver­fü­gung steht, nicht nur in der Feu­er­wa­che, son­dern auch im Kran­ken­haus eine regel­mä­ßi­ge Arbeits­stät­te. Eine Aus­wärts­tä­tig­keit und die

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Ver­pfle­gungs­pau­scha­len bei der See­fahrt

Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs fin­det die Drei­mo­nats­frist für den Abzug von Ver­pfle­gungs­pau­scha­len (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 Satz 5 EStG) bei einer Fahr­tä­tig­keit und damit auch bei einer See­rei­se kei­ne Anwen­dung. Mehr­auf­wen­dun­gen für die Ver­pfle­gung eines Arbeit­neh­mers sind grund­sätz­lich nicht abzieh­ba­re Wer­bungs­kos­ten (§ 9 Abs. 5 i.V.m. § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr.

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Über­nach­tungs­pau­scha­len und Arbeit­ge­be­r­erstat­tung

Ein Arbeit­neh­mer kann bei Über­nach­tun­gen im Aus­land den Dif­fe­renz­be­trag zwi­schen den vom Arbeit­ge­ber voll­stän­dig erstat­te­ten tat­säch­li­chen Kos­ten und den höhe­ren Über­nach­tungs­pau­scha­len nach den Lohn­­steu­er-Rich­t­­li­­ni­en nicht als Wer­bungs­kos­ten gel­tend machen. Wer­bungs­kos­ten sind Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG). Dazu kön­nen auch Rei­se­kos­ten für Aus­lands­dienst­rei­sen gehö­ren

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Ver­pfle­gung für das Bord­per­so­nal auf der Fluss­kreuz­fahrt

Nach § 19 Abs. 1 Nr. 1 EStG haben Arbeit­neh­mer nicht nur Löh­ne und Gehäl­ter son­dern alle geld­wer­ten Vor­tei­le, die sie als Arbeits­ent­gelt erhal­ten, zu ver­steu­ern. Dage­gen sind Vor­tei­le, die der Arbeit­ge­ber nicht als Ent­loh­nung, son­dern aus ganz über­wie­gend eigen­be­trieb­li­chem Inter­es­se gewährt, nicht steu­er­bar. Ermög­licht ein Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer die kos­ten­lo­se Einah­me

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Gesetz­li­che Ver­pfle­gungs­pau­scha­len und tat­säch­li­cher Auf­wand

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil aber­mals klar­ge­stellt, dass bei den ab 1996 im Gesetz vor­ge­se­he­nen Ver­pfle­gungs­pau­scha­len wegen beruf­li­cher Aus­wärts­tä­tig­keit ein dies­be­züg­li­cher Auf­wand nicht mehr zu prü­fen ist. Anders als bei Pau­scha­len, die in Ver­­­wal­­tungs-Rich­t­­li­­ni­en gere­gelt sind, sieht das Gesetz auch den Vor­be­halt der offen­sicht­lich unzu­tref­fen­den Besteue­rung nicht

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