Versäumnisbeschluss im schriftlichen Verfahren vor dem Beschwerdegericht?

Ver­säum­nis­be­schluss im schrift­li­chen Ver­fah­ren vor dem Beschwer­de­ge­richt?

Sieht das Beschwer­de­ge­richt in einer Fami­li­en­streit­sa­che von der Durch­füh­rung einer münd­li­chen Ver­hand­lung ab und ent­schei­det im schrift­li­chen Ver­fah­ren, so ist der Erlass eines Ver­säum­nis­be­schlus­ses nicht zuläs­sig. Die Wahl des schrift­li­chen Ver­fah­rens durch das Beschwer­de­ge­richt und die Ent­schei­dungs­form als strei­ti­ger End­be­schluss statt als Ver­säum­nis­be­schluss sind für den Bun­des­ge­richts­hof nicht zu bean­stan­den.

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Die inhaltlich unrichtige Rechtsbehelfsbelehrung - und keine Wiedereinsetzung der anwaltlich vertretenen Partei

Die inhalt­lich unrich­ti­ge Rechts­be­helfs­be­leh­rung – und kei­ne Wie­der­ein­set­zung der anwalt­lich ver­tre­te­nen Par­tei

Eine Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand wegen einer inhalt­lich unrich­ti­gen Rechts­be­helfs­be­leh­rung (hier: unrich­ti­ge Beleh­rung über den Rechts­be­helf gegen einen Ver­säum­nis­be­schluss in einer Fami­li­en­streit­sa­che) setzt die Kau­sa­li­tät zwi­schen dem Beleh­rungs­man­gel und der Frist­ver­säu­mung vor­aus; die­se kann bei einem anwalt­lich ver­tre­te­nen Betei­lig­ten ent­fal­len, wenn die durch das Gericht erteil­te Rechts­be­helfs­be­leh­rung offen­kun­dig falsch

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