Der Apothekenautomat

Der Apo­the­ken­au­to­mat

Der Betrieb von Apo­the­ken­au­to­ma­ten ist wett­be­werbs­wid­rig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len die Beru­fun­gen gegen Urtei­le des Land­ge­richts Mos­bach zurück­ge­wie­sen und die Unter­sa­gung des Betriebs eines Apo­the­ken­au­to­ma­ten, wie er in Hüffen­hardt ein­ge­rich­tet war, bestä­tigt. Eine euro­pa­weit täti­ge Ver­sand­apo­the­ke, die DocMor­ris N.V., betrieb im Zeit­raum

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Arzneimittellieferungen einer EU-Versandapotheke - und die Versandhandelsregelung

Arz­nei­mit­tel­lie­fe­run­gen einer EU-Ver­sand­apo­the­ke – und die Ver­sand­han­dels­re­ge­lung

Führt eine in einem ande­ren EU-Mit­­­glie­d­­staat ansäs­si­ge Apo­the­ke Arz­nei­mit­tel­lie­fe­run­gen an in Deutsch­land wohn­haf­te Pri­vat­per­so­nen aus, kön­nen die­se Lie­fe­run­gen nach der sog. Ver­sand­han­dels­re­ge­lung in Deutsch­land selbst dann steu­er­bar und steu­er­pflich­tig sein, wenn die Abneh­mer eine for­mu­lar­mä­ßi­ge Voll­macht zur Beauf­tra­gung eines Kurier­diens­tes zum Trans­port der bestell­ten Medi­ka­men­te in ihrem Namen und für

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Transportschäden im Möbelversandhandel

Trans­port­schä­den im Möbel­ver­sand­han­del

In den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen des Online-Shops eines Möbel­hau­ses, das auf Wunsch des Kun­den auch den Auf­bau der gekauf­ten Möbel beim Kun­den anbie­tet, hält die Rege­lung „Wir schul­den nur die recht­zei­ti­ge, ord­nungs­ge­mä­ße Ablie­fe­rung der Ware an das Trans­port­un­ter­neh­men und sind für vom Trans­port­un­ter­neh­men ver­ur­sach­te Ver­zö­ge­run­gen nicht ver­ant­wort­lich.“ der Inhalts­kon­trol­le nach §

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Lieferverzögerungen im Möbelversandhandel

Lie­fer­ver­zö­ge­run­gen im Möbel­ver­sand­han­del

Eine Ver­­­sand- und Gefahr­über­gangs­klau­sel in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen des Online-Shops eines Möbel­ver­sand­händ­lers, wonach der Ver­sand­händ­ler „nur die recht­zei­ti­ge, ord­nungs­ge­mä­ße Ablie­fe­rung der Ware an das Trans­port­un­ter­neh­men [schul­det] und … für vom Trans­port­un­ter­neh­men ver­ur­sach­te Ver­zö­ge­run­gen nicht ver­ant­wort­lich“ ist, ist unwirk­sam. Die Klau­sel hält der Inhalts­kon­trol­le nach § 307 BGB nicht stand, ent­schied

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Alle Jahre wieder: Geschenke umtauschen - rechtlich gesehen

Alle Jah­re wie­der: Geschen­ke umtau­schen – recht­lich gese­hen

Wie jedes Jahr dürf­te auch jetzt nach Weih­nach­ten so man­cher das drin­gen­de Bedürf­nis ver­spü­ren, ein Geschenk umzu­tau­schen. Vie­le Händ­ler zie­hen hier auch aus Kulanz mit. Wenn nicht, blei­ben dem Käu­fer – also dem Schen­ker, nicht dem Bechenk­ten! – nur die gesetz­li­chen Rech­te. Und hier gilt: Ein umfas­sen­des Umtausch- oder Rück­ga­be­recht

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Informationspflichten im Fernabsatz

Infor­ma­ti­ons­pflich­ten im Fern­ab­satz

Der Bun­des­ge­richts­hof hat in einer heu­te ver­kün­de­ten Ent­schei­dung zum Umfang der Infor­ma­ti­ons­pflich­ten im Fern­ab­satz, ins­be­son­de­re zur Fra­ge des Umsatz­steu­er­aus­wei­ses, Stel­lung genom­men. Nach § 1 Abs. 2 der Preis­an­ga­ben­ver­ord­nung (PAngV) ist ein Ver­sand­händ­ler dazu ver­pflich­tet, beim Ange­bot von Pro­duk­ten gegen­über Ver­brau­chern anzu­ge­ben, dass die gefor­der­ten Prei­se die Umsatz­steu­er ent­hal­ten. Er ist außer­dem nach

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Preisangaben im Internethandel

Preis­an­ga­ben im Inter­net­han­del

Der für das Wett­be­werbs­recht zustän­di­ge I. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat in einer aktu­el­len Ent­schei­dung dazu Stel­lung genom­men, in wel­cher Wei­se im Inter­net­han­del auf die nach der Preis­an­ga­ben­ver­ord­nung vor­ge­schrie­be­nen Anga­ben zur Umsatz­steu­er und zu den Lie­­fer- und Ver­sand­kos­ten hin­ge­wie­sen wer­den muss. Nach der Preis­an­ga­ben­ver­ord­nung ist ein Ver­sand­händ­ler dazu ver­pflich­tet, zusätz­lich zum

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Oberlandesgericht München

Mar­ken im Ver­sand­han­del

Der u.a. für das Mar­ken­recht zustän­di­ge I. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat ent­schie­den, daß ein Ver­sand­han­dels­un­ter­neh­men, das für eine Viel­zahl von Waren ein­ge­tra­ge­ne Wort­mar­ken und Wort-/Bil­d­­mar­­ken, die das Unter­neh­mens­kenn­zei­chen – im Streit­fall: „OTTO“ – ent­hal­ten, ledig­lich auf Kata­lo­gen und Ver­sand­ta­schen, nicht aber auf der Ware selbst anbringt, die­se damit nicht in

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