Die Daten des Rechtsanwalts im Netz

Die Daten des Rechts­an­walts im Netz

In der Bun­des­rechts­an­walts­ord­nung und der Berufs­ord­nung für Rechts­an­wäl­te ist ein­deu­tig fest­ge­legt, dass der Rechts­an­walt zur Ver­schwie­gen­heit ver­pfich­tet ist (§ 43a BRAO, § 2 Abs. 1 BORA) und die­se Plicht nicht nur auf Mit­ar­bei­ter, son­dern auch auf Per­so­nen und Unter­neh­men aus­ge­dehnt wird, deren Diens­te der Rechts­an­walt in Anspruch nimmt (§ 2 Abs. 5 BORA). Wer­den

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Der Banker als Aufsichtsrat - und die Pflicht zur Verschwiegenheit

Der Ban­ker als Auf­sichts­rat – und die Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit

Für ver­trau­li­che Anga­ben bzw. Geschäfts­ge­heim­ni­se einer Akti­en­ge­sell­schaft trifft deren Auf­sichts­rä­te eine Pflicht zur Ver­schwie­gen­heit. Ver­trau­li­che Anga­ben bzw. ein Geheim­nis der Akti­en­ge­sell­schaft im Sin­ne des § 116 Satz 1 i.V.m. § 93 Abs. 1 Satz 3 AktG sind gege­ben, wenn es sich um nicht all­ge­mein bekann­te (offen­kun­di­ge) Tat­sa­chen han­delt, an deren Geheim­hal­tung ein

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Der vom BaFin beauftragte Wirtschaftsprüfer - Verschwiegenheitspflicht und Zeugnisverweigerungsrecht

Der vom BaFin beauf­trag­te Wirt­schafts­prü­fer – Ver­schwie­gen­heits­pflicht und Zeug­nis­ver­wei­ge­rungs­recht

Die sich aus § 8 Abs. 1 Satz 1 WpHG und § 9 Abs. 1 KWG erge­ben­de Ver­schwie­gen­heits­pflicht stellt, soweit sie nach § 4 Abs. 3 Fin­DAG von der Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht beauf­trag­te Wirt­schafts­prü­fer betrifft, kei­ne unter § 376 Abs. 1 ZPO fal­len­de Pflicht zur Amts­ver­schwie­gen­heit dar. Die Ver­schwie­gen­heits­pflicht nach § 8 Abs. 1 Satz 1 WpHG, § 9 Abs. 1 KWG kann

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Die Adresse des Krankenhauspatienten - und der Auskunftsanspruch eines Mitpatienten

Die Adres­se des Kran­ken­haus­pa­ti­en­ten – und der Aus­kunfts­an­spruch eines Mit­pa­ti­en­ten

Will der Pati­ent eines Kran­ken­hau­ses vom Trä­ger der (hier in Meck­­len­burg-Vor­­­pom­­mern gele­ge­nen) Kli­nik die Adres­se eines Mit­pa­ti­en­ten erfah­ren, damit er gegen die­sen einen delik­ti­schen Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen einer wäh­rend des Kran­ken­haus­auf­ent­halts began­ge­nen vor­sätz­li­chen Kör­per­ver­let­zung gel­tend machen kann, so ist der Kran­ken­haus­trä­ger grund­sätz­lich zur Aus­kunft ver­pflich­tet. Inso­weit über­wiegt bei der im Rah­men

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Die Verschwiegenheitspflicht eines Personalberaters

Die Ver­schwie­gen­heits­pflicht eines Per­so­nal­be­ra­ters

Teilt ein Per­so­nal­be­ra­ter einer abge­lehn­ten Bewer­be­rin die Grün­de für die Absa­ge mit und weist auf einen Ver­stoß gegen das AGG hin, ist er scha­den­er­satz­pflich­tig, weil er sei­ne ver­trag­li­chen Ver­­­schwie­gen­heits- und Treue­pflich­ten gegen­über sei­nem Auf­trag­ge­ber ver­letzt hat. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt a.M. in dem hier vor­lie­gen­den Fall in

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Die anwaltliche Verrechnungsstelle und die Betreuervergütung

Die anwalt­li­che Ver­rech­nungs­stel­le und die Betreu­er­ver­gü­tung

Die Abtre­tung des Anspruchs auf Betreu­er­ver­gü­tung durch einen zum Betreu­er bestell­ten Rechts­an­walt an eine anwalt­li­che Ver­rech­nungs­stel­le ver­stößt nicht gegen ein gesetz­li­ches Ver­bot, auch wenn sie ohne Zustim­mung des Betrof­fe­nen erfolgt. Durch die Abtre­tung und die mit ihr gegen­über der Ver­rech­nungs­stel­le als Zes­sio­na­rin ver­bun­de­nen Infor­ma­ti­ons­pflich­ten ist nicht gegen § 203 StGB

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