Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Begrün­dung der Beitragserhöhung

Die Mit­tei­lung der maß­geb­li­chen Grün­de für die Neu­fest­set­zung der Prä­mie nach § 203 Abs. 5 VVG erfor­dert die Anga­be der Rech­nungs­grund­la­ge, deren nicht nur vor­über­ge­hen­de Ver­än­de­rung die Neu­fest­set­zung nach § 203 Abs. 2 Satz 1 VVG ver­an­lasst hat. Dage­gen muss der Ver­si­che­rer nicht mit­tei­len, in wel­cher Höhe sich die­se Rech­nungs­grund­la­ge ver­än­dert hat. Er

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Bekleidungsgeschäft

Die Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und ihre Begründung

Die Begrün­dung einer Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung erfor­dert nach § 203 Abs. 5 VVG die Anga­be der Rech­nungs­grund­la­ge (Ver­si­che­rungs­leis­tun­gen oder Ster­be­wahr­schein­lich­keit), deren Ver­än­de­rung die Prä­mi­en­an­pas­sung ver­an­lasst hat. Dage­gen muss der Ver­si­che­rer nicht mit­tei­len, in wel­cher Höhe sich die­se Rech­nungs­grund­la­ge ver­än­dert hat. Er hat auch nicht die Ver­än­de­rung wei­te­rer Fak­to­ren, welche

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Versicherung

Prä­mi­en­er­hö­hung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Unab­hän­gig­keit des Treuhänders

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs haben die Zivil­ge­rich­te im Rechts­streit um die Berech­ti­gung einer Prä­mi­en­er­hö­hung nicht zu prü­fen, ob der Treu­hän­der tat­säch­lich von dem­je­ni­gen Ver­si­che­rer unab­hän­gig sei, des­sen Prä­mi­en­er­hö­hung er zuge­stimmt habe. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat nun eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de, die sich gegen die­se Recht­spre­chung des BGH rich­tet, nicht zur Ent­schei­dung angenommen.

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Die vor 2005 abge­schlos­se­ne Dir­ket­ver­si­che­rung – als Aufbauversicherung

Die im Rah­men einer sog. Auf­bau­ver­si­che­rung ver­ein­bar­ten „lau­fen­den Ein­mal­bei­trä­ge in varia­bler Höhe“ sind als „lau­fen­de Bei­trags­leis­tun­gen“ i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b Dop­pel­buchst. dd EStG 2004 anzu­se­hen, wenn sie jähr­lich nach einer im ursprüng­li­chen Ver­trag ver­ein­bar­ten Berech­nungs­me­tho­de geleis­tet wer­den. Die Zah­lun­gen aus sol­chen Auf­bau­ver­si­che­run­gen sind nach § 22 Nr.

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Ver­si­che­rungs­prä­mi­en als Betriebsausgaben

Nach § 4 Abs. 4 EStG sind Betriebs­aus­ga­ben die Auf­wen­dun­gen, die durch den Betrieb ver­an­lasst sind. Zu der­ar­ti­gen Auf­wen­dun­gen gehö­ren grund­sätz­lich auch Prä­mi­en­zah­lun­gen, die ein Unter­neh­men auf­grund eines Ver­trags an ein Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ent­rich­tet, bei dem es betrieb­lich begrün­de­te Scha­dens­ri­si­ken ver­si­chert hat. Betrieb­lich ver­an­lasst sind der­ar­ti­ge Zah­lun­gen jedoch dann nicht, wenn sie wirt­schaft­lich nicht

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die Abzugs­fä­hig­keit von Versicherungsbeiträgen

Risi­­ko- und Kapi­tal­le­bens­ver­si­che­run­gen sowie Unfall­ver­si­che­run­gen gehö­ren nicht zum sozi­al­hil­fe­recht­li­chen Exis­tenz­mi­ni­mum, denn die­se Ver­si­che­run­gen die­nen gera­de nicht der Siche­rung der blo­ßen Exis­tenz, son­dern pri­mär dem Schutz und dem Erhalt von Ver­mö­gen und Lebens­stan­dard. So hat das Finanz­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Ehe­paa­res ent­schie­den und deren Kla­ge auf Berücksichtigung

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Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung bei kon­zern­ei­ge­ner Rückversicherung

Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge, die mit­tel­bar über eine kon­zern­frem­de Erst­ver­si­che­rung (sog. Fron­ter) an eine kon­zern­ei­ge­ne Rück­ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft (sog. Rück­­ver­­­si­che­­rungs-Cap­­ti­­ve) geleis­tet wer­den, stel­len kei­ne ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) dar, wenn es sich bei dem Fron­ter nicht um eine eigen­wirt­schaft­lich funk­ti­ons­lo­se Kapi­tal­ge­sell­schaft han­delt und für die Zwi­schen­schal­tung beacht­li­che wirt­schaft­li­che Grün­de vor­lie­gen. Gemäß § 8 Abs. 1 KStG 2002 –

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