Kein Erfolgs­ho­no­rar für Ver­si­che­rungs­be­ra­ter

Das Ver­bot der Ver­ein­ba­rung eines Erfolgs­ho­no­rars (§ 49b Abs. 2 Satz 1 BRAO) aus § 4 Abs. 2 Satz 2 Halb­satz 1 RDGEG gilt für Ver­si­che­rungs­be­ra­ter unab­hän­gig davon, ob sie bereits Inha­ber einer Erlaub­nis nach Art. 1 § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 RBerG waren oder erst­mals eine Erlaub­nis nach § 34e Abs. 1 GewO aF (§ 34d Abs.

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Der wett­be­werbs­recht­li­che Unter­las­sungs­an­spruch – und das erfor­der­li­che Wett­be­werbs­ver­hält­nis

Die Eigen­schaft als Mit­be­wer­ber gemäß § 8 Abs. 3 Nr. 1 UWG erfor­dert ein kon­kre­tes Wett­be­werbs­ver­hält­nis im Sin­ne des § 2 Abs. 1 Nr. 3 UWG. Das ist gege­ben, wenn bei­de Par­tei­en gleich­ar­ti­ge Waren oder Dienst­leis­tun­gen inner­halb des­sel­ben End­ver­brau­cher­krei­ses abzu­set­zen ver­su­chen und daher das Wett­be­werbs­ver­hal­ten des einen den ande­ren beein­träch­ti­gen, das heißt im Absatz behin­dern oder

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Abwick­lung eines Ver­si­che­rungs­falls – und die Haf­tung des Ver­si­che­rungs­mak­lers

Ein Scha­dens­er­satz­an­spruch, den der Ver­si­che­rungs­neh­mer gegen den Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler nicht wegen einer Pflicht­ver­let­zung bei einer Ver­trags­an­bah­nung, son­dern wegen einer Pflicht­ver­let­zung bei der Abwick­lung eines Ver­si­che­rungs­falls gel­tend macht, hat sei­ne Grund­la­ge nicht in den §§ 60 ff., 63 VVG, son­dern in der all­ge­mei­nen Vor­schrift des § 280 Abs. 1 BGB. Der Pflich­ten­kreis des

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Leis­tun­gen zum Auf­bau eines Ver­si­che­rungs-Struk­tur­ver­trie­bes

Kei­ne steu­er­frei­en Tätig­kei­ten als Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter und Ver­si­che­rungs­mak­ler (§ 4 Nr. 11 UStG) sind die typi­scher­wei­se mit dem Auf­bau und der Auf­recht­erhal­tung eines Struk­tur­ver­trie­bes ein­her­ge­hen­de Betreu­ung, Schu­lung und Über­wa­chung von Ver­si­che­rungs­ver­tre­tern, die Fest­set­zung und Aus­zah­lung der Pro­vi­sio­nen sowie das Hal­ten der Kon­tak­te zu den Ver­si­che­rungs­ver­tre­tern. Leis­tun­gen zum Auf­bau eines Struk­tur­ver­trie­bes sind mit­hin

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Der Kun­de des Ver­si­che­rungs­mak­lers – und der Ansprech­part­ner der Ver­si­che­rung

Zwi­schen einem Ver­si­che­rer und einem Ver­si­che­rungs­mak­ler, der mit einem Ver­si­che­rungs­neh­mer des Ver­si­che­rers einen Ver­si­che­rungs­mak­ler­ver­trag abge­schlos­sen hat, besteht ein kon­kre­tes Wett­be­werbs­ver­hält­nis im Sin­ne von § 2 Abs. 1 Nr. 3 UWG. Allein die unter den Rubri­ken "Es betreut Sie:" oder "Ihr per­sön­li­cher Ansprech­part­ner" erfolg­te Anga­be des Namens und der Kon­takt­da­ten eines für den Außen­dienst

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Die Haf­tung des Ver­si­che­rungs­mak­ler – und sei­ne sekun­dä­re Dar­le­gungs­last

Der Ver­si­che­rungs­mak­ler, der sei­ner sekun­dä­ren Dar­le­gungs­last zur Erfül­lung sei­ner Auf­­klä­­rungs- und Bera­tungs­pflich­ten nicht genügt hat, ist für sei­ne Behaup­tung einer sach- und inter­es­sen­wid­ri­gen Wei­sung des Ver­si­che­rungs­neh­mers und des­sen Ver­zicht auf eine wei­ter­ge­hen­de Bera­tung dar­­­le­gungs- und beweis­be­las­tet. Grund­sätz­lich muss der den Scha­dens­er­satz begeh­ren­de Ver­si­che­rungs­neh­mer dar­le­gen und bewei­sen, dass der Ver­si­che­rungs­ver­mitt­ler sei­ne

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Ver­si­che­rungs­mak­ler – und ihre Auf­klä­rungs- und Bera­tungs­pflich­ten

Die Pflich­ten des Ver­si­che­rungs­mak­lers zur Auf­klä­rung und Bera­tung umfas­sen vor allem die Fra­gen, wel­che Risi­ken der Ver­si­che­rungs­neh­mer absi­chern soll­te, wie die effek­tivs­te Deckung erreicht wer­den kann, bei wel­chem Risi­ko­trä­ger die Absi­che­rung vor­ge­nom­men wer­den kann und zu wel­cher Prä­mi­en­hö­he wel­che Risi­ko­ab­de­ckung erhält­lich ist. Ein Ver­si­che­rungs­mak­ler erfüllt die­se Pflich­ten nicht allein dadurch,

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Kei­ne Scha­dens­re­gu­lie­rung durch Ver­si­che­rungs­mak­ler

Die Scha­dens­re­gu­lie­rung im Auf­trag des Ver­si­che­rers gehört im Regel­fall nicht als Neben­leis­tung zum Berufs- oder Tätig­keits­bild des Ver­si­che­rungs­mak­lers. Der Begriff der Rechts­dienst­leis­tung in § 2 Abs. 1 RDG erfasst jede kon­kre­te Sub­sum­ti­on eines Sach­ver­halts unter die maß­geb­li­chen recht­li­chen Bestim­mun­gen, die über eine bloß sche­ma­ti­sche Anwen­dung von Rechts­nor­men ohne wei­te­re recht­li­che Prü­fung hin­aus­geht;

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Der Ver­si­che­rungs­mak­ler als Mit­tels­per­son – und die Anwend­bar­keit deut­schen Rechts

Der im Inland nie­der­ge­las­se­ne Ver­si­che­rungs­mak­ler ist in der Regel Mit­tels­per­son im Sin­ne des Art. 9 Abs. 4 EGVVG a.F. Die inter­na­tio­na­le Zustän­dig­keit deut­scher Gerich­te, die auch in Anbe­tracht von § 545 Abs. 2 ZPO im Revi­si­ons­ver­fah­ren von Amts wegen zu prü­fen ist , ergibt sich vor­lie­gend aus § 215 Abs. 1 VVG in der

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Auf­bau eines Struk­tur­ver­triebs – und die Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter

Für eine "Tätig­keit als Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter und Ver­si­che­rungs­mak­ler" i.S. des § 4 Nr. 11 UStG ist es ent­schei­dend, Kun­den zu suchen und die­se mit dem Ver­si­che­rer zusam­men­zu­brin­gen. Die Ver­mitt­lung kann in einer Nach­weis, einer Kon­­tak­t­auf­­nah­­me- oder in einer Ver­hand­lungs­tä­tig­keit bestehen, wobei sich die Tätig­keit auf ein ein­zel­nes Geschäft, das ver­mit­telt wer­den soll,

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Die feh­ler­haf­te Bera­tung des Ver­si­che­rungs­mak­lers – und die Dar­le­gungs- und Beweis­last

Zu den Anfor­de­run­gen an die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last für den Ein­tritt eines durch die feh­ler­haf­te Bera­tung eines Ver­si­che­rungs­mak­lers ver­ur­sach­ten Scha­dens hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: Der haf­tungs­aus­fül­len­de Ursa­chen­zu­sam­men­hang zwi­schen dem Haf­tungs­grund und dem Ein­tritt des gel­tend gemach­ten Scha­dens ist nach dem Beweis­maß des § 287 Abs. 1 ZPO zu beur­tei­len;

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Umsät­ze aus dem Ver­kauf von Ver­si­che­rungs­be­stä­ti­gungs­kar­ten

Umsät­ze aus der ent­gelt­li­chen Wei­ter­ga­be von Ver­si­che­rungs­be­stä­ti­gungs­kar­ten sind nach § 4 Nr. 11 UStG umsatz­steu­er­frei. Gemäß § 4 Nr. 11 UStG sind die Umsät­ze aus der Tätig­keit als Bau­spar­kas­sen­ver­tre­ter, Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter und Ver­si­che­rungs­mak­ler befreit. § 4 Nr. 11 UStG dient der Umset­zung von Art. 135 Abs. 1 Buchst. a MWSt-Sys­­­te­m­RL . Danach befrei­en die Mit­glied­staa­ten Ver­­­si­che­­rungs-

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Rück­fra­ge der Rechts­schutz­ver­si­che­rung – und die Haf­tung des Ver­si­che­rungs­mak­lers

Der Ver­si­che­rungs­mak­ler muss Rück­fra­gen des Rechts­schutz­ver­si­che­rers nach Vor­ver­si­che­run­gen sei­nes Kun­den zutref­fend beant­wor­ten; vor einer Ant­wort an den Rechts­schutz­ver­si­che­rer muss der Mak­ler durch Rück­fra­ge bei sei­nem Kun­den ermit­teln, ob Vor­ver­si­che­run­gen bestan­den. Teilt der Ver­si­che­rungs­mak­ler dem Rechts­schutz­ver­si­che­rer mit, es habe kei­ne Vor­ver­si­che­run­gen gege­ben, obwohl er für die­se Mit­tei­lung kei­ne Grund­la­ge hat, kann

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Rück­stel­lung wegen Erfül­lungs­rück­stands

Die Bil­dung einer Rück­stel­lung wegen Erfül­lungs­rück­stands ‑hier für die Ver­pflich­tung zur Nach­be­treu­ung von Ver­­­si­che­­rungs­­­ver­­­trä­gen- setzt u.a. vor­aus, dass der Steu­er­pflich­ti­ge zur Betreu­ung der Ver­si­che­run­gen recht­lich ver­pflich­tet ist. Bei einem Ver­si­che­rungs­mak­ler kommt als mög­li­cher Rechts­grund hier­für der Mak­ler­ver­trag in Betracht. Einen für einen Ver­si­che­rungs­mak­ler täti­gen Han­dels­ver­tre­ter, der nicht selbst Ver­trags­part­ner der

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Qua­si­de­ckung – die Haf­tung des Ver­si­che­rungs­mak­lers

Hat ein Ver­si­che­rungs­mak­ler es pflicht­wid­rig unter­las­sen, ein bestimm­tes Risi­ko abzu­de­cken, so kann der Ver­si­che­rungs­neh­mer von ihm ver­lan­gen, so gestellt zu wer­den, als hät­te er den erfor­der­li­chen Ver­si­che­rungs­schutz erhal­ten ("Qua­si­de­ckung"). Kla­ge­wei­se Gel­tend­ma­chung mit­tels Fest­stel­lungs­an­trags Für die Prü­fung der Zuläs­sig­keit eines Fest­stel­lungs­an­tra­ges ist der tat­säch­li­che Vor­trag des Klä­gers (Ver­si­che­rungs­neh­mers) zu unter­stel­len. Danach

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Rück­stel­lung für die Nach­be­treu­ung von Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen

Die Abzin­sung einer Rück­stel­lung für die Ver­pflich­tung zur Nach­be­treu­ung von Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen rich­tet sich gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 3a Buchst. e Satz 2 EStG nach dem Zeit­raum bis zur erst­ma­li­gen Erfül­lung der Bestands­pfle­ge­pflicht. Die­sen hat der Steu­er­pflich­ti­ge dar­zu­le­gen und mit Stich­pro­ben zu bele­gen . Steht fest, dass der Steu­er­pflich­ti­ge ver­trag­lich zur wei­te­ren Betreu­ung

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Lebens­ver­si­che­run­gen als Net­to­po­li­cen – und die Ver­tre­ter­pro­vi­si­on

Ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter kann sich von sei­nem Kun­den für die Ver­mitt­lung einer Lebens­ver­si­che­rung mit Net­to­po­li­ce eine Ver­gü­tung ver­spre­chen las­sen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof – und nahm gleich­zei­tig Stel­lung zu den Bera­­tungs- und Hin­weis­pflich­ten des Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters im Fal­le des Abschlus­ses einer selb­stän­di­gen Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung mit dem Kun­den sowie zur Bemes­sung des Wert­er­satz­an­spruchs

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Ver­mitt­lung von Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­run­gen durch die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen

Auch gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen bedür­fen für die Ver­mitt­lung von Kran­ken­zu­satz­ve­ri­sche­run­gen einer Erlaub­nis nach § 34d GewO. Die Bestim­mung des § 34d GewO ist eine Markt­ver­hal­tens­re­ge­lung im Sin­ne von § 4 Nr. 11 UWG. Die Rege­lung in § 34d Abs. 1 Satz 1 GewO, wonach die Erlaub­nis­pflicht davon abhängt, dass der Ver­mitt­ler gewerbs­mä­ßig tätig wird,

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Die Hono­rar­be­ra­tung

Für die Geld­an­la­ge oder Kre­dit­fi­nan­zie­rung wen­den sich vie­le Ver­brau­cher an Finanz­be­ra­ter. Weil sie selbst sich über­haupt nicht oder nur mini­mal auf die­sem Gebiet aus­ken­nen, ver­trau­en sie sich – und ihre Finan­zen – einem Finanz­be­ra­ter an, von dem sie über­zeugt sind, dass die­ser die für sie bes­ten Anla­ge­mög­lich­kei­ten auf­zei­gen wird. Dabei

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Infor­ma­ti­ons­pflich­ten der Ver­si­che­rung gegen­über dem Ver­si­che­rungs­neh­mer

Den Ver­si­che­rer trifft eine ver­trag­li­che Neben­pflicht, auf Ver­lan­gen sei­nes Ver­si­che­rungs­neh­mers mit einem von die­sem umfas­send bevoll­mäch­tig­ten Ver­tre­ter Schrift­wech­sel im Rah­men eines Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis­ses zu füh­ren, es sei denn, dass dies dem Ver­si­che­rer aus beson­de­ren Umstän­den im Ein­zel­fall unzu­mut­bar ist. Die Fra­ge, ob es eine ver­trag­li­che Neben­pflicht des Ver­si­che­rers gibt (§ 241

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Vor­satz­an­fech­tung gegen­über einem Ver­si­che­rungs­mak­ler

In einem aktu­el­len Rechts­streit hat­te sich der Bun­des­ge­richts­hof mit dem Pro­blem einer insol­venz­recht­li­chen Vor­satz­an­fech­tung gegen­über einem Ver­si­che­rungs­mak­ler als zwei­ten Leis­tungs­mitt­ler zu befas­sen: In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Rechts­streit ver­lang­te der Insol­venz­ver­wal­ter von der Ver­si­che­rungs­mak­le­rin die Rück­zah­lung von Ver­si­che­rungs­prä­mi­en. Die Ver­si­che­rungs­mak­le­rin ist Ver­si­che­rungs­mak­le­rin. Sie ver­mit­tel­te der spä­te­ren Insol­venz­schuld­ne­rin Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge für

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"Net­to­po­li­cen" und die Mak­ler­pro­vi­si­on

Wur­de – im Rah­men eines "Netto-Policen"-Modells mit dem Ver­brau­cher die Zah­lung einer Mak­ler­pro­vi­si­on beim Abschluss einer Lebens­ver­si­che­rung ver­ein­bart, so kann dem Mak­ler auch dann noch ein Zah­lungs­an­spruch zuste­hen, wenn der Ver­brau­cher die Ver­mitt­lungs­ge­büh­ren­ver­ein­ba­rung wirk­sam wider­ru­fen hat. Anspruchs­grund­la­ge ist inso­weit § 357 Abs. 1 Satz 1 BGB i.V.m. § 346 Abs. 2 Satz 1 Nr.

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Die kre­dit­fi­nan­zier­te Lebens­ver­si­che­rung und die Haf­tung des Mak­lers

Dem Lebens­ver­si­che­rer, des­sen Ver­si­che­rung als sog. Til­gungs­kom­po­nen­te in das SKR­Mo­dell ein­ge­bun­den wor­den ist, sind im vor­lie­gen­den Fal­le mög­li­che Bera­tungs­feh­ler des Mak­lers nicht zuzu­rech­nen. Ein Mak­ler tritt in "ers­ter Linie" als Ver­tre­ter bzw. Sach­wal­ter des Ver­si­che­rungs­neh­mers auf, der die Inter­es­sen eines Kun­den wahr­zu­neh­men hat . Er wird des­halb grund­sätz­lich nicht in

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Wert­er­satz nach Wider­ruf eines Ver­si­che­rungs­mak­ler­ver­tra­ges

Die Bemes­sung des Wert­er­sat­zes, den der Ver­brau­cher nach dem wirk­sa­men Wider­ruf eines Teil­zah­lungs­ge­schäfts über Mak­ler­leis­tun­gen für die bis dahin emp­fan­ge­nen Diens­te des Unter­neh­mers schul­det, rich­tet sich nicht nach dem ver­trag­lich ver­ein­bar­ten Ent­gelt, son­dern nach dem objek­ti­ven Wert die­ser Leis­tun­gen, soweit die­ser das ver­trag­li­che Ent­gelt nicht über­steigt. Der objek­ti­ve Wert rich­tet

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Auto­ma­ti­sche Mit­bu­chung einer Rei­se­rück­tritts­kos­ten­ver­si­che­rung

Wird im Inter­net eine Flug­rei­se gebucht, darf dem Ver­brau­cher nicht im Wege der Vor­ein­stel­lung eine Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung mit­ver­kauft wer­den. Bei "fakul­ta­ti­ven Zusatz­leis­tun­gen", zu denen auch die Rei­se­rück­tritts­ver­si­che­rung zählt, ist eine aus­drück­li­che Annah­me auf Opt-in-Basis erfor­der­lich. So hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on im hier vor­lie­gen­den Fall von ebookers.com Deutsch­land, einem Online-Rei­­se­­por­­tal

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Ver­flech­tung zwi­schen Ver­si­che­rungs­mak­ler und Ver­si­che­rung

Mit der Fra­ge einer "unech­ten Ver­flech­tung" zwi­schen einem Ver­si­che­rungs­mak­ler und dem Part­ner des ver­mit­tel­ten Haupt­ver­trags (hier: Lebens­ver­si­che­rer), wenn der – mit der Kon­zern­mut­ter des Ver­si­che­rers lang­fris­tig koope­rie­ren­de – Mak­ler Fonds­po­li­cen und Anla­ge­stra­te­gi­en des Ver­si­che­rers all­ge­mein mit sei­nem Fir­men­na­men ver­sieht und die so gekenn­zeich­ne­ten Pro­duk­te beson­ders bewirbt, hat­te sich jetzt der

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