Anschluss­de­ckung zur Ver­mö­gens­scha­dens­haft­pflicht­ver­si­che­rung – und Über­wäl­zung der Prä­mie

Eine vom Rechts­an­walt im Ein­zel­fall gezahl­te Prä­mie für eine Anschluss­de­ckung zur Ver­mö­gens­scha­dens­haft­pflicht­ver­si­che­rung löst, soweit die Prä­mie auf Haf­tungs­be­trä­ge bis 30 Mio. € ent­fällt, kei­nen gesetz­li­chen Ver­gü­tungs­an­spruch aus. Zur gesetz­li­chen Ver­gü­tung eines Rechts­an­walts zäh­len neben den Gebüh­ren auch die Aus­la­gen (§ 1 Abs. 1 Satz 1 RVG). Was zu den Aus­la­gen zählt, ist in

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Ver­si­che­rungsteu­er – und der Ver­kaufs­auf­schlag

Ist eine Ver­si­che­rung dar­auf ange­legt, dass nicht der Ver­si­che­rer, son­dern der Ver­si­che­rungs­neh­mer die Ver­si­che­rung ver­mark­tet und der Ver­si­che­rungs­schutz den vom Ver­si­che­rungs­neh­mer gewon­ne­nen Kun­den als ver­si­cher­te Per­so­nen zugu­te­kommt, kann das Ver­si­che­rungs­ent­gelt für das Ver­si­che­rungs­ver­hält­nis zwi­schen Ver­si­che­rer und Ver­si­che­rungs­neh­mer dem gesam­ten, den Kun­den in Rech­nung gestell­ten Ver­kaufs­preis ent­spre­chen, selbst wenn der Ver­si­che­rer

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – aus der Zeit vor Insol­venz­eröff­nung

Ansprü­che des Ver­si­che­rers auf Prä­mi­en für einen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag aus der Zeit vor Insol­venz­eröff­nung sind Insol­venz­for­de­run­gen. Zahlt der Schuld­ner eine Ver­si­che­rungs­prä­mie für sei­nen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag in bar aus einem nach § 811 Abs. 1 Nr. 8 ZPO unpfänd­ba­ren Geld­be­trag, fehlt es an einer Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung. Die Zah­lung von Ver­si­che­rungs­prä­mi­en an einen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rer

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Rück­stän­di­ge Kran­ken­ver­si­che­rungs­prä­mi­en – und die Insol­venz des Ver­si­che­rungs­neh­mers

Ansprü­che des Ver­si­che­rers auf Prä­mi­en für einen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag aus der Zeit vor Insol­venz­eröff­nung sind Insol­venz­for­de­run­gen. Zahlt der Schuld­ner eine Ver­si­che­rungs­prä­mie für sei­nen pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag in bar aus einem nach § 811 Abs. 1 Nr. 8 ZPO unpfänd­ba­ren Geld­be­trag, fehlt es an einer Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te

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Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und die geheim­zu­hal­ten­den tech­ni­schen Berech­nungs­grund­la­gen

Im gericht­li­chen Ver­fah­ren über eine Prä­mi­en­an­pas­sung in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung gemäß § 203 Abs. 2 VVG (hier i.V.m. § 8b AVB/​KK) kann einem berech­tig­ten Geheim­hal­tungs­in­ter­es­se des Ver­si­che­rers an den tech­ni­schen Berech­nungs­grund­la­gen im Ein­zel­fall durch den Aus­schluss der Öffent­lich­keit gemäß § 172 Nr. 2 GVG und die Ver­pflich­tung zur Ver­schwie­gen­heit gemäß § 174

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Nicht­zah­lung der Ver­si­che­rungs­prä­mie – und die Leis­tungs­frei­heit des Ver­si­che­rers

Die Leis­tungs­frei­heit des Ver­si­che­rers wegen Nicht­zah­lung der Ver­si­che­rungs­prä­mie setzt den Nach­weis des Zugangs einer ent­spre­chen­den Prä­mi­en­rech­nung vor­aus. Nach Ver­sen­dung mit ein­fa­chem Brief besteht für den Ver­si­che­rer inso­weit kei­ne Beweis­not und des­halb auch kei­ne Beweis­erleich­te­rung. Nach § 37 Abs. 1 VVG ist der Ver­si­che­rer, wird die ers­te Prä­mie nicht recht­zei­tig gezahlt, solan­ge

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Schen­kungsteu­er auf Lebens­ver­si­che­rungs­prä­mi­en

Die lau­fen­de Zah­lung der Ver­si­che­rungs­prä­mi­en für eine vom Ver­si­che­rungs­neh­mer abge­schlos­se­ne Lebens­ver­si­che­rung durch einen Drit­ten kann nicht als mit­tel­ba­re Schen­kung eines Lebens- bzw. Ren­ten­ver­si­che­rungs­an­spruchs beur­teilt wer­den. Die aus der jewei­li­gen Zah­lung der Ver­si­che­rungs­prä­mie fol­gen­de Wert­erhö­hung des Ver­si­che­rungs­an­spruchs ist kein Zuwen­dungs­ge­gen­stand i.S. des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG. Der Schen­kungsteu­er unter­liegt als Schen­kung

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Die nicht bezahl­te Pfle­ge­ver­si­che­rung

Bei der Ord­nungs­wid­rig­keit gemäß § 121 Abs 1 Nr 6 SGB XI han­delt es sich um ein ech­tes Unter­las­sungs­de­likt, so dass dem Hand­lungs­pflich­ti­gen die Erfül­lung sei­ner gesetz­li­chen Pflich­ten mög­lich und zumut­bar sein muss . Einem Betrof­fe­nen, der Anspruch auf Leis­tun­gen nach dem SGB II hat, ist es nach den Grund­sät­zen der "omis­sio

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Prä­mi­en­an­sprü­che aus Alt­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen – und ihre Ver­jäh­rung

Prä­mi­en­an­sprü­che aus soge­nann­ten Alt­ver­si­che­rungs­ver­trä­gen, die im Jah­re 2008 fäl­lig wer­den, unter­lie­gen der zwei­jäh­ri­gen Ver­jäh­rungs­frist des § 12 Abs. 1 Satz 1 VVG a.F. Dabei kann offen blei­ben, ob sich die­ses Ergeb­nis aus Art. 1 Abs. 1 EGVVG i.V.m. § 12 VVG a.F. ergibt oder ob Art. 3 Abs. 1 EGVVG ent­spre­chend anzu­wen­den ist. Im Fal­le der

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Die Rechts­schutz­ver­si­che­rung und ihr Scha­dens­frei­heits­sys­tem mit Anwalts­emp­feh­lung

Durch die finan­zi­el­len Anrei­zen eines Ver­si­che­rers in Bezug auf eine Anwalts­emp­feh­lung ist die freie Anwalts­wahl jeden­falls dann nicht beein­träch­tigt, wenn die Aus­wahl des Rechts­an­walts immer noch der Ver­si­che­rungs­neh­mer trifft und die Gren­ze des unzu­läs­si­gen psy­chi­schen Drucks nicht über­schrit­ten wird. Nach der maß­geb­li­chen Recht­spre­chung des Euro­päi­schen Gerichts­hofs schließt die Frei­heit der

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Unter­jäh­ri­ge Zah­lung von Ver­si­che­rungs­prä­mi­en

Die ver­trag­lich ver­ein­bar­te unter­jäh­ri­ge Zah­lung von Ver­si­che­rungs­prä­mi­en mit Raten­zah­lungs­zu­schlä­gen ist kein ent­gelt­li­cher Zah­lungs­auf­schub und damit kei­ne Kre­dit­ge­wäh­rung im Sin­ne der für Ver­brau­cher­dar­le­hens­ver­trä­ge gel­ten­den Vor­schrif­ten des Ver­brau­cher­kre­dit­ge­set­zes bzw. des BGB. Bei dem jetzt vom dem Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall han­delt es sich um einen von vie­len, die dem Bun­des­ge­richts­hof enat zur Klä­rung

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Uni­sex-Tari­fe im Ver­si­che­rungs­we­sen

Die Berück­sich­ti­gung des Geschlechts von Ver­si­cher­ten als Risi­ko­fak­tor in Ver­si­che­rungs­ver­trä­gen ist nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on eine unzu­läs­si­ge Dis­kri­mi­nie­rung. Die Regel geschlechts­neu­tra­ler Prä­mi­en und Leis­tun­gen ist spä­tes­tens ab dem 21. Dezem­ber 2012 anzu­wen­den. Die Richt­li­nie 2004/​113/​EG unter­sagt jede Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund des Geschlechts beim Zugang zu und bei

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