Das ausgeübte Kapitalwahlrecht - und der Versorgungsausgleich bei ausgeschlossenem Zugewinnausgleich

Das aus­ge­üb­te Kapi­tal­wahl­recht – und der Ver­sor­gungs­aus­gleich bei aus­ge­schlos­se­nem Zuge­winn­aus­gleich

Ent­zieht einer der Ehe­gat­ten ein von ihm zum Zwe­cke der Alters­si­che­rung erwor­be­nes Anrecht durch Aus­übung des Kapi­tal­wahl­rechts dem Ver­sor­gungs­aus­gleich und kann die­ser Ent­zug nicht dadurch kom­pen­siert wer­den, dass der ande­re Ehe­gat­te über ein ande­res Aus­gleichs­sys­tem an dem Ver­mö­gens­wert teil­hat, kann in dem­sel­ben Umfang der Aus­gleich der von dem ande­ren Ehe­gat­ten

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Versorgungsausgleich trotz geringer Ausgleichswerte

Ver­sor­gungs­aus­gleich trotz gerin­ger Aus­gleichs­wer­te

Führt der Tatrich­ter den Aus­gleich von Anrech­ten mit gerin­gem Aus­gleichs­wert in Aus­übung des ihm durch § 18 Abs. 2 VersAus­glG ein­ge­räum­ten Ermes­sens durch, sind die dafür tra­gen­den Grün­de in den Ent­schei­dungs­grün­den dar­zu­le­gen. Nach § 18 Abs. 2 VersAus­glG soll das Fami­li­en­ge­richt ein­zel­ne Anrech­te mit einem gerin­gen Aus­gleichs­wert nicht aus­glei­chen. Gering ist ein

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Ausgleichzahlungen zwischen ehemaligen Eheleuten und die Besteuerung

Aus­gleich­zah­lun­gen zwi­schen ehe­ma­li­gen Ehe­leu­ten und die Besteue­rung

Die vom ehe­ma­li­gen Ehe­gat­ten erhal­te­nen Aus­gleich­zah­lun­gen sind kei­ner Ein­kunfts­art zuzu­ord­nen und daher steu­er­lich nicht zu erfas­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Hes­si­sche Finanz­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge einer Frau statt­ge­ge­ben, die sich dage­gen gewehrt hat, dass der durch­ge­führ­te finan­zi­el­le Aus­gleich mit ihrem ehe­ma­li­gen Ehe­part­ner vom Finanz­amt der

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Versorgungsausgleich und vorgezogene Altersrente

Ver­sor­gungs­aus­gleich und vor­ge­zo­ge­ne Alters­ren­te

Die erst nach dem Ehe­zei­ten­de getrof­fe­ne Ent­schei­dung des Aus­gleichs­pflich­ti­gen, die vor­ge­zo­ge­ne Alters­ren­te unter Inkauf­nah­me eines Ver­sor­gungs­ab­schlags in Anspruch zu neh­men, hat zur Ehe­zeit kei­nen unmit­tel­ba­ren Bezug mehr und muss daher bei der Bewer­tung des Ren­ten­an­rechts außer Betracht blei­ben . Auch nach § 10 a Abs. 1 Nr. 1 VAHRG kön­nen nur sol­che nach­träg­li­chen

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