Externe Teilung auf Verlangen des Versorgungsträgers - und die Wertgrenze

Exter­ne Tei­lung auf Ver­lan­gen des Ver­sor­gungs­trä­gers – und die Wert­gren­ze

Die Fra­ge, ob der Aus­gleichs­wert die Wert­gren­ze für eine ein­sei­tig auf Ver­lan­gen des Ver­sor­gungs­trä­gers durch­zu­füh­ren­de exter­ne Tei­lung (§§ 14 Abs. 2 Nr. 2, 17 VersAus­glG) über­schrei­tet, beur­teilt sich nach der Bewer­tung des Anrechts zum Ende der Ehe­zeit1. Wird dage­gen im Rah­men einer Abän­de­rung nach § 51 Abs. 1 VersAus­glG erst­mals der vol­le

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Ausweis von Pensionsrückstellung - und die "Heubeck-Richttafeln"

Die Betriebs­ren­te im Ver­sor­gungs­aus­gleich – und der nach­e­he­zeit­lich ein­ge­tre­te­ne Ver­sor­gungs­fall

Die mit dem nach­e­he­zeit­lich ein­ge­tre­te­nen Ver­sor­gungs­fall ein­her­ge­hen­de Unver­fall­bar­keit der auf der all­ge­mei­nen Lohn­ent­wick­lung beru­hen­den Anwart­schafts­dy­na­mik einer end­ge­halts­be­zo­ge­nen betrieb­li­chen Alters­ver­sor­gung gehört zu den auf den Ehe­zeit­an­teil zurück­wir­ken­den tat­säch­li­chen Ände­run­gen, die im Zeit­punkt der letz­ten Tat­sa­chen­ent­schei­dung über den Wert­aus­gleich bei der Schei­dung zu berück­sich­ti­gen sind1. Nach § 51 Abs. 1 VersAus­glG ändert das

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Versorgungsausgleich - und der Anspruch auf Ausgleich von Kapitalzahlungen

Ver­sor­gungs­aus­gleich – und der Anspruch auf Aus­gleich von Kapi­tal­zah­lun­gen

Von § 22 VersAus­glG erfasst wer­den sol­che Ver­sor­gungs­an­rech­te, die auf­grund feh­len­der Aus­gleichs­rei­fe nicht dem Wert­aus­gleich bei der Schei­dung unter­lie­gen, son­dern dem schuld­recht­li­chen Ver­sor­gungs­aus­gleich vor­be­hal­ten blei­ben, spä­ter jedoch in Kapi­tal­an­rech­te umge­wan­delt wer­den. Gemäß § 19 Abs. 1 VersAus­glG fin­det ein Wert­aus­gleich bei der Schei­dung inso­weit nicht statt, als ein Anrecht nicht aus­gleichs­reif

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Versorgungsausgleichsverfahren - und die Beschwerde des Versorgungsträgers

Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ver­fah­ren – und die Beschwer­de des Ver­sor­gungs­trä­gers

In einem Ver­sor­gungs­aus­gleichs­ver­fah­ren kann der Hand­lungs­be­voll­mäch­tig­te eines Ver­sor­gungs­trä­gers Beschwer­de auch ohne beson­de­re Voll­macht zur Pro­zess­füh­rung ein­le­gen. Gemäß § 10 Abs. 1 FamFG kön­nen die Betei­lig­ten das Ver­fah­ren selbst betrei­ben, soweit eine Ver­tre­tung durch Rechts­an­wäl­te nicht gebo­ten ist. Für Ver­ei­ni­gun­gen sowie für Behör­den han­deln ihre gesetz­li­chen Ver­tre­ter und Vor­stän­de (§ 9 Abs. 3 FamFG).

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Versorgungsausgleich - und der Ausgleichswert einer laufenden kapitalgedeckten Versorgung

Ver­sor­gungs­aus­gleich – und der Aus­gleichs­wert einer lau­fen­den kapi­tal­ge­deck­ten Ver­sor­gung

Ermit­telt das Gericht den Aus­gleichs­wert einer lau­fen­den kapi­tal­ge­deck­ten Ver­sor­gung anhand des noch vor­han­de­nen Rest­ka­pi­tal­werts zeit­nah zur Ent­schei­dung über den Ver­sor­gungs­aus­gleich oder vor­aus­schau­end auf den Zeit­punkt der mut­maß­li­chen Rechts­kraft, so ist die inter­ne Tei­lung des Anrechts nicht mit Bezug auf das Ehe­zei­ten­de, son­dern mit Bezug auf die­sen Bewer­tungs­zeit­punkt aus­zu­spre­chen1. Wie der

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Der Versorgungsausgleich im Scheidungsverbund - und die versäumte Beschwerdefrist

Der Ver­sor­gungs­aus­gleich im Schei­dungs­ver­bund – und die ver­säum­te Beschwer­de­frist

Ent­schei­det das Amts­ge­richt im Schei­dungs­ver­bund über eine Fami­li­en­sa­che der frei­wil­li­gen Gerichts­bar­keit (hier: Ver­sor­gungs­aus­gleich) und ver­wirft das Beschwer­de­ge­richt die dage­gen gerich­te­te Beschwer­de wegen Ver­säu­mung der Beschwer­de­frist als unzu­läs­sig, fin­det gegen den Ver­wer­fungs­be­schluss kei­ne zulas­sungs­freie Rechts­be­schwer­de statt1. Wie der Bun­des­ge­richts­hof bereits aus­ge­führt hat, gel­ten die sich aus § 117 FamFG erge­ben­den Modi­fi­ka­tio­nen

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