Ver­sor­gungs­be­zü­ge in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung – und die Bei­trags­pflicht

Die Bei­trags­pflicht für Ver­sor­gungs­be­zü­ge in der gesetz­li­chen Kran­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung ist ver­fas­sungs­ge­mäß. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auf eine Rich­ter­vor­la­ge des Sozi­al­ge­richts Osna­brück zu der Fra­ge, ob die Vor­schrift des § 229 Absatz 1 Satz 1 Num­mer 5 in Ver­bin­dung mit § 226 Absatz 1 Satz 1 Num­mer 1 SGB V in der Fas­sung

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Ver­sor­gungs­be­zü­ge ‑und die Bei­trags­pflicht in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung

Die Bei­trags­zah­lung durch die Bezie­her von Ver­sor­gungs­be­zü­gen in die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und sozia­le Pfle­ge­ver­si­che­rung ist mit der Ver­fas­sung ver­ein­bar. Sie stellt weder einen Ver­stoß gegen Art. 3 Abs. 1 GG dar noch greift sie unver­hält­nis­mä­ßig in die Rech­te der Betrof­fe­nen ein. Dies hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auf einen Vor­la­ge­be­schluss des Sozi­al­ge­richts Osna­brück jetzt

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Die vom Beam­ten gezahl­ten Ver­sor­gungs­zu­schlä­ge – und die Besteue­rung der Ver­sor­gungs­be­zü­ge

Ver­sor­gungs­be­zü­ge, die auf von einem Beam­ten zur Erhö­hung der ruhe­ge­halts­fä­hi­gen Dienst­zei­ten gezahl­ten Ver­sor­gungs­zu­schlä­ge beru­hen, sind Ein­künf­te Ruhe­gel­der gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG und damit Ein­künf­te aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit. Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 EStG gehö­ren zu den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit Gehäl­ter, Löh­ne und ande­re Bezü­ge, die "für

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Beur­lau­bungs­be­zü­ge als Ver­sor­gungs­be­zü­ge

Die Ein­ord­nung als den Ruhe­ge­häl­ter gleich­ar­ti­ge Bezü­ge geschieht unab­hän­gig von dem Errei­chen einer Alters­gren­ze. Die wäh­rend eines dem Ruhe­stand vor­ge­schal­te­ten Son­der­ur­laubs gezahl­ten Bezü­ge sind mit­hin bereits als Ver­sor­gungs­be­zü­ge zu behan­deln. Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG gehö­ren zu den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit u.a. auch Ruhe­gel­der und ande­re Bezü­ge

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Ver­set­zung in den Ruhe­stand – und sein Zeit­punkt

Der Zeit­punkt der Ver­set­zung in den Ruhe­stand i.S.v. § 88 Abs. 2 SHBeamtVG ist der Zeit­punkt des Wirk­sam­wer­dens der Zur­ru­he­set­zung und somit der Ein­tritt des Ver­sor­gungs­falls. Nach § 16 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 SHBeamtVG ver­min­dert sich das Ruhe­ge­halt um 3, 6 % für jedes Jahr, um das die Beam­tin oder der Beam­te vor

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Die Ver­sor­gungs­be­zü­ge eines ver­un­fall­ten Bun­des­wehr-Pilo­ten

Allein die Durch­füh­rung von Nacht­flü­gen und ‑lan­dun­gen mit einem Tor­na­do selbst bei wid­ri­gen Wit­te­rungs­ver­hält­nis­sen begrün­den grund­sätz­lich für die Pilo­ten kei­ne der­ar­ti­ge Gefähr­dungs­la­ge, die bei einem Dienst­un­fall ein erhöh­tes Unfall­ru­he­ge­halt recht­fer­ti­gen. Aber wenn Fehl­ein­schät­zun­gen und Infor­ma­ti­ons­de­fi­zi­te, für die der Pilot kei­ne Ver­ant­wor­tung trägt, dazu geführt haben, dass die Lan­dung zuge­las­sen und

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Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Besteue­rung beam­ten­recht­li­cher Ver­sor­gungs­be­zü­ge

Die Rege­lun­gen zur Ein­kom­mens­be­steue­rung beam­ten­recht­li­cher Ver­sor­gungs­be­zü­ge sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­ge­mäß. Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG gehö­ren zu den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit unter ande­rem auch Ruhe­gel­der und ande­re Bezü­ge und Vor­tei­le aus frü­he­ren Dienst­leis­tun­gen. Bezü­ge und Vor­tei­le aus frü­he­ren Dienst­leis­tun­gen, die als Ruhe­ge­halt oder als gleich­ar­ti­ger

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Besteue­rung der Bezü­ge wäh­rend der Frei­stel­lungs­pha­se der Alters­teil­zeit

Ein­künf­te, die in der Frei­stel­lungs­pha­se im Rah­men der Alters­teil­zeit nach dem sog. Block­mo­dell erzielt wer­den, stel­len regel­mä­ßig kei­ne Ver­sor­gungs­be­zü­ge dar. Der Arbeit­neh­mer (oder Beam­ter) kann daher wäh­rend der Frei­stel­lungs­phas­se im Block­mo­dell der Alters­teil­zeit weder den Ver­sor­gungs­frei­be­trag noch den Zuschlag zum Ver­sor­gungs­frei­be­trag in Anspruch neh­men. Gleich­ar­tig i.S. des § 19 Abs.

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Beam­ten­pen­sio­nen und die Auf­lö­sung der Ver­sor­gungs­rück­la­ge in Nie­der­sach­sen

Die vor­zei­ti­ge Ver­wen­dung der in Nie­der­sach­sen als Son­der­ver­mö­gen "Ver­sor­gungs­rück­la­ge" geflos­se­nen Mit­tel zu Ver­sor­gungs­zwe­cken der Beam­ten ist von dem wei­ten Ermes­sens­spiel­raum des Gesetz­ge­bers gedeckt und führt zu kei­ner Nach­zah­lung von Besol­­dungs- und Ver­sor­gungs­be­zü­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver die Kla­ge eines Ruhe­be­am­ten abge­wie­sen, der von der Ober­fi­nanz­di­rek­ti­on Han­no­ver die

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Ver­sor­gungs­be­zü­ge für den straf­fäl­lig gewor­de­nen Ex-Bür­ger­meis­ter

Ein ehe­ma­li­ger Bür­ger­meis­ter, der wegen Straf­ta­ten ver­ur­teilt wur­de, die er wäh­rend sei­ner Amts­zeit began­gen hat, hat kei­nen Anspruch auf Ver­sor­gungs­be­zü­ge und muss bereits aus­ge­zahl­te Ver­sor­gungs­be­zü­ge erstat­ten. In dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg ent­schie­de­nen Ver­fah­ren war der Klä­ger von 1970 bis zu sei­ner bean­trag­ten Ver­set­zung in den Ruhe­stand im Okto­ber 2006

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Rück­for­de­rung zu Unrecht geleis­te­ter Ver­sor­gungs­be­zü­ge

Die zivil­recht­li­chen Vor­schrif­ten, nach denen eine Leis­tung nicht zurück­ver­langt wer­den kann, wenn der Leis­ten­de weiss, dass er zur Zah­lung nicht ver­pflich­tet ist, fin­den auf die Rück­for­de­rung beam­ten­recht­li­cher Ver­sor­gungs­be­zü­ge kei­ne Anwen­dung. Unter­halts­bei­trä­ge wer­den von den Bestim­mun­gen des Beam­ten­ver­sor­gungs­rechts, zu viel gezahl­te Ver­sor­gungs­be­zü­ge durch Leis­tungs­be­scheid zurück­zu­for­dern, nicht erfasst. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Arns­berg

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Zu­viel­zah­lung von Ver­sor­gungs­be­zü­gen

Ver­sor­gungs­be­zü­ge sind zu­viel ge­zahlt im Sin­ne von § 52 Abs. 2 Be­amt­VG, wenn sie nicht von den Fest­set­zun­gen des Ver­sor­gungs­fest­set­zungs­be­scheids ge­deckt sind. Die Vor­schrift des § 53 Abs. 1 VwVfG über die Hem­mung von Ver­jäh­rungs­fris­ten kann nicht ana­log auf die Aus­schluss­frist des § 48 Abs. 4 Satz 1 VwVfG an­ge­wandt wer­den. Wird ein Rück­nah­me­be­scheid

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Minis­ter­pen­si­on und Beam­ten­ru­he­ge­halt

Bei dem Bezug einer Minis­ter­pen­si­on ist dane­ben die Aus­zah­lung eines Ruhe­ge­halts auf Grund eines frü­he­ren Dienst­ver­hält­nis­ses als Beam­ter aus­ge­schlos­sen, § 20 Abs. 1 des Bun­des­mi­nis­ter­ge­set­zes, BMinG. In dem hier vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt ent­schie­de­nen Fall war der Klä­ger, Hans Eichel, von Okto­ber 1975 bis April 1991 Ober­bür­ger­meis­ter der beklag­ten Stadt Kas­sel, von April

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Rück­zah­lung von Ver­sor­gungs­be­zü­gen

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Han­no­ver hat Stel­lung genom­men zur Bil­lig­keits­ent­schei­dung, wenn die Über­zah­lung aus der Anrech­nung einer fik­ti­ven Ren­te folgt und der Ver­sor­gungs­trä­ger die ren­ten­wirk­sa­men Beschäf­ti­gungs­zei­ten kann­te. Die Beklag­te hat an Herrn G. H. in dem Zeit­raum von Okto­ber 1998 bis August 2010 in Höhe von 3.634,25 € an Ver­sor­gungs­be­zü­gen zuviel gezahlt. Für die­se

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Neu­be­rech­nung der Ver­sor­gungs­be­zü­ge für Ruhe­stands­be­am­te

Ruhe­stands­be­am­te, , die vor dem 31.12.1991 im Beam­ten­ver­hält­nis stan­den und teil­zeit­be­schäf­tigt waren und die bei ihrer Zur­ru­he­set­zung den Ver­sor­gungs­ab­schlag für teil­zeit­be­schäf­tig­te Beam­te nicht ange­foch­ten hat­ten, kön­nen nach einem aktu­el­len Urteil des Ver­wal­tungs­ge­richts Karls­ru­he nach­träg­lich – trotz der Bestands­kraft der Fest­set­zung der Ver­sor­gungs­be­zü­ge – eine Neu­be­rech­nung ihrer Ver­sor­gungs­be­zü­ge ohne Ver­sor­gungs­ab­schlag ver­lan­gen.

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Ver­sor­gungs­be­zü­ge bei 58er Rege­lung

Ermög­licht der Dienst­herr zum Abbau von Per­so­nal­über­hän­gen sei­nen Beam­ten, die das 58. Lebens­jahr voll­endet und den Höchst­ru­he­ge­halts­satz erreicht haben, in Form einer Son­der­ur­laubs­re­ge­lung unwi­der­ruf­lich die Frei­stel­lung vom Dienst unter Fort­zah­lung von 70 % der Besol­dung bis zur Ver­set­zung in den Ruhe­stand (sog. 58er-Rege­­lung), so han­delt es sich hier­bei nach einem heu­te

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