Pol­ni­sche Kriegs­op­fer und die rück­wir­ken­de Ver­sor­gungs­leis­tung

Die rück­wir­ken­den Ver­sor­gungs­leis­tun­gen für pol­ni­sche Kriegs­op­fer deut­scher Volks­zu­ge­hö­rig­keit sind ab Mai 2004 nach­zu­zah­len, wenn das Ver­sor­gungs­amt not­wen­di­ge Hin­wei­se in einer für Lai­en nicht ver­ständ­li­chen Form erteilt hat und die­se zu unbe­stimmt waren. So hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­berg in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len von acht Kriegs­op­fern ent­schie­den. Alle Betrof­fe­nen sind zwi­schen

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die zeit­punkt­be­zo­ge­ne Ertrags­pro­gno­se

Die steu­er­recht­li­che Behand­lung der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen als dau­ern­de Last/​wiederkehrende Bezü­ge "beruht auf dem Umstand, dass sich der Ver­mö­gens­über­ge­ber in Gestalt der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen typi­scher­wei­se Erträ­ge sei­nes Ver­mö­gens vor­be­hält, die nun­mehr aller­dings vom Ver­mö­gens­über­neh­mer erwirt­schaf­tet wer­den müs­sen" . Dem liegt nach dem Beschluss des Gro­ßen Senats des Bun­des­fi­nanz­hofs in BFHE 202, 464, BSt­Bl

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tug­nen – und die nicht in Anspruch genom­me­ne Ver­pfle­gung

Aus der Tat­sa­che, dass der Ver­mö­gens­über­ge­ber bis zum Tod sei­ner Frau die laut Über­ga­be­ver­trag geschul­de­te Voll­ver­kös­ti­gung nicht in Anspruch genom­men hat, kann nicht auf einen feh­len­den Rechts­bin­dungs­wil­len des Über­neh­mers geschlos­sen wer­den. Im Urteil in BFHE 209, 91, BSt­Bl II 2005, 434 hat der Bun­des­fi­nanz­hof zwar ent­schie­den, der für die steu­er­li­che

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Glei­ten­de Ver­mö­gens­über­ga­be

Ver­sor­gungs­leis­tun­gen im Zusam­men­hang mit der glei­ten­den Über­ga­be von Pri­vat­ver­mö­gen kön­nen grund­sätz­lich auch wei­ter­hin als Ren­te oder dau­ern­de Last abge­zo­gen wer­den, wenn die Ver­mö­gens­über­tra­gung vor dem 1.01.2008 ver­ein­bart wor­den ist und wenn die Vor­aus­set­zun­gen von § 52 Abs. 23e Satz 2 EStG i.d.F. durch das JStG 2008 nicht vor­lie­gen. Es kommt inso­fern

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die Umschich­tung in ein nicht aus­rei­chend ertrag brin­gen­des Wirt­schafts­gut

Als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind die auf beson­de­ren Ver­pflich­tungs­grün­den beru­hen­den Ren­ten und dau­ern­den Las­ten, die nicht mit Ein­künf­ten in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang ste­hen, die bei der Ver­an­la­gung außer Betracht blei­ben (§ 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG a.F.). Dabei sind dau­ern­de Las­ten in vol­lem Umfang, Leib­ren­ten hin­ge­gen nur mit dem Ertrags­an­teil beim Ver­pflich­te­ten

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Wirt­schafts­über­las­sungs­ver­trag – und die Leis­tun­gen des Nut­zungs­be­rech­tig­ten

Nach der Neu­fas­sung des § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG durch das JStG 2008 sind auf einem Wirt­schafts­über­las­sungs­ver­trag beru­hen­de Leis­tun­gen des Nut­zungs­be­rech­tig­ten an den Über­las­sen­den nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar. Ob die Leis­tun­gen des Nut­zungs­be­rech­tig­ten an den Über­las­sen­den (hier: sei­nen Groß­va­ter) als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar sind, rich­tet sich nach § 10 Abs.

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – der Erb- und Pflicht­teils­ver­zicht

Begnügt sich ein Ehe­gat­te mit der Zuwen­dung von lau­fen­den Zah­lun­gen unter Ver­zicht auf Pflich­t­­teils- oder ähn­li­che Ansprü­che (Zuge­winn­aus­gleich), ist im Regel­fall von einer Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen i.S. von § 10 Abs. 1 Nr. 1a EStG aus­zu­ge­hen, sofern das den Vermögensübernehmern/​Erben über­las­se­ne Ver­mö­gen aus­rei­chend ertrag­fä­hig ist und die Par­tei­en ihren Ver­pflich­tun­gen wie

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Ver­mö­gens­über­ga­be gegen Ver­sor­gungs­leis­tun­gen – und die Bei­la­dung im finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren

Die Abzieh­bar­keit der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen kor­re­spon­diert ledig­lich mate­­ri­ell-rech­t­­lich mit der Steu­er­bar­keit der pri­va­ten Ver­sor­gungs­ren­te. Der Begüns­tig­te ist des­halb zum Kla­ge­ver­fah­ren des Ver­pflich­te­ten nicht not­wen­dig bei­zu­la­den. Ein Fall der not­wen­di­gen Bei­la­dung (§ 123 Abs. 1 Satz 2 FGO i.V.m. § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO) liegt nicht vor. Zwar kor­re­spon­diert die Abzieh­bar­keit der Ver­sor­gungs­leis­tun­gen mate­­ri­ell-rech­t­­lich

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Abzugs­aus­schluss für Ver­sor­gungs­leis­tun­gen bei beschränk­ter Steu­er­pflicht

Steht Art. 63 AEUV der deut­schen Rege­lung ent­ge­gen, nach wel­cher pri­va­te Ver­sor­gungs­leis­tun­gen gebiets­frem­der Steu­er­pflich­ti­ger, die im Zusam­men­hang mit einer Über­tra­gung von ertrag­brin­gen­dem inlän­di­schen Ver­mö­gen im Zuge einer sog. vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge ste­hen, nicht abzugs­fä­hig sind, wäh­rend ent­spre­chen­de Zah­lun­gen bei unbe­schränk­ter Steu­er­pflicht abzugs­fä­hig sind, aller­dings der Abzug eine kor­re­spon­die­ren­de Steu­er­pflicht beim (unbe­schränkt

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Ver­sor­gungs­leis­tun­gen bei der vor­weg­ge­nom­me­nen Erb­fol­ge

Ver­sor­gungs­leis­tun­gen, die das Kind auf­grund einer Ver­mö­gens­über­ga­be im Wege vor­weg­ge­nom­me­ner Erb­fol­ge aus den Erträ­gen des über­ge­be­nen Ver­mö­gens an den nicht für die­ses Kind kin­der­geld­be­rech­tig­ten Ver­mö­gens­über­ge­ber leis­tet, sind bei der Bemes­sungs­grund­la­ge für den Jah­res­grenz­be­trag (§ 32 Abs. 4 Satz 2 EStG) zu berück­sich­ti­gen. Nach § 32 Abs. 4 Nr. 2 Buchst. a i.V.m. Satz 2 EStG

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Wie­der­auf­nah­me will­kür­lich aus­ge­setz­ter Ver­sor­gungs­leis­tun­gen

Ände­run­gen eines Ver­sor­gungs­ver­trags kön­nen nur dann steu­er­lich berück­sich­tigt wer­den, wenn sie von den Ver­trags­par­tei­en schrift­lich fixiert wor­den sind. Wer­den die auf der Grund­la­ge eines Ver­mö­gens­über­ga­be­ver­trags geschul­de­ten Ver­sor­gungs­leis­tun­gen "will­kür­lich" aus­ge­setzt, so dass die Ver­sor­gung des Über­ge­bers gefähr­det ist, sind die wei­te­ren Zah­lun­gen auch nach Wie­der­auf­nah­me der ursprüng­lich ver­ein­bar­ten Leis­tun­gen nicht als

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