Recht­li­ches Gehör – und der abge­lehn­te Schrift­satz­nach­lass

Im gericht­li­chen Ver­fah­ren gewähr­leis­ten Art. 103 Abs. 1 GG, § 108 Abs. 2 VwGO den Betei­lig­ten das Recht, sich vor der Ent­schei­dung zu allen dafür erheb­li­chen tat­säch­li­chen und recht­li­chen Fra­gen zu äußern. Recht­lich erheb­li­ches Vor­brin­gen der Betei­lig­ten muss das Gericht zur Kennt­nis neh­men und in Erwä­gung zie­hen . Auf einen recht­li­chen Gesichts­punkt,

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Ver­ta­gung bei Nicht­er­schei­nen eines im Aus­land leben­den Zeu­gen

Es ent­spricht der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs, dass ein im Aus­land ansäs­si­ger Zeu­ge vom Finanz­ge­richt nicht zu laden, son­dern vom Betei­lig­ten, der die Ver­neh­mung die­ses Zeu­gen bean­tragt, gemäß § 76 Abs. 1 Satz 4 FGO i.V.m. § 90 Abs. 2 der Abga­ben­ord­nung zu stel­len ist . Inso­weit darf das Finanz­ge­richt für den

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