Bei­trags­strei­tig­kei­ten – und die Ver­tre­tung durch Steu­er­be­ra­ter

Steu­er­be­ra­ter sind vor den Ver­wal­tungs­ge­rich­ten und Ober­ver­wal­tungs­ge­rich­ten auch in Bei­trags­strei­tig­kei­ten nach § 67 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3, Abs. 4 Satz 7 VwGO zur Ver­tre­tung befugt. Die Ver­tre­tung in bei­trags­recht­li­chen Wider­spruchs­ver­fah­ren ist Steu­er­be­ra­tern als Neben­leis­tung zur Pro­zess­ver­tre­tung nach § 5 Abs. 1 RDG gestat­tet. Dabei kann für das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt offen blei­ben, ob die Grund­la­ge für

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Rechts­mit­tel­be­leh­rung – und die Pos­tu­la­ti­ons­fä­hig­keit

Die Rechts­mit­tel­be­leh­rung eines ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen Urteils ist nicht des­halb feh­ler­haft i.S.v. § 58 Abs. 2 VwGO, weil sie im Hin­blick auf den Ver­tre­tungs­zwang vor dem Ober­ver­wal­tungs­ge­richt nicht aus­drück­lich die zur Ver­tre­tung befug­ten Per­so­nen benennt, son­dern inso­weit allein auf die gesetz­li­che Rege­lung in § 67 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 Nr. 3 bis 7 VwGO ver­weist

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Fir­menstem­pel und Unter­schrift des GbR-Gesell­schaf­ters

Das Hin­zu­set­zen eines (Firmen-)Stempels zu einer Unter­schrift des Gesell­schaf­ters weist den­je­ni­gen, der die Unter­schrift geleis­tet hat, als unter­schrifts­be­rech­tigt für die Gesell­schaft aus. Eine so in den Ver­kehr gege­be­ne Erklä­rung erfüllt das Schrift­form­erfor­der­nis des § 550 BGB . Das Schrift­form­erfor­der­nis des § 550 BGB ist nicht erfüllt, wenn der für die

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