Kumu­la­ti­ve Gesamt­kau­sa­li­tät – oder Doppelkausalität?

Die kumu­la­ti­ve Gesamt­kau­sa­li­tät betrifft die Fra­ge des Zurech­nungs­zu­sam­men­hangs zwi­schen Pflicht­ver­let­zung und Scha­den, wenn ein Scha­den haf­tungs­recht­lich auf meh­re­ren Ursa­chen beruht, die von ver­schie­de­nen Per­so­nen gesetzt wor­den sind . Eine Dop­pel­kau­sa­li­tät wird ange­nom­men, wenn zwei Umstän­de einen Scha­den ver­ur­sa­chen und jeder für sich allein aus­ge­reicht hät­te, den gan­zen Scha­den zu ver­ur­sa­chen. Dann sind

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Umsatz­steu­er­schul­den, Insol­venz­an­fech­tung – und die Geschäftsführerhaftung

Durch die zumin­dest grob fahr­läs­si­ge Pflicht­ver­let­zung der Nich­t­ent­rich­tung fäl­li­ger Umsatz­steu­ern in Höhe der Haf­tungs­quo­te haben die Geschäfts­füh­rer (hier: der Kom­­ple­­men­­tär-GmbH einer GmbH & Co. KG) eine Ursa­che für den Ein­tritt des Steu­er­scha­dens gesetzt, der nicht ent­fällt, weil die geleis­te­ten Zah­lun­gen tat­säch­lich ange­foch­ten wor­den sind bzw. weil zumin­dest hin­sicht­lich der unter­blie­be­nen Zahlungen

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