Porträtkunst - und das Vervielfältigungsrecht des Portraitierten

Por­trät­kunst – und das Ver­viel­fäl­ti­gungs­recht des Por­trai­tier­ten

Die Schran­ken­re­ge­lung des § 53 Abs. 1 UrhG ist nicht ein­schrän­kend dahin aus­zu­le­gen ist, dass sie ledig­lich eine Ver­viel­fäl­ti­gung ver­öf­fent­lich­ter Wer­ke erlaubt. Eine sol­che Aus­le­gung ist weder im Blick auf ent­spre­chen­de Ein­schrän­kun­gen ande­rer Schran­ken­re­ge­lun­gen oder auf das Grund­recht der Kunst­frei­heit oder auf Art. 5 Abs. 2 Buchst. a der Richt­li­nie 2001/​29/​EG zur Har­mo­ni­sie­rung bestimm­ter

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"Mein Kampf" und die Veröffentlichung in Deutschland

"Mein Kampf" und die Ver­öf­fent­li­chung in Deutsch­land

Die Ver­öf­fent­li­chung von Aus­zü­gen aus "Mein Kampf" in "Das unles­ba­re Buch" ist auch wei­ter­hin zu unter­las­sen. So hat nun auch das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Ver­öf­fent­li­chung von Tei­len des Wer­kes "Mein Kampf" ver­bo­ten. Auf Antrag des Frei­staats Bay­ern hat­te das Land­ge­richt Mün­chen I bereits am 25. Janu­ar

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Kopien für Forschung und Lehre

Kopi­en für For­schung und Leh­re

Es ist ein urhe­ber­recht­li­cher Fall der beson­de­ren Art, über den jetzt das Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen zu ent­schei­den hat­te. Hier­bei ging es um Ansprü­che nach § 52 a UrhG. Nach die­ser im Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren äußerst umstrit­te­nen und im Jahr 2003 ein­ge­füg­ten Bestim­mung ist es zuläs­sig, urhe­ber­recht­lich geschütz­te ver­öf­fent­lich­te Wer­ke oder Tei­le von Wer­ken sowie

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