Ver­wal­tung nach dem Zuschlag im Ver­stei­ge­rungs­ter­min – und die Verwaltervergütung

Wird nach der Zwangs­ver­stei­ge­rung eines Grund­stücks bis zur Zah­lung des Meist­ge­bots durch den Erste­her auf Antrag eines Gläu­bi­gers die gericht­li­che Ver­wal­tung ange­ord­net, steht dem Ver­wal­ter ein Ver­gü­tungs­an­spruch nur gegen den Erste­her und nicht auch gegen den antrag­stel­len­den Gläu­bi­ger zu. Dem Ver­wal­ter steht nach dem ein­deu­ti­gen Wort­laut des § 94 Abs. 1 Satz

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Kei­ne Pro­zess­kos­ten­hil­fe für den Insol­venz­ver­wal­ter bei Masseunzulänglichkeit

Pro­zess­kos­ten­hil­fe zur Durch­set­zung eines Anfech­tungs­an­spruchs, der nicht dazu geeig­net ist, eine bereits ein­ge­tre­te­ne Mas­se­kos­ten­ar­mut zu behe­ben, kann in der Regel nicht gewährt wer­den. Der Insol­venz­ver­wal­ter hat, so der Bun­des­ge­richts­hof in einer aktu­el­len Ent­schei­dung, schon des­halb kei­nen Anspruch auf Pro­zess­kos­ten­hil­fe, weil die Durch­set­zung eines Anfech­tungs­an­spruchs, die nicht dazu geeig­net ist, eine

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Auf­rech­nungs­ver­bot im mas­se­ar­men Insolvenzverfahren

Im mas­se­ar­men Insol­venz­ver­fah­ren kön­nen Neu­for­de­run­gen, die erst nach Fest­stel­lung der Mas­seun­zu­läng­lich­keit begrün­det wor­den sind, nicht zur Auf­rech­nung gestellt wer­den. Auch eine Auf­rech­nung gegen einen Vor­steu­er­ver­gü­tungs­an­spruch, der sich aus antei­li­ger Ver­wal­ter­ver­gü­tung für den Zeit­raum bis zur Fest­stel­lung der Mas­seun­zu­läng­lich­keit ergibt, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht zuläs­sig, wenn eine ent­spre­chen­de Teilvergütung

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