Der Arbeitsvertrag mit der Schwägerin

Der Arbeits­ver­trag mit der Schwä­ge­rin

Die Schwä­ge­rin ist gemäß § 15 Abs. 1 Nr. 3 AO eine Ange­hö­ri­ge des Klä­gers . Bei Ver­trä­gen zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen ist anhand der Gesamt­heit der objek­ti­ven Gege­ben­hei­ten zu prü­fen, ob sie durch die Ein­kunfts­er­zie­lung (§ 4 Abs. 4, § 9 Abs. 1 EStG) ver­an­lasst oder durch pri­va­te Zuwen­­dungs- oder Unter­halts­über­le­gun­gen (§ 12 Nr. 1 und

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Geschäftsanteilsveräußerung zwischen nahen Angehörigen

Geschäfts­an­teils­ver­äu­ße­rung zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen

Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft. Ver­äu­ße­rung ist die Über­tra­gung von Antei­len gegen Ent­gelt . Der Erwer­ber muss grund­sätz­lich eine Gegen­leis­tung erbrin­gen. Eine Ver­äu­ße­rung kann aller­dings auch vor­lie­gen, wenn ein Ent­gelt nicht oder

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Beratervertrag zwischen nahen Angehörigen

Bera­ter­ver­trag zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen

Maß­ge­bend für die steu­er­li­che Aner­ken­nung von Ange­hö­ri­gen­ver­trä­gen ist die Gesamt­heit der objek­ti­ven Gege­ben­hei­ten. Die ein­zel­nen Kri­te­ri­en des Fremd­ver­gleichs sind als Beweis­an­zei­chen im Rah­men der gebo­te­nen Gesamt­be­trach­tung unter dem Gesichts­punkt zu wür­di­gen, ob sie den Rück­schluss auf eine pri­vat ver­an­lass­te Ver­ein­ba­rung zulas­sen. Kein Kri­te­ri­um hat den Rang eines Tat­be­stands­merk­mals, so dass

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Arbeitsverhältnisse zwischen nahen Angehörigen in der Einkommensteuer

Arbeits­ver­hält­nis­se zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen in der Ein­kom­men­steu­er

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung zur Aner­ken­nung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen fort­ent­wi­ckelt und die Maß­stä­be prä­zi­siert, die für den steu­er­min­dern­den Abzug von Betriebs­aus­ga­ben für die Ver­gü­tung von Arbeits­leis­tun­gen naher Ange­hö­ri­ger gel­ten: Bei Arbeits­ver­trä­gen zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen ist die Inten­si­tät der erfor­der­li­chen Prü­fung der Fremd­üb­lich­keit der Ver­trags­be­din­gun­gen auch vom Anlass

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Der Mietvertrag zwischen Eltern und Kind - und die Vorbehaltsklausel zur Mieterhöhung

Der Miet­ver­trag zwi­schen Eltern und Kind – und die Vor­be­halts­klau­sel zur Miet­erhö­hung

Miet­ver­trä­ge zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen kön­nen der Besteue­rung nur zu Grun­de gelegt wer­den, wenn sie steu­er­recht­lich anzu­er­ken­nen sind. Das ist der Fall, wenn die Ver­ein­ba­run­gen bür­­ger­­lich-rech­t­­lich wirk­sam sind und sowohl die Gestal­tung als auch die Durch­füh­rung dem zwi­schen Frem­den Übli­chen ent­spre­chen (sog. Fremd­ver­gleich ). Dazu müs­sen jeden­falls die Haupt­pflich­ten eines Miet­ver­tra­ges

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Sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis mit einem Freund

Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­ges Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis mit einem Freund

Eben­so wie ein Ver­­­wand­t­­schafts- bzw. Freund­schafts­ver­hält­nis nicht von vorn­her­ein ein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis aus­schließt, schei­det auch eine Tätig­keit wie ein Beschäf­tig­ter im Sin­ne des § 2 Abs. 2 Satz 1 SGB VII nicht allein des­halb aus, weil die Tätig­keit für einen Ver­wand­ten oder Freund ver­rich­tet wird. Bei Gefäl­lig­keits­leis­tun­gen unter Ver­wand­ten und Freun­den ist dar­auf abzu­stel­len,

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Nur noch alle 2 Jahre zum Finanzamt? - Aktuell geplante Steueränderungen

Nur noch alle 2 Jah­re zum Finanz­amt? – Aktu­ell geplan­te Steu­er­än­de­run­gen

Die Bun­des­re­gie­rung erwar­tet, dass etwa 300.000 Steu­er­pflich­ti­ge ihre Steu­er­klä­rung in Zukunft nur noch alle zwei Jah­re statt bis­her jähr­lich abge­ben wer­den, wenn die­se im Ent­wurf eines „Steu­er­ver­ein­fa­chungs­ge­set­zes“ ent­hal­te­ne Mög­lich­keit umge­setzt wird. Der von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­te Gesetz­ent­wurf sieht neben der Mög­lich­keit, die Steu­er­erklä­rung nur noch alle zwei Jah­re abzu­ge­ben, eine

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Arm rechnen fürs BAföG

Arm rech­nen fürs BAföG

Hat der Aus­zu­bil­den­de eine For­de­rung aus einem Dar­le­hens­ver­trag mit einem nahen Ver­wand­ten, dann ist die­se recht­lich ver­wert­bar im Sin­ne des § 27 Abs. 1 Satz 2 BAföG. Gibt der Aus­zu­bil­den­de im Antrags­for­mu­lar die For­de­rung aus dem Dar­le­hen nicht an, aber die Zins­er­trä­ge aus dem Ver­trag, kann er sich im Ein­zel­fall gegen den

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Grundstückskauf unter Ehegatten

Grund­stücks­kauf unter Ehe­gat­ten

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist bei Auf­wen­dun­gen auf­grund eines Ver­tra­ges zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen von einer Ver­an­las­sung durch die Ein­kunfts­er­zie­lung grund­sätz­lich nur aus­zu­ge­hen, wenn die Ver­ein­ba­rung in der gesetz­lich vor­ge­schrie­be­nen Form zustan­de gekom­men ist und sowohl die inhalt­li­che Gestal­tung als auch die tat­säch­li­che Durch­füh­rung des Ver­ein­bar­ten dem zwi­schen Frem­den

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