Verwertungskündigung - und der erforderliche erhebliche Nachteil

Ver­wer­tungs­kün­di­gung – und der erfor­der­li­che erheb­li­che Nach­teil

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen ist die Kün­di­gung eines Wohn­raum­miet­ver­hält­nis­ses wegen beab­sich­tig­ter wirt­schaft­li­cher Ver­wer­tung des Grund­stücks nach § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB (hier: zur Erwei­te­rung eines benach­bar­ten Mode­hau­ses) wirk­sam? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Anlass hier­für bot ihm ein Fall aus dem Schwarz­wald: Die Mie­ter haben im

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Verwertungskündigung - und die erwartete Renditesteigerung von 1,62%

Ver­wer­tungs­kün­di­gung – und die erwar­te­te Ren­di­te­stei­ge­rung von 1,62%

Eine Ren­di­te­stei­ge­rung von 1, 62% reicht nicht aus, um ein Ver­wer­tungs­in­ter­es­se des Ver­mie­ters i.S.d. § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB zu begrün­den. Die Beur­tei­lung der Fra­ge, ob dem Eigen­tü­mer durch den Fort­be­stand eines Miet­ver­tra­ges ein erheb­li­cher Nach­teil im Sin­ne des § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB ent­steht, ist vor dem Hin­ter­grund der

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Voraussetzungen einer Verwertungskündigung

Vor­aus­set­zun­gen einer Ver­wer­tungs­kün­di­gung

Der Ver­mie­ter einer Woh­nung kann die­sen Miet­ver­trag nur kün­di­gen, wenn er ein berech­tig­tes Inter­es­se an der Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses hat, § 573 Abs. 1 BGB. Ein sol­ches berech­tig­tes Inter­es­se liegt gemäß § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB auch dann vor, wenn der Ver­mie­ter durch die Fort­set­zung des Miet­ver­hält­nis­ses an einer ange­mes­se­nen wirt­schaft­li­chen

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Verwertungskündigung

Ver­wer­tungs­kün­di­gung

Bei einem Wohn­raum­miet­ver­hält­nis kann der Ver­mie­ter den Miet­ver­trag nach § 573 BGB nur kün­di­gen, wenn er ein berech­tig­tes Inter­es­se an der Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses hat. Ein sol­ches berech­tig­tes Inter­es­se des Ver­mie­ters an der Been­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses liegt nach § 573 Abs. 2 Nr. 3 BGB ins­be­son­de­re vor, wenn der Ver­mie­ter durch die

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Kündigungssperrfristen bei Eigentumswohnungen

Kün­di­gungs­sperr­fris­ten bei Eigen­tums­woh­nun­gen

Wird eine ver­mie­te­te Woh­nung in Woh­nungs­ei­gen­tum umge­wan­delt und sodann ver­äu­ßert, so kann sich der Erwer­ber gegen­über dem Mie­ter auf das Vor­lie­gen bestimm­ter Kün­di­gungs­grün­de erst nach drei Jah­ren – in bestimm­ten Gebie­ten sogar erst nach 10 Jah­ren – seit der Ver­äu­ße­rung beru­fen, § 577a BGB. Die­se Kün­di­gungs­be­schrän­kung des § 577a BGB

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