Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung durch Kapi­tal­ab­fin­dung der Pen­si­ons­zu­sa­ge an den Gesellschafter-Geschäftsführer

Zahlt eine GmbH ihrem beherr­schen­den (und wei­ter­hin als Geschäfts­füh­rer täti­gen) Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer aus Anlass der Über­tra­gung von Gesell­schafts­an­tei­len auf sei­nen Sohn eine Abfin­dung gegen Ver­zicht auf die ihm erteil­te betrieb­li­che Pen­si­ons­zu­sa­ge, obschon als Ver­sor­gungs­fäl­le ursprüng­lich nur die dau­ern­de Arbeits­un­fä­hig­keit und die Been­di­gung des Geschäfts­füh­rer­ver­tra­ges mit oder nach Voll­endung des 65. Lebensjahres

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Rück­stel­lung für Pen­si­ons­zu­sa­ge – und Ein­be­zie­hung von Vordienstzeiten

Ein Dienst­ver­hält­nis i.S. von § 6a Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 Satz 2 und 3 EStG 2002 hat mit dem tat­säch­li­chen Dienst­an­tritt beim Dienst­be­rech­tig­ten begon­nen. Wird vor Ertei­lung der Pen­si­ons­zu­sa­ge der mit dem zusa­gen­den Unter­neh­men geschlos­se­ne Anstel­lungs­ver­trag been­det und ein neu­er Dienst­ver­trag geschlos­sen, so sind die Dienst­zei­ten aus dem ers­ten Rechts­ver­hält­nis als sog. Vordienstzeiten

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Die ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung bei ver­deck­ter Treuhand

Eine ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung ist einem min­der­jäh­ri­gen Gesell­schaf­ter einer GmbH nicht zuzu­rech­nen, wenn er auf­grund eines ver­deck­ten Treu­hand­ver­hält­nis­ses nicht wirt­schaft­li­cher Eigen­tü­mer des von Fami­li­en­mit­glie­dern unent­gelt­lich über­tra­ge­nen GmbH-Anteils ist. Die Zurech­nung von Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen aus einer vGA rich­tet sich nach § 20 Abs. 2a EStG. Anteils­eig­ner i.S. die­ser Vor­schrift ist derjenige,

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Ansprü­che zwi­schen GmbH-Gesell­schaf­tern wegen ver­deck­ter Gewinnausschüttung

Ansprü­che zwi­schen Gesell­schaf­tern einer GmbH wegen ver­deck­ter Gewinn­aus­schüt­tung erge­ben sich nicht aus einer ana­lo­gen Anwen­dung von § 31 Abs. 1 GmbHG. Die Auf­fas­sung, auf ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tun­gen sei ohne Rück­sicht auf das Vor­lie­gen der Vor­aus­set­zun­gen des § 30 GmbHG, ins­be­son­de­re einer Unter­bi­lanz, die Vor­schrift des § 31 Abs. 1 GmbHG ana­log anwend­bar, wird

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Vor­zei­ti­ge Ruhe­ge­halts­zah­lung an einen Gesellschafter-Geschäftsführer

Wird eine Pen­si­ons­zu­sa­ge für einen (beherr­schen­den) Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer auf das 60. Lebens­jahr bezo­gen, so ist bereits die­se Pen­si­ons­zu­sa­ge selbst gesell­schafts­recht­lich ver­an­lasst und führt dem Grun­de nach zum Vor­lie­gen ver­deck­ter Gewinn­aus­schüt­tun­gen. Unter einer ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung i.S. des § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG – für die Gewer­be­steu­er i.V.m. § 7 Abs. 1 GewStG – ist bei

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Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung und Pro­zess­zin­sen für den Gesellschafter

Wird ein Ein­kom­men­steu­er­be­scheid des Gesell­schaf­ters einer Kapi­tal­ge­sell­schaft gemäß § 32a KStG unter Hin­weis auf eine geän­der­te Erfas­sung der ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) in einem Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid der Kapi­tal­ge­sell­schaft geän­dert, besteht kein Anspruch auf Pro­zess­zin­sen aus § 236 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. a AO. Der auf­grund der Erfas­sung einer vGA ergan­ge­ne Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid ist für den

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Ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung, die Kör­per­schaft­steu­er und der Änderungsbescheid

Es bestehen für den Bun­des­fi­nanz­hof kei­ne ernst­li­chen Zwei­fel an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit des § 32a KStG hin­sicht­lich der Ände­rung von Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zun­gen, die zum Zeit­punkt des Inkraft­tre­tens der Rege­lung zwar bestands­kräf­tig aber noch nicht fest­set­zungs­ver­jährt waren. Nach § 32a Abs. 1 KStG kann ein Steu­er­be­scheid oder ein Fest­stel­lungs­be­scheid gegen­über dem Gesell­schaf­ter, dem die vGA

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Zufüh­rungs­kos­ten als Wer­bungs­kos­ten bei der ver­deck­ten Gewinnausschüttung

Zufüh­rungs­kos­ten kön­nen nach einem Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts Wer­bungs­kos­ten bei der ver­deck­ten Gewinn­aus­schüt­tung (vGA) sein. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des BFH sind Wer­bungs­kos­ten – über den Wort­laut des § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG hin­aus – alle Auf­wen­dun­gen, die durch die Erzie­lung steu­er­pflich­ti­ger und im Rah­men der Über­schuss­ein­künf­te (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 bis 7 EStG)

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