Camp in Afghanistan

Fol­ter als Kriegs­ver­bre­chen – deut­sche Straf­ge­richts­bar­keit und die Immu­ni­tät des Täters

Nach den all­ge­mei­nen Regeln des Völ­ker­rechts ist die straf­recht­li­che Ahn­dung von Kriegs­ver­bre­chen der Fol­ter und der in schwer­wie­gen­der Wei­se ent­wür­di­gen­den oder ernied­ri­gen­den Behand­lung sowie wegen damit zugleich ver­wirk­lich­ter all­ge­mei­ner Straf­tat­be­stän­de wie gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung und Nöti­gung durch ein inlän­di­sches Gericht nicht wegen des Ver­fah­rens­hin­der­nis­ses der funk­tio­nel­len Immu­ni­tät aus­ge­schlos­sen, wenn die Taten

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All­ge­mei­ne Regeln des Völ­kers­rechts – the­re will be no Staatsbankrott…

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ist eine Regel des Völ­ker­rechts dann all­ge­mein im Sin­ne des Art. 25 GG, wenn sie von der über­wie­gen­den Mehr­heit der Staa­ten aner­kannt wird. Die All­ge­mein­heit der Regel bezieht sich auf deren Gel­tung, nicht auf den Inhalt, wobei eine Aner­ken­nung durch alle Staa­ten nicht erfor­der­lich ist.

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Han­del mit Treibhausgasemissionszertifikaten

Die Richt­li­nie, mit der auch der Luft­ver­kehr in das Sys­tem für den Han­del mit CO2-Emis­­si­on­s­­zer­­ti­­fi­­ka­­ten in der Gemein­schaft ein­be­zo­gen wur­de ver­stößt nach einem Urteil des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on weder gegen die Grund­sät­ze des Völ­ker­ge­wohn­heits­rechts noch gegen das „Open-Skies“-Abkommen, mit dem eine Dis­kri­mi­nie­rung von ame­ri­ka­ni­schen und euro­päi­schen Wirt­schafts­teil­neh­mern ver­bo­ten werden

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