Verharmlosung des nationalsozialistischen Völkermords

Ver­harm­lo­sung des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mords

Eine Ver­ur­tei­lung nach § 130 Abs. 3 StGB wegen Bil­li­gung, Leug­nung oder Ver­harm­lo­sung bestimm­ter unter der Herr­schaft des Natio­nal­so­zia­lis­mus began­ge­ner Ver­bre­chen kommt in allen Vari­an­ten – und damit auch in der Form des Ver­harm­lo­sens – nur bei Äuße­run­gen in Betracht, die geeig­net sind, den öffent­li­chen Frie­den zu gefähr­den. Dies ist bei

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Leugnung des nationalsozialistischen Völkermords

Leug­nung des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mords

Eine Bestra­fung wegen Leug­nung des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mords ist grund­sätz­lich mit Art. 5 Abs. 1 GG ver­ein­bar. Dies hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt aktu­ell aus­drü­ckich betont und eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die gegen eine Ver­ur­tei­lung wegen Volks­ver­het­zung in der Tat­be­stands­va­ri­an­te der Leug­nung unter der Herr­schaft des Natio­nal­so­zia­lis­mus began­ge­ner Ver­bre­chen, nament­lich der Mor­de im

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Völkermord in Ruanda - vor der deutschen Justiz

Völ­ker­mord in Ruan­da – vor der deut­schen Jus­tiz

Der Bun­des­ge­richts­hof hat das Völ­ker­mord­ur­teil des Ober­lan­des­ge­richts Frank­furt am Main teil­wei­se auf­ge­ho­ben. Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main hat­te den Ange­klag­ten wegen Bei­hil­fe zum Völ­ker­mord zu einer Frei­heits­stra­fe von vier­zehn Jah­ren ver­ur­teilt. Auf die Revi­sio­nen des Gene­ral­bun­des­an­walts und von vier Neben­klä­gern hat der Bun­des­ge­richts­hof die­ses Urteil jetzt teil­wei­se auf­ge­ho­ben, weil die

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Der ruandische Bürgermeister und der Frankfurter Völkermordprozess

Der ruan­di­sche Bür­ger­meis­ter und der Frank­fur­ter Völ­ker­mord­pro­zess

Der Staats­schutz­se­nat des Ober­lan­des­ge­richts Frank­furt am Main hat den 56-jäh­­ri­gen ruan­di­schen Staats­bür­ger Ones­pho­re R. der Bei­hil­fe zum Völ­ker­mord in Ruan­da im Jahr 1994 schul­dig gespro­chen und ihn zu einer Frei­heits­stra­fe von 14 Jah­ren ver­ur­teilt. Die in dem zen­tral­afri­ka­ni­schen Land Ruan­da leben­de Bevöl­ke­rung wird seit frü­hes­ter Zeit in die Grup­pen der

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