Lauf­zeit­ver­län­ge­rung für die bel­gi­schen Atom­kraft­wer­ke Doel 1 und Doel 2

Das bel­gi­sche Gesetz über die Ver­län­ge­rung der Lauf­zeit der Kern­kraft­wer­ke Doel 1 und Doel 2 wur­de ohne die erfor­der­li­chen vor­he­ri­gen Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fun­gen erlas­sen. Es ist jedoch nicht aus­ge­schlos­sen, die Wir­kun­gen des Geset­zes über die Lauf­zeit­ver­län­ge­rung im Fall einer schwer­wie­gen­den und tat­säch­li­chen Gefahr einer Unter­bre­chung der Strom­ver­sor­gung vor­über­ge­hend auf­recht­zu­er­hal­ten. Das bel­gi­sche Gesetz über die

Lesen

Die Pfle­ge kran­ker Schwä­ne

Da es durch natur- und tier­schutz­recht­li­che Bestim­mun­gen erlaubt ist, ver­letz­te, hilf­lo­se und kran­ke Tie­re auf­zu­neh­men und gesund zu pfle­gen, kann ein unein­ge­schränk­tes Ver­bot, wild­le­ben­de Schwä­ne ein­zu­fan­gen, nur Bestand haben, wenn kon­kre­te Anhalts­punk­te für ein natur- oder tier­schutz­wid­ri­ges Ver­hal­ten vor­lie­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den

Lesen

Fle­der­maus und Uhu gegen vier Wind­kraft­an­la­gen

Einem Vogel­schutz­ver­ein fehlt die Antrags­be­fug­nis, um mit einem Eil­an­trag Ver­stö­ße gegen nach­bar­schüt­zen­de Rege­lun­gen des Lärm- und Eigen­tums­schut­zes gel­tend zu machen. Die nach dem Umwelt-Rechts­be­helf­s­ge­­setz (UmwRG) erteil­te Aner­ken­nung eines Ver­eins erlaubt die Gel­tend­ma­chung von Rechts­ver­stö­ßen, die in sei­nen sat­zungs­ge­mä­ßen Auf­ga­ben­be­reich fal­len. Weist die erteil­te Geneh­mi­gung zur Errich­tung von vier Wind­kraft­an­la­gen und

Lesen

Die Geneh­mi­gung einer Kul­tur­ver­an­stal­tung

Eine Stadt hat, wenn sie beab­sich­tigt die Geneh­mi­gung einer Ver­an­stal­tung zu ver­sa­gen, den Antrag so recht­zei­tig zu beschei­den, dass die Ver­an­stal­ter dar­auf noch reagie­ren kön­nen. Dabei muss der Stadt bewusst sein, dass bestimm­te Ver­an­stal­tun­gen eines gewis­sen Vor­laufs bedür­fen. Wird die Ableh­nung einer Geneh­mi­gung erst drei Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn mit­ge­teilt, hat

Lesen

Tief­flü­ge und Vogel­schutz

Die Bun­des­wehr ist im Rah­men ihrer Be­fug­nis, von den luft­ver­kehrs­recht­lich vor­ge­ge­be­nen Min­dest­flug­hö­hen ab­zu­wei­chen (§ 30 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 Luft­VG), von den ha­bi­tat­schutz­recht­li­chen Ver­fah­rens­schrit­ten gemäß § 34 Abs. 1 und Abs. 3 bis 5 BNatSchG nicht frei­ge­stellt. § 30 Abs. 1 Satz 1 LuftVG ermäch­tigt die Bun­des­wehr, von den Vor­schrif­ten des Ers­ten Abschnitts des Luft­ver­kehrs­ge­set­zes

Lesen

Vogel­schlag auf dem Dra­chen­fels

Vogel­schutz kann man nicht dadurch umge­hen, dass ein bestimm­tes Grund­stück aus einem zusam­men­hän­gen­den Natur­schutz­ge­biet aus­ge­klam­mert wird. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln geur­teilt, dass der Befrei­ungs­be­scheid zur Gestal­tung der Glas­fas­sa­de des Glas­ku­bus auf dem Dra­chen­fels rechts­wid­rig ist, da – auch wenn das Pla­teau aus der Natur­schutz­ge­biets­ver­ord­nung aus­ge­nom­men wur­de – ein

Lesen

Wie­sen­wei­he

Der Schutz der Wie­sen­wei­he recht­fer­tigt die zeit­wei­se Betriebs­ein­schrän­kung einer Wind­kraft­an­la­ge. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg einen Antrag auf Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes abge­lehnt, mit dem der Betrei­ber sich gegen Beschrän­kun­gen des Betriebs einer Wind­kraft­an­la­ge durch eine Ver­fü­gung des Land­krei­ses Aurich wand­te. Der Land­kreis Aurich hat dem Betrei­ber in

Lesen

Vogel­schutz­richt­li­nie

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat einer neu­en Vogel­schutz­richt­li­nie zuge­stimmt. Die ursprüng­li­che EU-Vogel­­­schutz-Rich­t­­li­­nie wur­de 1979 zum Schutz von bedroh­ten, wild leben­den Vogel­ar­ten erlas­sen. Sie sitist der ältes­te Rechts­akt der Euro­päi­schen Uni­on im Bereich des Natur- und Umwelt­rechts, der noch in Kraft ist. Bei der jetzt beschlos­se­nen Neu­fas­sung han­delt es sich um eine

Lesen

Haus­ei­gen­tü­mer muss Nist­hil­fen für Mehl­schwal­ben anbrin­gen

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf hat eine Ord­nungs­ver­fü­gung des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Duis­burg bestä­tigt, mit der er der Eigen­tü­me­rin eines Hau­ses in Duis­burg-Ruhr­­ort auf­ge­ge­ben hat­te, künst­li­che Nist­hil­fen für Mehl­schwal­ben am Haus anzu­brin­gen. An die­sem Haus, eben­so wie an einem Nach­bar­haus, im Bereich des Hafen­mun­des und an der Rhein­sei­te gele­gen, hat­te sich in

Lesen