Landwirtschaftliche Bodennutzung im Naturschutzgebiet

Land­wirt­schaft­li­che Boden­nut­zung im Natur­schutz­ge­biet

Ist ein Gebiet wegen des Vor­kom­mens gefähr­de­ter Lebens­raum­ty­pen wie Aue­wäl­dern und Flach­land­mäh­wie­sen, gefähr­de­ter Tier­ar­ten sowie sei­ner hohen Bedeu­tung als Brut- und Nah­rungs­ge­biet zahl­rei­cher Vogel­ar­ten schutz­wür­dig, darf es zum Natur­schutz­ge­biet erklärt wer­den. Kann eine unein­ge­schränk­te Boden­nut­zung zu einer unzu­läs­si­gen Ver­än­de­rung von Bestand­tei­len des Natur­schutz­ge­biets füh­ren, ist die Ein­schrän­kung der land­wirt­schaft­li­chen Boden­nut­zung

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Modellflugzeuge im Naturschutzgebiet

Modell­flug­zeu­ge im Natur­schutz­ge­biet

Kann der Flug­be­trieb von Modell­flug­zeu­gen zu einer nach­hal­ti­gen Stö­rung im Natur­schutz­ge­biet füh­ren, ist die Ein­schrän­kung des Modell­flug­be­trie­bes recht­mä­ßig. So hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Nor­men­kon­troll­ver­fah­ren ent­schie­den und den Antrag auf unein­ge­schränk­ten Flug­be­trieb abge­lehnt. Am 16.06.2016 beschloss der Land­kreis Vech­ta die Ver­ord­nung über das Natur­schutz­ge­biet „Gol­den­s­ted­ter Moor“ in

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Vogelschutzfolien für die Spiegelfassade

Vogel­schutz­fo­li­en für die Spie­gel­fas­sa­de

Vor­erst besteht kei­ne Pflicht, am „Cube Ber­lin“ Vogel­schutz­fo­li­en anzu­brin­gen. Das hat im hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ent­schie­den und dem Eil­an­trag gegen die Anord­nung des Bezirks­am­tes Ber­lin Mit­te statt­ge­ge­ben. Den Antrag gestellt hat die Eigen­tü­me­rin eines Grund­stücks vor dem Ber­li­ner Haupt­bahn­hof. Dort hat sie ein inzwi­schen nahe­zu fer­tig­ge­stell­tes Büro­ge­bäu­de

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Windräder - und der Kranichzug

Wind­rä­der – und der Kra­nich­zug

Eine Wind­ener­gie­an­la­ge darf ohne Abschalt­auf­la­ge wäh­rend des Kra­nich­zugs betrie­ben wer­den. So befand jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz, dass eine Wind­ener­gie­an­la­ge im Land­kreis Cochem-Zell das Kol­­li­­si­ons- und Tötungs­risiko für zie­hen­de Kra­ni­che nicht in signi­fi­kan­ter Wei­se erhöht, so dass es einer Abschaltauf­lage zum Schutz des Kra­nich­zugs nicht bedarf. In dem hier

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Laufzeitverlängerung für die belgischen Atomkraftwerke Doel 1 und Doel 2

Lauf­zeit­ver­län­ge­rung für die bel­gi­schen Atom­kraft­wer­ke Doel 1 und Doel 2

Das bel­gi­sche Gesetz über die Ver­län­ge­rung der Lauf­zeit der Kern­kraft­wer­ke Doel 1 und Doel 2 wur­de ohne die erfor­der­li­chen vor­he­ri­gen Umwelt­ver­träg­lich­keits­prü­fun­gen erlas­sen. Es ist jedoch nicht aus­ge­schlos­sen, die Wir­kun­gen des Geset­zes über die Lauf­zeit­ver­län­ge­rung im Fall einer schwer­wie­gen­den und tat­säch­li­chen Gefahr einer Unter­bre­chung der Strom­ver­sor­gung vor­über­ge­hend auf­recht­zu­er­hal­ten. Das bel­gi­sche Gesetz über die

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Die Pflege kranker Schwäne

Die Pfle­ge kran­ker Schwä­ne

Da es durch natur- und tier­schutz­recht­li­che Bestim­mun­gen erlaubt ist, ver­letz­te, hilf­lo­se und kran­ke Tie­re auf­zu­neh­men und gesund zu pfle­gen, kann ein unein­ge­schränk­tes Ver­bot, wild­le­ben­de Schwä­ne ein­zu­fan­gen, nur Bestand haben, wenn kon­kre­te Anhalts­punk­te für ein natur- oder tier­schutz­wid­ri­ges Ver­hal­ten vor­lie­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den

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Fledermaus und Uhu gegen vier Windkraftanlagen

Fle­der­maus und Uhu gegen vier Wind­kraft­an­la­gen

Einem Vogel­schutz­ver­ein fehlt die Antrags­be­fug­nis, um mit einem Eil­an­trag Ver­stö­ße gegen nach­bar­schüt­zen­de Rege­lun­gen des Lärm- und Eigen­tums­schut­zes gel­tend zu machen. Die nach dem Umwelt-Rechts­­be­helf­s­­ge­­setz (UmwRG) erteil­te Aner­ken­nung eines Ver­eins erlaubt die Gel­tend­ma­chung von Rechts­ver­stö­ßen, die in sei­nen sat­zungs­ge­mä­ßen Auf­ga­ben­be­reich fal­len. Weist die erteil­te Geneh­mi­gung zur Errich­tung von vier Wind­kraft­an­la­gen und

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Die Genehmigung einer Kulturveranstaltung

Die Geneh­mi­gung einer Kul­tur­ver­an­stal­tung

Eine Stadt hat, wenn sie beab­sich­tigt die Geneh­mi­gung einer Ver­an­stal­tung zu ver­sa­gen, den Antrag so recht­zei­tig zu beschei­den, dass die Ver­an­stal­ter dar­auf noch reagie­ren kön­nen. Dabei muss der Stadt bewusst sein, dass bestimm­te Ver­an­stal­tun­gen eines gewis­sen Vor­laufs bedür­fen. Wird die Ableh­nung einer Geneh­mi­gung erst drei Tage vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn mit­ge­teilt, hat

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Tiefflüge und Vogelschutz

Tief­flü­ge und Vogel­schutz

Die Bun­des­wehr ist im Rah­men ihrer Be­fug­nis, von den luft­ver­kehrs­recht­lich vor­ge­ge­be­nen Min­dest­flug­hö­hen ab­zu­wei­chen (§ 30 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1 Luft­VG), von den ha­bi­tat­schutz­recht­li­chen Ver­fah­rens­schrit­ten gemäß § 34 Abs. 1 und Abs. 3 bis 5 BNatSchG nicht frei­ge­stellt. § 30 Abs. 1 Satz 1 LuftVG ermäch­tigt die Bun­des­wehr, von den Vor­schrif­ten des Ers­ten Abschnitts des Luft­ver­kehrs­ge­set­zes

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Vogelschlag auf dem Drachenfels

Vogel­schlag auf dem Dra­chen­fels

Vogel­schutz kann man nicht dadurch umge­hen, dass ein bestimm­tes Grund­stück aus einem zusam­men­hän­gen­den Natur­schutz­ge­biet aus­ge­klam­mert wird. So hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln geur­teilt, dass der Befrei­ungs­be­scheid zur Gestal­tung der Glas­fas­sa­de des Glas­ku­bus auf dem Dra­chen­fels rechts­wid­rig ist, da – auch wenn das Pla­teau aus der Natur­schutz­ge­biets­ver­ord­nung aus­ge­nom­men wur­de – ein

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Wiesenweihe

Wie­sen­wei­he

Der Schutz der Wie­sen­wei­he recht­fer­tigt die zeit­wei­se Betriebs­ein­schrän­kung einer Wind­kraft­an­la­ge. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg einen Antrag auf Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes abge­lehnt, mit dem der Betrei­ber sich gegen Beschrän­kun­gen des Betriebs einer Wind­kraft­an­la­ge durch eine Ver­fü­gung des Land­krei­ses Aurich wand­te. Der Land­kreis Aurich hat dem Betrei­ber in

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Vogelschutzrichtlinie

Vogel­schutz­richt­li­nie

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat einer neu­en Vogel­schutz­richt­li­nie zuge­stimmt. Die ursprüng­li­che EU-Vogel­­­schutz-Rich­t­­li­­nie wur­de 1979 zum Schutz von bedroh­ten, wild leben­den Vogel­ar­ten erlas­sen. Sie sitist der ältes­te Rechts­akt der Euro­päi­schen Uni­on im Bereich des Natur- und Umwelt­rechts, der noch in Kraft ist. Bei der jetzt beschlos­se­nen Neu­fas­sung han­delt es sich um eine

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Hauseigentümer muss Nisthilfen für Mehlschwalben anbringen

Haus­ei­gen­tü­mer muss Nist­hil­fen für Mehl­schwal­ben anbrin­gen

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf hat eine Ord­nungs­ver­fü­gung des Ober­bür­ger­meis­ters der Stadt Duis­burg bestä­tigt, mit der er der Eigen­tü­me­rin eines Hau­ses in Duis­­burg-Ruhr­­ort auf­ge­ge­ben hat­te, künst­li­che Nist­hil­fen für Mehl­schwal­ben am Haus anzu­brin­gen. An die­sem Haus, eben­so wie an einem Nach­bar­haus, im Bereich des Hafen­mun­des und an der Rhein­sei­te gele­gen, hat­te sich in

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