Keine volksverhetzende Fernseh-Wahlwerbung

Kei­ne volks­ver­het­zen­de Fern­seh-Wahl­wer­bung

Die NPD ist mit einem Eil­an­trag vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt geschei­tert, mit dem sie die Aus­strah­lung eines Wahl­wer­be­spots durch das ZDF erzwin­gen woll­te. Die NPW hat­te beim Zwei­ten Deut­schen Fern­se­hen (ZDF) einen Wahl­wer­be­spot für die Euro­pa­wahl ein­ge­reicht, in dem behaup­tet wird, Deut­sche wür­den "seit der will­kür­li­chen Grenz­öff­nung 2015 und der seit­her

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Verharmlosung des nationalsozialistischen Völkermords

Ver­harm­lo­sung des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mords

Eine Ver­ur­tei­lung nach § 130 Abs. 3 StGB wegen Bil­li­gung, Leug­nung oder Ver­harm­lo­sung bestimm­ter unter der Herr­schaft des Natio­nal­so­zia­lis­mus began­ge­ner Ver­bre­chen kommt in allen Vari­an­ten – und damit auch in der Form des Ver­harm­lo­sens – nur bei Äuße­run­gen in Betracht, die geeig­net sind, den öffent­li­chen Frie­den zu gefähr­den. Dies ist bei

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Leugnung des nationalsozialistischen Völkermords

Leug­nung des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mords

Eine Bestra­fung wegen Leug­nung des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Völ­ker­mords ist grund­sätz­lich mit Art. 5 Abs. 1 GG ver­ein­bar. Dies hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt aktu­ell aus­drü­ckich betont und eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, die gegen eine Ver­ur­tei­lung wegen Volks­ver­het­zung in der Tat­be­stands­va­ri­an­te der Leug­nung unter der Herr­schaft des Natio­nal­so­zia­lis­mus began­ge­ner Ver­bre­chen, nament­lich der Mor­de im

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"Hurra, Hurra ein Nigger brennt"

"Hur­ra, Hur­ra ein Nig­ger brennt"

Das Abspie­len des Lie­des "Hur­ra, Hur­ra ein Nig­ger brennt" erfüllt den Straf­tat­be­stand der Volks­ver­het­zung Zwar wird durch das Abspie­len nicht des­halb der Tat­be­stand der Volks­ver­het­zung gemäß § 130 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b) StGB ver­wirk­licht, weil in dem Text des Lie­des zu Gewalt- und Will­kür­maß­nah­men gegen Dun­kel­häu­ti­ge auf­ge­for­dert wer­de. Das Auf­for­dern

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Volksverhetzung - und ihr Sinngehalt

Volks­ver­het­zung – und ihr Sinn­ge­halt

Die Straf­ge­rich­te müs­sen auch bei einer Ver­ur­tei­lung wegen Bei­hil­fe zur Volks­ver­het­zung den Sinn­ge­halt einer zu beur­tei­len­den Äuße­rung zutref­fend erfas­sen und sich zudem auf der Ebe­ne der Abwä­gung mit der Fra­ge aus­ein­an­der­set­zen, wel­che Bedeu­tung der Mei­nungs­frei­heit für die zu tref­fen­de Ent­schei­dung zukommt. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de

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Volksverhetzung - und das Auffordern zu Gewalt- und Willkürmaßnahmen

Volks­ver­het­zung – und das Auf­for­dern zu Gewalt- und Will­kür­maß­nah­men

Das Auf­for­dern zu Gewalt- oder Will­kür­maß­nah­men im Sin­ne des § 130 Abs. 1 Nr. 1 StGB setzt ein über blo­ßes Befür­wor­ten hin­aus­ge­hen­des, aus­drück­li­ches oder kon­klu­den­tes Ein­wir­ken auf ande­re vor­aus mit dem Ziel, in ihnen den Ent­schluss zu bestimm­ten Hand­lun­gen her­vor­zu­ru­fen . Gewalt- und Will­kür­maß­nah­men sind dis­kri­mi­nie­ren­de Hand­lun­gen, die den ele­men­ta­ren Gebo­ten der

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Volksverhetzung - durch eine Rede in der Schweiz

Volks­ver­het­zung – durch eine Rede in der Schweiz

Gemäß § 130 Abs. 3 StGB macht sich wegen Volks­ver­het­zung straf­bar, wer eine unter der Herr­schaft des Natio­nal­so­zia­lis­mus began­ge­ne Hand­lung der in § 6 Abs. 1 VStGB (Völ­ker­mord) bezeich­ne­ten Art in einer Wei­se öffent­lich leug­net, die geeig­net ist, den öffent­li­chen Frie­den zu stö­ren. Leug­nen ist das Bestrei­ten, Inab­re­de­stel­len oder Ver­nei­nen einer his­to­ri­schen Tat­sa­che.

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"Ausländerhure" als Volksverhetzung

"Aus­län­der­hu­re" als Volks­ver­het­zung

§ 130 StGB (Volks­ver­het­zung) setzt sowohl im Äuße­rungs­tat­be­stand nach Abs. 1 als auch im Rah­men des Ver­brei­tungs­tat­be­stan­des (Abs. 2) vor­aus, dass sich der Inhalt der Schrift gegen einen Teil der Bevöl­ke­rung oder gegen eine natio­na­le, ras­si­sche, reli­giö­se oder durch ihr Volks­tum bestimm­te Grup­pe rich­tet. Kon­kret ging es in dem hier vom

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Rechtsextreme Lieder - und das Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen

Rechts­ex­tre­me Lie­der – und das Ver­brei­ten von Pro­pa­gan­da­mit­teln ver­fas­sungs­wid­ri­ger Orga­ni­sa­tio­nen

Unter die Pro­pa­gan­da­mit­tel im Sin­ne von § 86 StGB fal­len nur sol­che Schrif­ten (§ 11 Abs. 3 StGB), deren Inhal­te gegen die frei­heit­li­che demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung ver­sto­ßen (§ 86 Abs. 2 StGB) und die auf­grund des­sen eine aktiv kämp­fe­ri­sche, aggres­si­ve Ten­denz in die­se Rich­tung erken­nen las­sen . Kri­tik, Ableh­nung und poli­ti­sches Wunsch­den­ken rei­chen

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Der falsche Rat eines Rechtsanwalts schützt vor Strafe nicht

Der fal­sche Rat eines Rechts­an­walts schützt vor Stra­fe nicht

Hat ein Musi­ker bei nur mäßi­ger Anspan­nung von Ver­stand und Gewis­sen leicht selbst erken­nen kön­nen, dass ein Lied­text vom durch­schnitt­li­chen Publi­kum als Leug­nung des unter der Herr­schaft des Natio­nal­so­zia­lis­mus began­ge­nen Holo­caust ver­stan­den wird und somit straf­recht­li­che Rele­vanz beinhal­tet, führt auch ein vor der Ver­öf­fent­li­chung des Tex­tes ein­ge­hol­ter Rat eines Rechts­an­walts

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Volksverhetzung mit Wahlplakaten?

Volks­ver­het­zung mit Wahl­pla­ka­ten?

Der Slo­gan "Geld für die Oma statt für Sin­ti und Roma" stellt kei­ne Volks­ver­het­zung dar. Es wird nicht ein­deu­tig zu Will­kür­maß­nah­men gegen Roma und Sin­ti auf­ge­for­dert. Man kann den Slo­gan auch so aus­le­gen, dass staat­li­che Gel­der eher der älte­ren Genera­ti­on zukom­men sol­len als den genann­ten Volks­grup­pen. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Kas­sel

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Die volksverhetzenden Wahlwerbespots

Die volks­ver­het­zen­den Wahl­wer­be­spots

Wer für die Her­stel­lung und Ver­brei­tung eines Wahl­wer­be­spots ver­ant­wort­lich ist, in dem den in Ber­lin leben­den Aus­län­dern pau­schal kri­mi­nel­le Nei­gun­gen unter­stellt wer­den, und der Ein­druck erweckt wird, dass sie für alle in Ber­lin began­ge­nen Straf­ta­ten ver­ant­wort­lich sind, macht sich der Volks­ver­het­zung schul­dig. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Ber­lin den

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Demo mit Mohammed-Karikaturen

Demo mit Moham­med-Kari­ka­tu­ren

Beim Zei­gen von Moham­­med-Kari­­ka­­tu­­ren fehlt es an der für ein poli­zei­li­ches Ein­schrei­ten erfor­der­li­chen Gefähr­dung der öffent­li­chen Sicher­heit. Die Kari­ka­tu­ren fal­len unter die Kunst­frei­heit gemäß Art.5 Abs. 3 GG und fal­len nicht unter den Straf­tat­be­stand des § 166 StGB, da kei­ne „Beschimp­fung“ im Sin­ne des Ver­ächt­lich­ma­chens des reli­giö­sen Bekennt­nis­ses erkenn­bar ist. Mit

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Der Bischof und die Volksverhetzung

Der Bischof und die Volks­ver­het­zung

Fehlt es bei einem Straf­be­fehl nach § 130 Absatz 3 StGB („Volks­ver­het­zung“) an der rele­van­ten Schil­de­rung des Ver­brei­tungs­we­ges, so sind „wesent­li­che gesetz­li­che Merk­ma­le“ des Straf­tat­be­stan­des nicht dar­ge­stellt. Fehlt es an die­ser Grund­vor­aus­set­zung, muss das Ver­fah­ren gemäß § 206a StPO zwin­gend – vor­läu­fig – ein­ge­stellt wer­den. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Nürn­berg

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Nichtfasten im Ramadhan und die Volksverhetzung

Nicht­fas­ten im Rama­dhan und die Volks­ver­het­zung

Im Inland leben­de Mus­li­me, wel­che die reli­giö­se Pflicht zum Fas­ten im Rama­dhan oder zur Teil­nah­me an der Zakat­zah­lung nicht befol­gen bzw. ableh­nen, sind ein "Teil der Bevöl­ke­rung" der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land im Sin­ne des § 130 StGB. Bei der Anwen­dung des § 130 StGB auf reli­giö­se Bekennt­nis­schrif­ten ist das Reli­gi­ons­grund­recht (Art.

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Volksverhetzung vs. rechte Meinungsfreiheit

Volks­ver­het­zung vs. rech­te Mei­nungs­frei­heit

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat in drei zur gemein­sa­men Ent­schei­dung ver­bun­de­nen Ver­fah­ren straf­ge­richt­li­che Ver­ur­tei­lun­gen wegen Volks­ver­het­zung gemäß § 130 Abs. 2 Nr. 1 Buch­sta­be b StGB auf­ge­ho­ben und die Sachen an das Aus­gangs­ge­richt zurück­ver­wie­sen, da die Straf­rich­ter dasd Grund­recht auf Mei­nungs­frei­heit (Art. 5 Abs. 1 Satz 1 GG) nicht hin­rei­chend beach­tet haben. Die Beschwer­de­füh­rer waren vom Amts­ge­richt

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Volksverhetzung auf Wunsiedler Art

Volks­ver­het­zung auf Wun­sied­ler Art

Mit Frei­heits­stra­fe bis zu drei Jah­ren oder mit Geld­stra­fe wird gemäß § 130 Abs. 4 StGB bestraft, wer öffent­lich oder in einer Ver­samm­lung den öffent­li­chen Frie­den in einer die Wür­de der Opfer ver­let­zen­den Wei­se dadurch stört, dass er die natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Gewalt- und Will­kür­herr­schaft bil­ligt, ver­herr­licht oder recht­fer­tigt. Die­se Bestim­mung des Straf­ge­setz­bu­ches

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