Landgericht Bremen

Ein­stel­lung der Zwangs­voll­stre­ckung im Ver­fah­ren über die Nichtzulassungsbeschwerde

Wird Revi­si­on gegen ein für vor­läu­fig voll­streck­bar erklär­tes Urteil ein­ge­legt, so ord­net das Revi­si­ons­ge­richt auf Antrag an, dass die Zwangs­voll­stre­ckung einst­wei­len ein­ge­stellt wird, wenn die Voll­stre­ckung dem Schuld­ner einen nicht zu erset­zen­den Nach­teil brin­gen wür­de und wenn nicht ein über­wie­gen­des Inter­es­se des Gläu­bi­gers ent­ge­gen­steht (§ 719 Abs. 2 ZPO). Im Verfahren

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Vor­läu­fi­ge Voll­streck­bar­keit und Voll­stre­ckungs­schutz­an­trag im Berufungsverfahren

Ein Schutz­an­trag nach § 712 ZPO kann im Beru­fungs­ver­fah­ren wirk­sam durch Ein­rei­chung eines Schrift­sat­zes gestellt wer­den, wenn das Beru­fungs­ge­richt ankün­digt, dass es die Beru­fung nach § 522 Abs. 2 ZPO durch Beschluss zurück­wei­sen wer­de. Unter­lässt es der Schuld­ner, einen Schutz­an­trag zu stel­len, obwohl ihm dies mög­lich und zumut­bar war, kommt eine

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