Delik­ti­sche For­de­run­gen wäh­rend der Wohlverhaltensperiode

Wäh­rend der Dau­er der Wohl­ver­hal­tens­pha­se kann ein Insol­venz­gläu­bi­ger von Ansprü­chen aus vor­sätz­lich began­ge­ner uner­laub­ter Hand­lung auch in den Vor­rechts­be­reich für sol­che For­de­run­gen nicht voll­stre­cken. Nach ein­hel­li­ger Auf­fas­sung in der Recht­spre­chung und im Schrift­tum gilt das Voll­stre­ckungs­ver­bot des § 294 Abs. 1 InsO auch für sol­che Gläu­bi­ger, deren For­de­rung aus einer vorsätzlich

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Insol­venz­frei­ga­be und Vollstreckungsverbot

Gibt ein Insol­venz­ver­wal­ter oder Treu­hän­der einen dem Schuld­ner gehö­ren­den Gegen­stand aus der Insol­venz­mas­se frei, unter­liegt die­ser als sons­ti­ges Ver­mö­gen des Schuld­ners dem Voll­stre­ckungs­ver­bot des § 89 Abs. 1 InsO. Das Voll­stre­ckungs­ver­bot des § 89 Abs. 1 InsO gilt für Zwangs­voll­stre­ckun­gen in die Insol­venz­mas­se und in das sons­ti­ge Ver­mö­gen des Schuld­ners. Nach­dem der

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