Voll­zugs­lo­cke­run­gen – und ihre ver­fas­sungs­recht­li­chen Anfor­de­run­gen

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb jetzt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de bezüg­lich den ver­fas­sungs­recht­li­chen Anfor­de­run­gen an die Gewäh­rung von Locke­run­gen im Straf­voll­zug erfolg­los: Die Ver­fas­sungs­be­schwer­de wur­de gemäß § 93a Abs. 2 BVerfGG nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, weil sie unzu­läs­sig war. Sie genüg­te nicht den aus § 23 Abs. 1 Satz 2, § 92 BVerfGG fol­gen­den Begrün­dungs­an­for­de­run­gen.

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Ver­sa­gen von Locke­run­gen im Maß­re­gel­voll­zug

Im Maß­re­gel­voll­zug kommt ein voll­stän­di­ges Ver­sa­gen von Locke­run­gen nur in Betracht, wenn auf­grund einer kon­kre­ten Gefähr­dungs­pro­gno­se selbst bei beglei­te­ten Aus­füh­run­gen auf dem Kli­nik­ge­län­de ein Miss­brauch zu besor­gen ist. Für das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le unter­liegt es kei­nem Zwei­fel, dass § 15 Abs. 1 Nds. MVoll­zG trotz ihres auf Locke­run­gen abzie­len­den Wort­lauts als Ein­griffs­norm

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Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung eines Gefan­ge­nen

Mit den Vor­aus­set­zun­gen einer exter­nen psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Behand­lung eines Gefan­ge­nen und der Gewäh­rung damit ver­bun­de­ner Voll­zugs­lo­cke­run­gen hat­te sich aktu­ell das Kam­mer­ge­richt in Ber­lin zu befas­sen: Rechts­grund­la­ge für die Zulas­sung einer exter­nen psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Behand­lung und die Gewäh­rung damit ver­bun­de­ner Aus­gän­ge oder Aus­füh­run­gen ist § 58 StVoll­zG und nicht § 11 StVoll­zG. Das

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Rest­stra­fen­aus­set­zung bei der lebens­lan­gen Frei­heits­stra­fe

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts , erge­ben sich die ver­fas­sungs­recht­li­chen Gren­zen eines mög­li­cher­wei­se lebens­lan­gen Frei­heits­ent­zu­ges vor allem aus dem Über­maß­ver­bot. Die­ses ver­langt, dass das Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen dem Frei­heits­an­spruch des Ver­ur­teil­ten und dem Siche­rungs­be­dürf­nis der All­ge­mein­heit vor unter Umstän­den zu erwar­ten­den erheb­li­chen Rechts­gut­ver­let­zun­gen zu einem gerech­ten und ver­tret­ba­ren Aus­gleich gebracht wird.

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