Geld­fäl­schung – und die Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen

Das Ver­ge­hen nach § 149 Abs. 1 StGB (Vor­be­rei­tung der Fäl­schung von Geld und Wert­zei­chen) ist gegen­über § 146 Abs. 1 StGB (Geld­fäl­schung) sub­si­di­är . § 149 Abs. 1 StGB stellt – mit einem gegen­über § 146 Abs. 1 StGB mil­de­ren Straf­rah­men – Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen zur Fäl­schung von Geld und Wert­zei­chen als selb­stän­di­ges Delikt unter

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Geld­fäl­schung – von der Her­stel­lung bis zur Ver­wen­dung des Falsch­gelds

Die Vor­be­rei­tungs­hand­lung des Her­stel­lens (§ 146 Abs. 1 Nr. 1 StGB) geht – eben­so wie die des Sich­ver­schaf­fens, § 146 Abs. 1 Nr. 2 StGB – im Fal­le eines sich plan­mä­ßig anschlie­ßen­den Inver­kehr­brin­gens regel­mä­ßig im Tat­be­stand des § 146 Abs. 1 Nr. 3 StGB zu einer ein­zi­gen Tat auf . Mit dem Inver­kehr­brin­gen been­det der Täter

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Ver­ab­re­dung zum Mord

Die Straf­bar­keit wegen Ver­ab­re­dung eines Ver­bre­chens setzt nach § 30 Abs. 2, 3. Alt. StGB den Ent­schluss von min­des­tens zwei Per­so­nen zur Bege­hung eines bestimm­ten Ver­bre­chens als Mit­tä­ter vor­aus . Die in Aus­sicht genom­me­ne Tat muss dabei nicht bereits in allen Ein­zel­hei­ten fest­ge­legt, sie muss aber – eben­so wie dies

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Der Über­brin­ger des Base­ball­schlä­gers – als Mit­tä­ter

Mit­tä­ter­schaft im Sin­ne des § 25 Abs. 2 StGB setzt einen gemein­sa­men Tatent­schluss vor­aus, auf des­sen Grund­la­ge jeder Mit­tä­ter einen objek­ti­ven Tat­bei­trag leis­ten muss. Bei der Betei­li­gung meh­re­rer Per­so­nen, von denen nicht jede sämt­li­che Tat­be­stands­merk­ma­le ver­wirk­licht, ist Mit­tä­ter, wer sei­nen eige­nen Tat­bei­trag so in die Tat ein­fügt, dass die­ser als Teil

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Unter­stüt­zungs­hand­lung – und die Mit­tä­ter­schaft

Mit­tä­ter­schaft im Sin­ne des § 25 Abs. 2 StGB setzt einen gemein­sa­men Tatent­schluss vor­aus, auf des­sen Grund­la­ge jeder Mit­tä­ter einen objek­ti­ven Tat­bei­trag leis­ten muss. Bei der Betei­li­gung meh­re­rer Per­so­nen, von denen nicht jede sämt­li­che Tat­be­stands­merk­ma­le ver­wirk­licht, ist Mit­tä­ter, wer sei­nen eige­nen Tat­bei­trag so in die Tat ein­fügt, dass er als Teil

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Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen – oder doch schon der Beginn einer gewerb­li­chen Tätig­keit?

Mit Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht unter­nom­me­ne ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Tätig­kei­ten einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft stel­len kei­ne blo­ßen Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen einer wer­ben­den ori­gi­när gewerb­li­chen Tätig­keit, son­dern eine eigen­stän­di­ge wer­ben­de Tätig­keit dar, wenn sie das Maß des­sen über­schrei­ten, was zur Auf­nah­me der ori­gi­när gewerb­li­chen Tätig­keit erfor­der­lich und üblich ist. Hand­lun­gen, die kei­ne blo­ßen Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen eines spä­te­ren Schiffs­be­triebs dar­stel­len,

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Ver­such der Betei­li­gung an einem Ver­bre­chen – und die straf­ba­re Vor­be­rei­tungs­hand­lung

Der Ver­such der Betei­li­gung an einem Ver­bre­chen im Sin­ne von § 30 Abs. 2 StGB steht mit einer unter Stra­fe gestell­ten Vor­be­rei­tung die­ses Ver­bre­chens jeden­falls dann in Tat­ein­heit (§ 52 Abs. 1 StGB), wenn die sich aus § 30 Abs. 1 und 2 StGB erge­ben­de Straf­an­dro­hung die­je­ni­ge für die Vor­be­rei­tungs­hand­lung über­steigt . Zwar erfor­dert

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