Schenkungsteuer - und die Bewertung früherer Schenkungen

Schen­kungsteu­er – und die Bewer­tung frü­he­rer Schen­kun­gen

Bei der Zusam­men­rech­nung nach § 14 Abs. 1 Satz 1 ErbStG sind Vor­er­wer­be dem letz­ten Erwerb ohne Bin­dung an eine dafür bereits ergan­ge­ne Steu­er­fest­set­zung mit den mate­­ri­ell-rech­t­­lich zutref­fen­den Wer­ten hin­zu­zu­rech­nen. Eine bei der Besteue­rung des Vor­er­werbs zu Unrecht abge­zo­ge­ne sach­li­che Steu­er­be­frei­ung ist nicht zu berück­sich­ti­gen. Gemäß § 14 Abs. 1 Sät­ze 1 und

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Die gestundete Zugewinnausgleichsforderung - und der Erbe

Die gestun­de­te Zuge­winn­aus­gleichs­for­de­rung – und der Erbe

Die unver­zins­li­che lebens­läng­li­che Stun­dung einer Zuge­winn­aus­gleichs­for­de­rung ist im Hin­blick auf den gewähr­ten Nut­zungs­vor­teil eine der Schen­kungsteu­er unter­lie­gen­de frei­ge­bi­ge Zuwen­dung. Wird der aus­gleichs­ver­pflich­te­te Ehe­gat­te beim Tod des aus­gleichs­be­rech­tig­ten Ehe­gat­ten des­sen Allein­er­be, steht der fin­gier­te Fort­be­stand von Zuge­winn­aus­gleichs­for­de­rung und ‑ver­bind­lich­keit nach § 10 Abs. 3 ErbStG der Berich­ti­gung des Kapi­tal­werts des als Vor­er­werb

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Steuerermäßigung bei der Belastung mit Erbschaftsteuer - Zusammentreffen von Erbschaften und Vorerwerben

Steu­er­ermä­ßi­gung bei der Belas­tung mit Erb­schaft­steu­er – Zusam­men­tref­fen von Erb­schaf­ten und Vor­er­wer­ben

Die nach § 35b Satz 1 EStG begüns­tig­ten Ein­künf­te müs­sen aus der Ver­äu­ße­rung eines Ver­mö­gens­ge­gen­stan­des her­rüh­ren, der sowohl von Todes wegen erwor­ben wor­den ist als auch tat­säch­lich der Erb­schaft­steu­er unter­le­gen hat; der in Anspruch genom­me­ne per­sön­li­che Frei­be­trag (§ 16 ErbStG) ist antei­lig abzu­zie­hen. Die auf die begüns­tig­ten Ein­künf­te antei­lig ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er

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Änderung der Schenkungsteuerfestsetzung für den Vorerwerb

Ände­rung der Schen­kungsteu­er­fest­set­zung für den Vor­er­werb

Die erst­ma­li­ge oder geän­der­te Steu­er­fest­set­zung für den Vor­er­werb ist kein rück­wir­ken­des Ereig­nis, das die Ände­rung der Steu­er­fest­set­zung für den nach­fol­gen­den Erwerb zulässt. Der den Vor­er­werb betref­fen­de Bescheid ist auch kein Grund­la­gen­be­scheid für die Steu­er­fest­set­zung für den nach­fol­gen­den Erwerb. Eine Ände­rung nach § 175 Abs. 1 AO ist daher nicht mög­lich. Nach

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Erbschaftsteuer - und der nach ausländischem Recht besteuerten Vorerwerb

Erb­schaft­steu­er – und der nach aus­län­di­schem Recht besteu­er­ten Vor­er­werb

Bei einem nach aus­län­di­schem Recht besteu­er­ten Vor­er­werb ist für einen nach­fol­gen­den Erwerb des­sel­ben Ver­mö­gens von Todes wegen durch Per­so­nen der Steu­er­klas­se I kei­ne Steu­er­ermä­ßi­gung nach § 27 ErbStG zu gewäh­ren. Der hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­ne Fall betraf zwei deutsch-öster­­rei­chi­­sche Erb­fäl­le: Die Mut­ter M hat­te zusam­men mit ihrer Toch­ter T bis zu deren Able­ben

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Erbschaftsteuerermäßigung bei mehrfachem, mit  ausländischer Erbschaftsteuer belasteten Vorerwerb

Erb­schaft­steu­er­ermä­ßi­gung bei mehr­fa­chem, mit aus­län­di­scher Erb­schaft­steu­er belas­te­ten Vor­er­werb

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on die Fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt, ob die Kapi­tal­ver­kehrs­frei­heit nach Art. 63 Abs. 1 in Ver­bin­dung mit Art. 65 AEUV der Rege­lung eines Mit­glied­staats ent­ge­gen steht, die bei einem Erwerb von Todes wegen durch Per­so­nen einer bestimm­ten Steu­er­klas­se eine Ermä­ßi­gung der Erb­schaft­steu­er vor­sieht,

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