In der irrigen Annahme, die Frist sei noch nicht abgelaufen

In der irri­gen Annah­me, die Frist sei noch nicht abge­lau­fen

Ein still­schwei­gen­der Antrag auf Wie­der­ein­set­zung in den vori­gen Stand kann dann nicht ange­nom­men wer­den, wenn die frist­ge­bun­de­ne Pro­zess­hand­lung in der irri­gen Annah­me erbracht wird, die Frist sei noch nicht abge­lau­fen. Im hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Streit­fall ist für den BGH ent­schei­dend, dass der Pro­zess­be­voll­mäch­tig­te der Klä­ge­rin jeden­falls die notier­te Frist

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Organisationspflichten beim EDV-geführten Fristenkalender

Orga­ni­sa­ti­ons­pflich­ten beim EDV-geführ­ten Fris­ten­ka­len­der

Zu den anwalt­li­chen Orga­ni­sa­ti­ons­pflich­ten hin­sicht­lich der Kon­trol­le von Ein­ga­ben von Fris­ten in einen EDV-Kalen­­der hat jetzt erneut der Bun­des­ge­richts­hof Stel­lung genom­men: Die Sorg­falts­pflicht in Frist­sa­chen ver­langt von einem Rechts­an­walt, alles ihm Zumut­ba­re zu tun, um die Wah­rung von Rechts­mit­tel­fris­ten zu gewähr­leis­ten. Über­lässt er die Berech­nung und Notie­rung von Fris­ten einer

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Mündliche Anweisungen in der Fristenkontrolle

Münd­li­che Anwei­sun­gen in der Fris­ten­kon­trol­le

Weist der Rechts­an­walt eine Kanz­lei­kraft münd­lich an, die von ihm errech­ne­te Beru­fungs­be­grün­dungs­frist nebst Vor­frist zu notie­ren, ist durch geeig­ne­te orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­keh­run­gen sicher­zu­stel­len, dass die Ein­tra­gung nicht in Ver­ges­sen­heit gerät. Dazu ist kon­kret vor­zu­tra­gen. Zwar kommt es auf die all­ge­mei­nen orga­ni­sa­to­ri­schen Vor­keh­run­gen in einer Rechts­an­walts­kanz­lei für die Fris­t­wah­rung nicht ent­schei­dend an,

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