Alters­ren­te für beson­ders lang­jäh­rig Ver­si­cher­te – und das Arbeits­lo­sen­geld in den letz­ten bei­den Jah­ren

Nach § 236b Abs 1 i.V.m. Abs 2 S 1 SGB VI haben Ver­si­cher­te, die vor dem 1.01.1953 gebo­ren sind, Anspruch auf eine Alters­ren­te für beson­ders lang­jäh­rig Ver­si­cher­te, wenn sie das 63. Lebens­jahr voll­endet (Abs 1 Nr 1) und die War­te­zeit von 45 Jah­ren erfüllt haben (Abs 1 Nr 2). Wel­che Zei­ten auf die

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Ren­te ab 63 – und der Arbeits­lo­sen­geld­be­zug in den letz­ten zwei Jah­ren

Zei­ten des Arbeits­lo­sen­geld­be­zu­ges in den letz­ten zwei Jah­ren vor Ren­ten­be­ginn sind nach einem Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts auf die 45-jäh­­ri­ge War­te­zeit für die soge­nann­te Ren­te ab 63 grund­sätz­lich auch dann nicht anrech­nungs­fä­hig, wenn sie vor dem Inkraft­tre­ten der dies regeln­den Norm am 1. Juli 2014 lie­gen. Außer­dem liegt eine voll­stän­di­ge Geschäfts­auf­ga­be

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Alters­teil­zeit – und der tarif­ver­trag­li­chen Abfin­dungs­an­spruch

Ein Anspruch auf Zah­lung einer Abfin­dung nach § 5 Abs. 7 TV-ATZ setzt vor­aus, dass der Arbeit­neh­mer im Anschluss an das Alters­teil­zeit­ver­hält­nis tat­säch­lich und naht­los eine vor­ge­zo­ge­ne und abschlags­ge­min­der­te Ren­te in Anspruch nimmt. § 5 Abs. 7 des Tarif­ver­trags zur Rege­lung der Alters­teil­zeit­ar­beit (TV-ATZ) vom 05.05.1998, abge­schlos­sen zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, der Tarif­ge­mein­schaft Deut­scher

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Sozi­al­pla­n­ab­fin­dung bei vor­zei­ti­ger Alters­ren­te

Ein Sozi­al­plan kann vor­se­hen, dass Arbeit­neh­mer, die nach dem Bezug von Arbeits­lo­sen­geld vor­zei­tig Alters­ren­te in Anspruch neh­men kön­nen, gerin­ge­re Abfin­dun­gen erhal­ten. § 10 Satz 3 Nr. 6 AGG ermög­licht sol­che Rege­lun­gen . Auf die Höhe der indi­vi­du­ell zu erwar­ten­den Ren­ten­leis­tun­gen kommt es dabei nicht an. Ein schwer­be­hin­der­ter Arbeit­neh­mer, der Anspruch auf eine

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Ver­sor­gungs­aus­gleich und vor­ge­zo­ge­ne Alters­ren­te

Die erst nach dem Ehe­zei­ten­de getrof­fe­ne Ent­schei­dung des Aus­gleichs­pflich­ti­gen, die vor­ge­zo­ge­ne Alters­ren­te unter Inkauf­nah­me eines Ver­sor­gungs­ab­schlags in Anspruch zu neh­men, hat zur Ehe­zeit kei­nen unmit­tel­ba­ren Bezug mehr und muss daher bei der Bewer­tung des Ren­ten­an­rechts außer Betracht blei­ben . Auch nach § 10 a Abs. 1 Nr. 1 VAHRG kön­nen nur sol­che nach­träg­li­chen

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