Versicherung

Die Bonus­zah­lung einer pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung – und der Sonderausgabenabzug

Bonus­zah­lun­gen einer pri­va­ten Kran­ken­kas­se min­dern als Bei­trags­er­stat­tung die nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG abzugs­fä­hi­gen Son­der­aus­ga­ben, wenn die­se unab­hän­gig davon gezahlt wer­den, ob dem Ver­si­che­rungs­neh­mer finan­zi­el­ler Gesund­heits­auf­wand ent­stan­den ist oder nicht. Der mit den Bonus­zah­lun­gen ein­her­ge­hen­de teil­wei­se Ver­lust eines Erstat­tungs­an­spruchs für Gesund­heits­auf­wen­dun­gen berührt nicht die für § 10

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Dop­pel­be­steue­rung von Alters­ren­ten – und die Berech­nungs­grund­la­gen des Bundesfinanzhofs

Wie kann über­prüft wer­den, ob es in der aktu­el­len Über­gangs­zeit zu einer dop­pel­ten Besteue­rung von Ren­ten­zah­lun­gen kommt? Der Bun­des­fi­nanz­hof hat jetzt die zur Beant­wor­tung die­ser Fra­ge erfor­der­li­chen Berech­nungs­grund­la­gen ent­wi­ckelt: Der Bun­des­fi­nanz­hof hält dar­an fest, dass sowohl der zum 01.01.2005 ein­ge­lei­te­te Sys­tem­wech­sel zur grund­sätz­lich vol­len Ein­kom­men­steu­er­pflicht von Leib­ren­ten und ande­ren Leistungen

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Senioren

Kei­ne dop­pel­te Ren­ten­be­steue­rung in der pri­va­ten Altersversorgung

Bei pri­va­ten Ren­ten kann es ‑anders als bei der gesetz­li­chen Ren­­ten­­ver­­­si­che­­rung- nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs sys­tem­be­dingt nicht zu einer dop­pel­ten Besteue­rung kom­men. Dies betrifft sowohl Leis­tun­gen aus der frei­wil­li­gen Höher­ver­si­che­rung zur gesetz­li­chen Alters­ren­te wie auch Ren­ten aus pri­va­ten Kapi­tal­an­la­ge­pro­duk­ten außer­halb der Basis­ver­sor­gung, die – anders als gesetz­li­che Alters­ren­ten – lediglich

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Dop­pel­be­steue­rung von Altersrenten?

Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­­berg besteht kei­ne ver­fas­sungs­wid­ri­ge Dop­pel­be­steue­rung von Alters­ren­ten. Dabei kann es das Finanz­ge­richt offen­las­sen, ob die Ein­wän­de der Rent­ner bereits im Ver­fah­ren der Steu­er­fest­set­zung geprüft oder nur in einem geson­dert ‑vor­lie­gend noch nicht durch­­­ge­­führ­­ten- Bil­lig­keits­ver­fah­ren auf der Grund­la­ge von § 163 Abs. 1 Satz 1 AO gehört wer­den können,

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Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen bei einem Solidarverein

Bei­trä­ge an einen nicht der Ver­si­che­rungs­auf­sicht unter­lie­gen­den Soli­dar­ver­ein, der Leis­tun­gen in Krank­heits­fäl­len gewährt, kön­nen ‑unbe­scha­det wei­te­rer Vor­­aus­­se­t­­zun­­­gen- nur dann als Son­der­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den, wenn auf die Leis­tun­gen des Soli­dar­ver­ein­ser­eins ein Rechts­an­spruch besteht. Eine ander­wei­ti­ge Absi­che­rung im Krank­heits­fall nach § 10 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a Satz 2 EStG i.V.m. § 5 Abs. 1 Nr.

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Pau­scha­le Bonus­zah­lun­gen der Kran­ken­kas­se – und der Sonderausgabenabzug

Die von einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se gewähr­te Geld­prä­mie (Bonus) für gesund­heits­be­wuss­tes Ver­hal­ten min­dert nicht den Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge, sofern hier­durch ein finan­zi­el­ler Auf­wand des Steu­er­pflich­ti­gen ganz oder teil­wei­se aus­ge­gli­chen wird. Dies gilt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs auch in den Fäl­len, in denen der Bonus pau­schal ermit­telt wird. Sowohl der objektive

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Ein­zel­ver­an­la­gung von Ehe­gat­ten – Höchst­be­trags­be­rech­nung und Günstigerprüfung

Bean­tra­gen Ehe­gat­ten die Ein­zel­ver­an­la­gung und den hälf­ti­gen Abzug von Son­der­aus­ga­ben nach § 26a Abs. 2 Satz 2 EStG, so sind die von bei­den Ehe­gat­ten getra­ge­nen Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen zusam­men­zu­rech­nen und hälf­tig zu ver­tei­len. Erst danach ist getrennt für jeden Ehe­gat­ten die Höchst­be­trags­be­rech­nung und Güns­ti­ger­prü­fung nach § 10 Abs. 4a EStG durch­zu­füh­ren. Gemäß § 26a

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Außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen – und die Berück­sich­ti­gung der Bei­trä­ge zu berufs­stän­di­schen Versorgungswerken

Der Gesamt­be­trag der Ein­künf­te als Bemes­sungs­grund­la­ge für die Berech­nung der zumut­ba­ren Belas­tung ist nicht um Bei­trä­ge an eine berufs­stän­di­sche Ver­sor­gungs­ein­rich­tung zu kür­zen. Ins­be­son­de­re ist die Anknüp­fung der Bemes­sungs­grund­la­ge an den Gesamt­be­trag der Ein­künf­te ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den. Krank­heits­kos­ten sind nur inso­weit als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen abzieh­bar, als sie den Betrag der

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Bei­trä­gen an Ver­sor­gungs­wer­ke – und der fal­sche Ein­trag in der Einkommensteuererklärung

Trägt ein Rechts­an­walt die von ihm an das Ver­sor­gungs­werks der Rechts­an­wäl­te geleis­te­ten Bei­trä­ge im Man­tel­bo­gen der Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung feh­ler­haft in Zei­le 72 bzw. 74 [Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge ohne Kapi­tal­wahl­recht mit Lauf­zeit­be­ginn und ers­ter Bei­trags­zah­lung vor dem 1.01.2005 (auch steu­er­pflich­ti­ge Bei­trä­ge zu Ver­­­sor­­gungs- und Pen­si­ons­kas­sen)] statt in Zei­le 62 [Bei­trä­ge zu land­wirt­schaft­li­chen Alters­kas­sen sowie

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Beschränk­ter Abzug der sons­ti­gen Vorsorgeaufwendungen

Die Rege­lung über die beschränk­te Abzieh­bar­keit von sons­ti­gen Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen (§ 10 Abs. 1 Nr. 3a EStG i.d.F. des Bür­gEntlG KV) ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den. Zu den Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen i.S. des § 10 Abs. 1 Nr. 3a EStG gehö­ren Bei­trä­ge zu Kran­­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­run­gen, soweit die­se nicht nach §

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Die Bei­trä­ge zur Ver­sor­gungs­an­stalt der Bezirksschornsteinfegermeister

Bei­trä­ge zur Ver­sor­gungs­an­stalt der Bezirks­schorn­stein­fe­ger (VdBS) kön­nen weder als Son­der­aus­ga­ben nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG noch nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b EStG abge­zo­gen wer­den. Gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG kön­nen neben den Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung oder zu den land­wirt­schaft­li­chen Alters­kas­sen auch Bei­trä­ge zu berufsständischen

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Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung: steu­er­lich absetzbar

Es ste­hen bei der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung zwei ver­schie­de­ne Model­le zur Aus­wahl: Zum einen gibt es die selbst­stän­di­ge Vari­an­te und zum ande­ren gibt es die Mög­lich­keit den Schutz in eine pri­va­te Ren­ten­ver­si­che­rung oder in eine Lebens­ver­si­che­rung ein­zu­klam­mern. Je nach Ver­si­che­rungs­art kön­nen die Prä­mi­en unter­schied­lich bei der Steu­er abge­setzt wer­den. Steu­er­li­che Höchst­gren­ze Beim

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Bundesfinanzhof (BFH)

Steu­er­li­che Berück­sich­ti­gung von Vorsorgeaufwendungen

Das Finanz­ge­richt Ham­burg hat­te sich aktu­ell erst­mals mit Fra­gen der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Neu­re­ge­lun­gen zur steu­er­li­chen Berück­sich­ti­gung von Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen zu befas­sen, mit denen der Gesetz­ge­ber im „Bür­ger­ent­las­tungs­ge­setz Kran­ken­ver­si­che­rung“ vom 16. Juli 2009 auf einen Beschluss des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts reagiert hat, nach­dem das bis dahin gel­ten­de Recht ver­fas­sungs­wid­rig war. Nach Ansicht des Finanzgerichts

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Arbeit­neh­mer­bei­trä­ge auf der Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung 2010

Im Zusam­men­hang mit der Beschei­ni­gung der Arbeit­neh­mer­bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Kran­­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung bei frei­wil­lig in der gesetz­li­chen Kran­­ken- und sozia­len Pfle­ge­ver­si­che­rung ver­si­cher­ten Arbeit­neh­mern in der Lohn­steu­er­be­schei­ni­gung (§ 41b Absatz 1 Num­mer 12 und 13 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes – EStG -) gilt nach Ansicht Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums Fol­gen­des: Unter Num­mer 25 und 26 der

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Zusatz­ver­sor­gung der Schornsteinfeger

Nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Müns­ter stel­len Bei­trä­ge eines Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ters zur Ver­sor­gungs­an­stalt der deut­schen Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter für Jah­re ab 2005 kei­ne steu­er­lich pri­vi­le­gier­ten Basis­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen im Sin­ne des § 10 Abs. 1 Nr. 2 EStG dar, sie sind daher ledig­lich in begrenz­tem Umfang steu­er­lich abzieh­bar. Der Klä­ger war selb­stän­di­ger Bezirks­schorn­stein­fe­ger­meis­ter und als solcher –

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Vor­läu­fi­ge Steuerfestsetzungen

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die Lis­te der Punk­te aktua­li­siert, bei denen im Hin­blick auf anhän­gi­ge Mus­ter­ver­fah­ren im Rah­men der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung die Steu­er­fest­set­zung der­zeit nur vor­läu­fig erfol­gen soll. Dem­nach sind Fest­set­zun­gen der Ein­kom­men­steu­er gemäß § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, 4 AO hin­sicht­lich fol­gen­der Punk­te im Hin­blick auf die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit und ver­fas­sungs­kon­for­me Aus­le­gung der

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Beschränk­te Abzieh­bar­keit von Vorsorgeaufwendungen

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat jetzt in meh­re­ren Urtei­len die Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der beschränk­ten Abzieh­bar­keit von Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung, von sons­ti­gen Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen sowie des Grund­frei­be­trags 2005 bestä­tigt. Im zeit­li­chen Gel­tungs­be­reich des Alters­ein­künf­te­ge­set­zes geleis­te­te Bei­trä­ge zu den gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­run­gen und zu berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen sind als Son­der­aus­ga­ben nur beschränkt abzieh­bar. Hier­ge­gen bestehen kei­ne verfassungsrechtlichen

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge bei beschränk­ter Steuerpflicht

Kran­­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge kön­nen nicht im Rah­men des Son­der­aus­ga­ben­ab­zugs für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen gem. § 10 Abs. 1 Nr. 3 lit. a, Abs. 4 EStG berück­sich­tigt wer­den, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge nur beschränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig (§ 1 Abs. 4 EStG) ist. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit hat­te der Klä­ger im Inland weder einen Wohn­sitz noch einen

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Der pen­sio­nier­te Chef­arzt und die Rentenbesteuerung

Eine ver­fas­sungs­kon­for­me erwei­tern­de Aus­le­gung der Öff­nungs­klau­sel des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a) bb) Satz 2 EStG bei Beam­ten, die neben ihren Pen­si­ons­an­wart­schaf­ten durch Zah­lung frei­wil­li­ger Bei­trä­ge auch Ren­ten­ver­si­che­rungs­an­wart­schaf­ten begrün­den, in dem Sinn, dass die erdien­ten Pen­si­ons­an­wart­schaf­ten fik­tiv in Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung umge­rech­net und zu den gezahl­ten Bei­trä­gen hin­zu­ge­zählt werden,

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug bei Grenzgängern

Die euro­päi­schen Grund­frei­hei­ten kön­nen, wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil befand, nicht dadurch ver­letzt wer­den, dass die Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen eines Grenz­gän­gers nur beschränkt als Son­der­aus­ga­ben gel­tend gemacht wer­den kön­nen, auch wenn ein ande­rer Mit­glieds­staat auf­grund eines mit Deutsch­land geschlos­se­nen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens die ent­spre­chen­den Alters­ren­ten voll­stän­dig besteu­ert. Die Rege­lun­gen eines Doppelbesteuerungsabkommens

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Berech­nung der Umsatz­steu­er nach ver­ein­nahm­ten Entgelten

Unter­neh­mer müs­sen übli­cher­wei­se die Umsatz­steu­er an das Finanz­amt abfüh­ren, wenn sie die Rech­nung schrei­ben, also oft­mals noch bevor sie das Geld von ihrem Kun­den über­haupt erhal­ten haben (Besteue­rung nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten, Soll­ver­steue­rung). Das Finanz­amt kann jedoch gemäß § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG auf Antrag gestat­ten, dass Frei­be­ruf­ler sowie Unternehmen,

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Bür­ger­ent­las­tungs­ge­setz Krankenversicherung

Der Bun­des­rat hat am Frei­tag dem bereits zuvor vom Deut­schen Bun­des­tag beschlos­se­nen Bür­ger­ent­las­tungs­ge­setz Kran­ken­ver­si­che­rung zuge­stimmt. Damit soll die steu­er­li­che Berück­sich­ti­gung von Bei­trä­gen zuguns­ten einer Kran­­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung ver­bes­sert wer­den. Inner­halb der auf­ge­stock­ten Höchst­be­trä­ge kön­nen zudem Auf­wen­dun­gen für sons­ti­ge Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen – wie Prä­mi­en für eine Haf­t­pflicht- und/​oder Unfall­ver­si­che­rung – gel­tend gemacht

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Pilo­ten­aus­bil­dung

Auf­wen­dun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen für sei­ne erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung und für ein Erst­stu­di­um dür­fen nach § 12 Nr. 5 2. Halb­satz EStG weder bei den ein­zel­nen Ein­kunfts­ar­ten noch vom Gesamt­be­trag der Ein­künf­te abge­zo­gen wer­den, wenn die­se nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­fin­den. In einem jetzt vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit war zwi­schen dem

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Kür­zung des Vor­weg­ab­zugs bei GmbH-Geschäfts­füh­rer mit zuge­sag­ter Altersversorgung

Nach § 10 Abs. 3 EStG kann für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen einen Vor­weg­ab­zug gel­tend gemacht wer­den. Die­ser Vor­weg­ab­zug ist um 16 % der Sum­me der Ein­nah­men aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit zu kür­zen, wenn für die Zukunfts­si­che­rung des Steu­er­pflich­ti­gen Leis­tun­gen im Sin­ne des § 3 Nr. 62 EStG erbracht wur­den oder der Steu­er­pflich­ti­ge zum Per­so­nen­kreis des §

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„Bür­ger­ent­las­tungs­ge­setz Krankenversicherung“

In einer umfang­rei­chen Stel­lung­nah­me zu dem von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­leg­ten „Ent­wurf eines Geset­zes zur ver­bes­ser­ten steu­er­li­chen Berück­sich­ti­gung von Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen (Bür­ger­ent­las­tungs­ge­setz Kran­ken­ver­si­che­rung)“ for­dert der Bun­des­rat eine Rei­he von Ände­run­gen. So ver­langt der Bun­des­rat etwa die Gleich­be­hand­lung aller Eltern bei den steu­er­li­chen Ver­güns­ti­gun­gen. Die­je­ni­gen, die kraft Unter­halts­ver­pflich­tung auch Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen bezah­len, müss­ten den

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Die Ren­ten­be­steue­rung vor dem Finanzgericht

Das Finanz­ge­richt Müns­ter hat aktu­ell zwei Kla­gen gegen die seit 2005 gel­ten­de Ren­ten­be­steue­rung abge­wie­sen, hat aber in bei­den Fäl­len die Revi­si­on zum Bun­des­fi­nanz­hof zuge­las­sen. In den vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fäl­len bezo­gen die Klä­ger, die wäh­rend ihrer akti­ven Tätig­keit zum Teil in erheb­li­chem Umfang frei­wil­li­ge Bei­trags­leis­tun­gen zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung entrichtet

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Bundesfinanzhof (BFH)

Vor­weg­ab­zugs bei Gesellschafter-Geschäftsführer

Die Kür­zung des Son­­der­aus­­ga­­ben-Vor­­­we­g­a­b­­zugs bei Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer ist nach einem Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts zuläs­sig, wenn er nicht Allein­ge­sell­schaf­ter der GmbH ist. Bei einem Allein­ge­sell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer einer GmbH ist der Vor­weg­ab­zug für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen nach der Recht­spre­chung des BFH unge­kürzt zu belas­sen, weil die­ser – wirt­schaft­lich betrach­tet – eine ihm von der

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Mus­ter­ver­fah­ren und Vorläufigkeitsvermerke

Wegen anhän­gi­ger Mus­ter­ver­fah­ren sind bei der Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung die fol­gen­den Punk­te vom Ver­an­la­gungs­fi­nanz­amt mit einem Vor­läu­fig­keits­ver­merk zu ver­se­hen: Anwen­dung des § 9 Abs. 2 Sät­ze 1 und 2, Satz 3 letz­ter Halb­satz EStG in der Fas­sung des Steu­er­än­de­rungs­ge­set­zes 2007 (Ent­fer­nungs­pau­scha­le) Die­ser Vor­läu­fig­keits­ver­merk ist sämt­li­chen Ein­kom­men­steu­er­fest­set­zun­gen sowie sämt­li­chen Beschei­den über die geson­der­te Fest­stel­lung von Ein­künf­ten für Veranlagungszeiträume

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug von Krankenversicherungsbeiträgen

Beim Son­der­aus­ga­ben­ab­zug von Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen muss, wie jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­schied, der exis­tenz­not­wen­di­gen Auf­wand des Steu­er­pflich­ti­gen berück­sich­tigt wer­den. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buch­sta­be a in Ver­bin­dung mit § 10 Abs. 3 Ein­kom­men­steu­er­ge­setz in der für das für das Ver­fah­rend vor dem BVerfG maß­ge­ben­de Streit­jahr 1997 gel­ten­den Fas­sung wird die Möglichkeit des Sonderausgabenabzugs

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug und berufs­stän­di­sche Versorgungswerke

Zum Son­der­aus­ga­ben­ab­zug von Bei­trä­gen zu berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen für die Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me vor 2005 muss­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt Stel­lung neh­men. Die Beschwer­de­füh­rer, eine selb­stän­di­ge Rechts­an­wäl­tin sowie ein selb­stän­di­ger Arzt und sei­ne Ehe­frau, rügen eine zu nied­ri­ge ein­kom­men­steu­er­li­che Berück­sich­ti­gung ihrer Bei­trä­ge ins­be­son­de­re zu berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­ein­rich­tun­gen durch § 10 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 10

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Vor­weg­ab­zug bei nach­träg­li­cher Lohnzahlung

Der Vor­weg­ab­zug für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen ist auch für Ver­an­la­gungs­zeit­räu­me nach Been­di­gung des Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses zu kür­zen, wenn in wirt­schaft­li­chem Zusam­men­hang mit der frü­he­ren Beschäf­ti­gung ste­hen­der Arbeits­lohn nach­träg­lich an den Steu­er­pflich­ti­gen aus­ge­zahlt wird und der Steu­er­pflich­ti­ge durch arbeit­ge­ber­fi­nan­zier­te Zukunfts­si­che­rungs­leis­tun­gen oder Alters­ver­sor­gungs­an­sprü­che begüns­tigt wor­den war.

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Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge vor 2005

Bei­trä­ge zur gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung, die in der Zeit vor 2005 bezahlt wur­den, sind trotz Inkraft­tre­tens des Alters­ein­künf­te­ge­set­zes nur beschränkt als Son­der­aus­ga­ben abzieh­bar. So hat der Bun­des­fi­nanz­hof mit einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil ent­schie­den, dass Bei­trä­ge zu den gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­run­gen in den Ver­an­la­gungs­zeit­räu­men vor 2005 nur als Son­der­aus­ga­ben mit den sich aus

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Ver­sor­gungs­zu­sa­ge für Gesellschafter-Geschäftsführerehegatten

Sagt die GmbH nur einem ihrer bei­den zu glei­chen Tei­len betei­lig­ten Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer eine Alters­ver­sor­gung zu, so ist der die­sem Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer zuste­hen­de Vor­weg­ab­zug für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen auch dann um 16 v.H. des Geschäfts­füh­rer­ge­halts zu kür­zen, wenn es sich bei dem ande­ren Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer um den mit ihm zusam­men­ver­an­lag­ten Ehe­gat­ten handelt.

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Mus­ter­ver­fah­ren und Vorläufigkeitsvermerk

Die Finanz­ver­wal­tung erklärt bei anhän­gi­gen Mus­ter­ver­fah­ren die Steu­er­fest­set­zung oft­mals hin­sicht­lich die­ser umstrit­te­nen Tei­le für vor­läu­fig. Eine aktu­el­le Lis­te die­ser in den Vor­läu­fig­keits­ver­merk auf­zu­neh­men­den Streit­fra­gen hat das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um jetzt veröffentlicht:

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Vor­läu­fig­keits­ver­merk bei Vorsorgeaufwendungen

Ist eine Steu­er „im Hin­blick auf anhän­gi­ge Ver­fas­sungs­be­schwer­den bzw. ande­re gericht­li­che Ver­fah­ren“ vor­läu­fig fest­ge­setzt, so bezieht sich der Vor­läu­fig­keits­ver­merk nur auf sol­che Ver­fah­ren, die bereits im Zeit­punkt der Fest­set­zung beim EuGH, beim BVerfG, beim BFH oder bei einem ande­ren obers­ten Bun­des­ge­richt anhän­gig sind.

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Anwen­dung neu­er BFH-Entscheidungen

In einem finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren ergan­ge­ne und rechts­kräf­tig gewor­de­ne Ent­schei­dun­gen bin­den zunächst nur die am Rechts­streit Betei­lig­ten und ihre Rechts­nach­fol­ger. Erst durch eine Ver­öf­fent­li­chung des Urteil oder Beschlus­ses des Bun­des­fi­nanz­hofs im Bun­des­steu­er­blatt Teil II wer­den die Finanz­äm­ter ange­wie­sen, die­se Ent­schei­dun­gen auch in ver­gleich­ba­ren Fäl­len anzu­wen­den. Die obers­ten Finanz­be­hör­den des Bun­des und

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Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen bei Geschäftsführern

Ent­spricht der Auf­wand, den eine GmbH für die Alters­ver­sor­gung ihres Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rers tätigt, des­sen quo­ta­ler Betei­li­gung an der GmbH, so erfolgt bei der Ein­kom­men­steu­er des Geschäfts­füh­rers kei­ne Kür­zung des Vor­weg­ab­zugs für Vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen. Sagt die GmbH ihren bei­den zu glei­chen Tei­len betei­lig­ten Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rern die glei­che Alters­ver­sor­gung zu, so steht nach einem Urteil

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