Benachteiligung wegen der (Schwer-)Behinderung - wegen Nichteinladung zum Vorstellungsgespräch

Benach­tei­li­gung wegen der (Schwer-)Behinderung – wegen Nicht­ein­la­dung zum Vor­stel­lungs­ge­spräch

Die beson­de­re Pflicht nach § 82 Satz 2 SGB IX in der bis zum 31.12 2017 gel­ten­den Fas­sung (aF), schwer­be­hin­der­te Bewer­ber zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­zu­la­den, trifft nur öffent­li­che Arbeit­ge­ber iSv. § 71 Abs. 3 SGB IX aF. Hier­zu zählt nach § 71 Abs. 3 Nr. 4 SGB IX aF auch jede sons­ti­ge Kör­per­schaft, Anstalt

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Der schwerbehinderte Stellenbewerber - und seine Diskriminierung durch den öffentlichen Arbeitgeber

Der schwer­be­hin­der­te Stel­len­be­wer­ber – und sei­ne Dis­kri­mi­nie­rung durch den öffent­li­chen Arbeit­ge­ber

Der Anspruch auf Ent­schä­di­gung nach § 15 Abs. 2 AGG setzt einen Ver­stoß gegen das in § 7 Abs. 1 AGG gere­gel­te Benach­tei­li­gungs­ver­bot vor­aus (§ 15 Abs. 2 iVm. § 15 Abs. 1 Satz 1 AGG) und ist ver­schul­dens­un­ab­hän­gig. Das Benach­tei­li­gungs­ver­bot in § 7 Abs. 1 AGG unter­sagt im Anwen­dungs­be­reich des AGG eine Benach­tei­li­gung wegen eines in

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Öffentliche Arbeitgeber - und die unmittelbare Benachteiligung behinderter Stellenbewerber

Öffent­li­che Arbeit­ge­ber – und die unmit­tel­ba­re Benach­tei­li­gung behin­der­ter Stel­len­be­wer­ber

Der Bewer­ber für ein Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis ist Beschäf­tig­ter im Sin­ne des AGG (§ 6 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 AGG). Das die Stel­le aus­schrei­ben­de Unter­neh­men ist Arbeit­ge­ber im sin­ne von § 6 Abs. 2 Satz 1 AGG . Der Anspruch auf Ent­schä­di­gung nach § 15 Abs. 2 AGG setzt einen Ver­stoß gegen das in § 7 Abs. 1 AGG gere­gel­te

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Die wiederholte Bewerbung - und die unterbliebene Einladung zum Vorstellungsgespräch

Die wie­der­hol­te Bewer­bung – und die unter­blie­be­ne Ein­la­dung zum Vor­stel­lungs­ge­spräch

Eine unter­blie­be­ne Ein­la­dung zu einem Vor­stel­lungs­ge­spräch führt bei einer wie­der­hol­ten Bewer­bung nicht die Ver­mu­tungs­wir­kung des § 22 AGG her­bei, wenn der Bewer­ber kurz zuvor an einem Vor­stel­lungs­ge­spräch teil­ge­nom­men hat­te. Der Ent­schä­di­gungs­an­spruch nach § 15 Abs. 2 AGG setzt, wie sich aus dem sys­te­ma­ti­schen Zusam­men­hang mit § 15 Abs. 1 AGG ergibt, ein

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Vorstellungsgespräch für einen schwerbehinderten Bewerber - und der nicht bestandene Eignungstest

Vor­stel­lungs­ge­spräch für einen schwer­be­hin­der­ten Bewer­ber – und der nicht bestan­de­ne Eig­nungs­test

Eig­nungs­tests sind regel­mä­ßig Bestand­teil des Aus­wahl­ver­fah­rens. Ein­stel­lungs­be­wer­ber, die dem Anfor­de­rungs­pro­fil ent­spre­chen, wer­den vom öffent­li­chen Arbeit­ge­ber benach­tei­ligt, wenn sie nicht zum Vor­stel­lungs­ge­spräch ein­ge­la­den wer­den, weil sie einen Eig­nungs­test nicht bestan­den haben. Ein­stel­lungs­be­wer­ber wer­den im Sin­ne des § 7 Abs. 1 AGG benach­tei­ligt, wenn ein öffent­li­cher Arbeit­ge­ber ihnen die in § 82 Satz 2 SGB

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Die unterlassene Einladung eines schwerbehinderten Bewerbers zum Vorstellungsgespräch

Die unter­las­se­ne Ein­la­dung eines schwer­be­hin­der­ten Bewer­bers zum Vor­stel­lungs­ge­spräch

Bei einer unter­las­se­nen Ein­la­dung eines schwer behin­der­ten Bewer­bers zum Vor­stel­lungs­ge­spräch bei einem öffent­li­chen Arbeit­ge­ber bestehen regel­mä­ßig hnrei­chen­de Erfolgs­aus­sicht für eine Ent­schä­di­gungs­kla­ge. Vor­aus­set­zung der Bewil­li­gung der Pro­zess­kos­ten­hil­fe ist nach § 114 Abs. 1 ZPO, dass die beab­sich­tig­te Rechts­ver­fol­gung hin­rei­chen­de Aus­sicht auf Erfolg bie­tet und nicht mut­wil­lig erscheint. Nicht erfor­der­lich ist es, dass

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