Vor­steu­er­auf­tei­lung bei Schul­sport­an­la­gen

Bei einer zeit­lich abwech­seln­den Nut­zung des­sel­ben Gebäu­des zu steu­er­frei­en oder steu­er­pflich­ti­gen Zwe­cken führt die Auf­tei­lung der Vor­steu­er­be­trä­ge nach den Nut­zungs­zei­ten zu einer prä­zi­se­ren wirt­schaft­li­chen Zurech­nung nach § 15 Abs. 4 Satz 3 UStG als der (unter­neh­mens­be­zo­ge­ne oder objekt­be­zo­ge­ne) Umsatz­schlüs­sel. Der Unter­neh­mer kann nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG die gesetz­lich geschul­de­te

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Strom und Wär­me vom Block­heiz­kraft­werk – und die Vor­steu­er­auf­tei­lung

Unter­hält der Unter­neh­mer einen der Vor­steu­er­pau­scha­lie­rung unter­lie­gen­den land­wirt­schaft­li­chen Betrieb und einen wei­te­ren der Regel­be­steue­rung unter­lie­gen­den Gewer­be­be­trieb, rich­tet sich die Auf­tei­lung der Vor­steu­er­be­trä­ge für gemischt genutz­te Ein­gangs­leis­tun­gen (hier: Block­heiz­kraft­werk) nach § 15 Abs. 4 UStG. Sach­ge­recht i.S. von § 15 Abs. 4 Satz 2 UStG ist dabei ‑ent­ge­gen der Ansicht der Finanz­ver­wal­tung in Abschn.02.5

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Vor­steu­er bei gemischt genutz­ten Gebäu­den – und die Auf­tei­lungs­me­tho­de

Bei der Her­stel­lung eines gemischt genutz­ten Gebäu­des kann für den Vor­steu­er­ab­zug ‑im Gegen­satz zu den Ein­gangs­leis­tun­gen für die Nut­zung, Erhal­tung und Unter­hal­­tung- nicht dar­auf abge­stellt wer­den, wel­che Auf­wen­dun­gen in bestimm­te Tei­le des Gebäu­des ein­ge­hen; viel­mehr kommt es inso­weit auf die pro­zen­tua­len Ver­wen­dungs­ver­hält­nis­se des gesam­ten Gebäu­des an. Bei der Her­stel­lung eines

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Kapi­tal­be­schaf­fungs­kos­ten für einen Betei­li­gungs­er­werb – und der Vor­steu­er­ab­zug

Kos­ten, die einer Hol­ding­ge­sell­schaft im Zusam­men­hang mit dem Erwerb von Betei­li­gun­gen an Toch­ter­ge­sell­schaf­ten ent­ste­hen, in deren Ver­wal­tung sie durch das Erbrin­gen von admi­nis­tra­ti­ven, finan­zi­el­len, kauf­män­ni­schen oder tech­ni­schen Dienst­leis­tun­gen Ein­grif­fe vor­nimmt, eröff­nen ihr hin­sicht­lich der für die­se Kos­ten bezahl­ten Mehr­wert­steu­er grund­sätz­lich ein Recht auf voll­stän­di­gen Vor­steu­er­ab­zug. An dem erfor­der­li­chen Zusam­men­hang mit

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Maß­nah­men der Arbeits­markt­för­de­rung- und ihre umsatz­steu­er­recht­li­che Behand­lung

Ein steu­er­ba­rer Umsatz in Form einer Leis­tung gegen Ent­gelt i.S. des § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG liegt vor, wenn zwi­schen dem Leis­ten­den und dem Leis­tungs­emp­fän­ger ein Rechts­ver­hält­nis besteht, in des­sen Rah­men gegen­sei­ti­ge Leis­tun­gen aus­ge­tauscht wer­den, wobei die vom Leis­ten­den emp­fan­ge­ne Ver­gü­tung den tat­säch­li­chen Gegen­wert für die dem Leis­tungs­emp­fän­ger erbrach­te Leis­tung bil­det

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Zuord­nungs­wahl­recht bei sons­ti­gen Leis­tun­gen

Das Zuord­nungs­wahl­recht gilt nur für die Her­stel­lung und Anschaf­fung von Gegen­stän­den. Der Bezug von sons­ti­gen Leis­tun­gen wird vom Zuord­nungs­wahl­recht nicht umfasst; die­se sind ent­spre­chend der (beab­sich­tig­ten) Ver­wen­dung gemäß § 15 Abs. 4 UStG auf­zu­tei­len. Ändern sich bei einem Grund­stück die für den ursprüng­li­chen Vor­steu­er­ab­zug maß­ge­ben­den Ver­hält­nis­se inner­halb von zehn Jah­ren ab

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Ver­spä­te­te Zuord­nung eines gemischt genutz­ten Gebäu­des – Ent­nah­me­be­steue­rung und Vor­steu­er­be­rich­ti­gung

Die Vor­aus­set­zun­gen für die Besteue­rung einer Ver­wen­dungs­ent­nah­me (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 i.V.m. § 3 Abs. 9a Satz 1 Nr. 1 UStG) lie­gen bei ver­spä­te­ter Zuord­nung eines gemischt genutz­ten Gebäu­des zum Unter­neh­mens­ver­mö­gen nicht vor. Ein trotz ver­spä­te­ter Zuord­nung und damit mate­­ri­ell-rech­t­­lich unrich­tig in Anspruch genom­me­ner Vor­steu­er­ab­zug, der im Abzugs­jahr ver­fah­rens­recht­lich nicht mehr ent­zo­gen wer­den

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Umsatz­schlüs­sel bei gemischt genutz­ten Gebäu­den

Eine Ermitt­lung des nicht abzieh­ba­ren Teils der Vor­steu­er­be­trä­ge nach dem Ver­hält­nis der Umsät­ze, die den Vor­steu­er­ab­zug aus­schlie­ßen, zu den Umsät­zen, die zum Vor­steu­er­ab­zug berech­ti­gen, ist gemäß § 15 Abs. 4 Satz 3 UStG in richt­li­ni­en­kon­for­mer Aus­le­gung nur zuläs­sig, wenn kei­ne ande­re ‑prä­zi­­se­­re- Zurech­nung mög­lich ist. Bei der Errich­tung eines gemischt genutz­ten Gebäu­des

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Vor­steu­er­auf­tei­lung bei gemischt genutz­ten Gebäu­den

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on meh­re­re Fra­gen zur Vor­steu­er­auf­tei­lung bei Ein­gangs­leis­tun­gen für ein gemischt genutz­tes Gebäu­de sowie zur Berich­ti­gung des Vor­steu­er­ab­zugs vor­ge­legt. Der Uni­ons­ge­richts­hof hat bereits ent­schie­den, dass Art. 17 Abs. 5 Unter­abs. 3 der Richt­li­nie 77/​388/​EWG es den Mit­glied­staa­ten erlaubt, zum Zweck der Berech­nung des Pro-rata-Sat­­zes für den

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Vor­steu­er­auf­tei­lung bei gemischt genutz­ten Gebäu­den

Bei der Errich­tung eines gemischt genutz­ten Gebäu­des rich­tet sich die Vor­steu­er­auf­tei­lung im Regel­fall nach dem objekt­be­zo­ge­nen Flä­chen­schlüs­sel. Vor­steu­er­be­trä­ge sind aber dann nach dem (objekt­be­zo­ge­nen) Umsatz­schlüs­sel auf­zu­tei­len, wenn erheb­li­che Unter­schie­de in der Aus­stat­tung der ver­schie­de­nen Zwe­cken die­nen­den Räu­me bestehen. Damit hat der Bun­des­fi­nanz­hof sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung bestä­tigt, wonach sich bei der

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Leis­tungs­er­brin­gung auch gegen­über dem nicht­un­ter­neh­me­ri­schen Ehe­gat­ten

Bei einer Leis­tungs­er­brin­gung auch gegen­über dem nicht­un­ter­neh­me­ri­schen Ehe­gat­ten besteht kei­ne Mög­lich­keit zum vol­len Vor­steu­er­ab­zug. In dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Rechts­streit strit­ten die Betei­lig­ten um den Vor­steu­er­ab­zug. Der Klä­ger betrieb einen Kfz.-Handel samt Werk­statt in gepach­te­ten Räum­lich­kei­ten. Sowohl der Pacht­ver­trag als auch die Rech­nun­gen wie­sen den Klä­ger und sei­ne

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Vor­steu­er­auf­tei­lung zwi­schen land­wirt­schaft­li­cher Schwei­ne­zucht und gewerb­li­cher Schwei­ne­mast

Ein Land- und Forst­wirt, der einen ‑der Vor­steu­er­pau­scha­lie­rung unter­­lie­gen­­den- land­wirt­schaft­li­chen Schwei­ne­zucht­be­trieb und dane­ben als Organ­trä­ger einen ‑der Regel­be­steue­rung unter­­lie­gen­­den- gewerb­li­chen Schwei­ne­mast­be­trieb unter­hält, muss die ein­zel­nen bezo­ge­nen Ein­gangs­leis­tun­gen und damit die ent­spre­chen­den Vor­steu­er­be­trä­ge in die abzieh­ba­ren und die im Rah­men der Vor­steu­er­pau­scha­lie­rung berück­sich­tig­ten auf­tei­len. Für die dem Prin­zip der wirt­schaft­li­chen Zurech­nung

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Flä­chen­schlüs­sel bei der Vor­steu­er­auf­tei­lung von gemischt genutz­ten Gebäu­den

Die Neu­re­ge­lung der Vor­steu­er­auf­tei­lung von gemischt genutz­ten Gebäu­den in § 15 Abs. 4 Satz 3 UStG, die seit dem 1. Janu­ar 2004 einen Vor­rang des Flä­chen­schlüs­sels vor dem Umsatz­schlüs­sel anord­net, ist mit euro­päi­schem Uni­ons­recht ver­ein­bar: § 15 Abs. 4 Satz 1 UStG ist inso­weit uni­ons­rechts­kon­form, als die dort vor­ge­se­he­ne Auf­tei­lung von Vor­steu­er­be­trä­gen für nach

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Flä­chen­be­zo­ge­ne Vor­steu­er­auf­tei­lung in Spiel­hal­len

Der Betrei­ber einer Spiel­hal­le kann Vor­steu­er­be­trä­ge, die weder sei­nen steu­er­frei­en Umsät­zen mit Geld­spiel­ge­rä­ten noch sei­nen steu­er­pflich­ti­gen Umsät­zen mit Unter­hal­tungs­spiel­ge­rä­ten direkt und unmit­tel­bar zuzu­ord­nen sind, grund­sätz­lich nicht nach den Flä­chen auf­tei­len, auf denen einer­seits die Geld­spiel­ge­rä­te und ande­rer­seits die Unter­hal­tungs­spiel­ge­rä­te auf­ge­stellt sind (sog. Flä­chen­schlüs­sel). Ver­wen­det der Unter­neh­mer einen für sein Unter­neh­men

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Vor­steu­er­ab­zug für all­ge­mei­ne Auf­wen­dun­gen

Ste­hen die von einem Unter­neh­mer für sein Unter­neh­men bezo­ge­nen Vor­leis­tun­gen zwar in kei­nem direk­ten und unmit­tel­ba­ren Zusam­men­hang zu einem oder meh­re­ren Aus­gangs­um­sät­zen, gehö­ren die Kos­ten die­ser Leis­tun­gen aber zu den all­ge­mei­nen Auf­wen­dun­gen sei­ner wirt­schaft­li­chen Gesamt­tä­tig­keit und führt die­se aus­schließ­lich zu steu­er­pflich­ti­gen Umsät­zen, so kann der Unter­neh­mer die für die Vor­leis­tun­gen

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Hälf­ti­ger Vor­steu­er­ab­zug für Hol­ding­ge­sell­schaf­ten

Eine Hol­ding­ge­sell­schaft, die nach­hal­tig Leis­tun­gen gegen Ent­gelt erbringt, ist wirt­schaft­lich tätig und inso­weit Unter­neh­mer. Ver­fügt die Hol­ding über umfang­rei­che Betei­li­gun­gen, die sie ohne Bezug zu ihren ent­gelt­li­chen Aus­gangs­leis­tun­gen hält, ist sie ent­spre­chend § 15 Abs. 4 UStG nur inso­weit zum Vor­steu­er­ab­zug berech­tigt, als die Ein­gangs­leis­tun­gen ihren ent­gelt­li­chen Aus­gangs­leis­tun­gen wirt­schaft­lich zuzu­rech­nen sind.

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Vor­steu­er­auf­tei­lung bei gemischt genutz­ten Gebäu­den

Darf die Vor­steu­er­auf­tei­lung bei gemischt genutz­ten Gebäu­den vom Flä­chen­ver­hält­nis anstel­le des Umsatz­ver­hält­nis­ses abhän­gig gemacht wer­den? Die­se Fra­ge hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt. In der Sache geht es um die Höhe des Vor­steu­er­ab­zugs für Ein­gangs­leis­tun­gen zur Her­stel­lung eines Gebäu­des, mit dem sowohl steu­er­freie als

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Vor­steu­er­auf­tei­lung nach Umsatz­schlüs­sel

Vor­steu­ern, die auf die Her­stel­lungs­kos­ten eines gemischt­ge­nutz­ten Gebäu­des ent­fal­len, wer­den gemäß § 15 Abs. 4 S. 3 UStG typi­scher­wei­se nach dem Ver­hält­nis der jewei­li­gen Woh­nungs­flä­chen bzw. Büro­flä­chen auf die umsatz­steu­er­pflich­ti­gen und die umsatz­steu­er­frei­en Umsät­ze auf­ge­teilt. Eine sol­che Auf­tei­lung nach Flä­chen­schlüs­sel ist nach zwei aktu­el­len Urtei­len des Finanz­ge­richts Müns­ter jedoch nicht zwin­gend, viel­mehr

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Vor­steu­er­auf­tei­lung nach Umsatz­schlüs­sel

Eine Vor­steu­er­auf­tei­lung ist trotz der gesetz­li­chen Neu­re­ge­lung auch ab 2004 nach einem Umsatz­schlüs­sel mög­lich. Die­se Auf­fas­sung ver­tritt das Nie­der­säch­si­sche Finanz­ge­richt in einer aktu­el­len Ent­schei­dung, da es die Neu­re­ge­lung in § 15 Abs. 4 UStG für euro­pa­rechts­wid­rig erach­tet. Das Nie­der­säch­si­sche Finanz­ge­richt hat inso­weit ent­schie­den, dass die ab 2004 gel­ten­de Rege­lung des §

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Vor­steu­er­auf­tei­lung bei gemischt genutz­tem Dach­ge­schoss­aus­bau

Für die Vor­steu­er­auf­tei­lung nach § 15 Abs. 4 UStG sind Aus­bau­flä­chen eines Dach­ge­schos­ses als eigen­stän­di­ges Auf­tei­lungs­ob­jekt anzu­se­hen, wenn die Aus­bau­flä­chen eigen­stän­dig genutzt wer­den. Erfolgt die Ver­wen­dung der Dach­ge­schoss­flä­chen dem­ge­gen­über nur im Zusam­men­hang mit den Alt­flä­chen, kommt es für die Vor­steu­er­auf­tei­lung aus den Aus­bau­kos­ten auf die hin­sicht­lich des gesam­ten Gebäu­des bestehen­de Ver­wen­dung

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