Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen als vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten?

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blie­ben jetzt zwei Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die Nicht­an­er­ken­nung von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen als vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten ohne Erfolg, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die bei­den Ver­fas­sungs­be­schwer­den nach sechs­ein­halb­jäh­ri­ger Prü­fung nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men. Die gesetz­ge­be­ri­sche Qua­li­fi­zie­rung von Alters­vor­sor­ge­auf­wen­dun­gen als Son­der­aus­ga­ben und die vor­ge­se­he­ne höhen­mä­ßi­ge Beschrän­kung des Son­der­aus­ga­ben­ab­zugs sind nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ver­fas­sungs­recht­lich

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Vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten – und die Mie­te für die Stu­den­ten­bu­de

Von Drit­ten (hier: vom Vater) getra­ge­ne Kos­ten für eine Unter­kunft am Stu­di­en­ort stel­len kei­ne vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten dar. Bei Wer­bungs­kos­ten han­delt es sich gem. § 9 Abs. 1 Satz 1 Ein­kom­men­steu­er­ge­setz (EStG) um Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung von Ein­nah­men. Unter den Begriff Wer­bungs­kos­ten fal­len dabei alle Auf­wen­dun­gen, die durch die Erzie­lung

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Die Unter­kunfts­kos­ten eines Stu­den­ten

Kos­ten der Unter­kunft eines Stu­den­ten am Stu­di­en­ort kön­nen als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG in Abzug gebracht wer­den, wenn der Stu­di­en­ort nicht der Lebens­mit­tel­punkt des Steu­er­pflich­ti­gen ist. § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 EStG kommt schon des­halb nicht zur Anwen­dung, weil eine Hoch­schu­le kein Beschäf­ti­gungs­ort im Sin­ne der Vor­schrift

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Stu­di­um nach erfolg­lo­ser vier­jäh­ri­ger Erst­aus­bil­dung

Nach der sind Auf­wen­dun­gen für ein im Anschluss an das Abitur durch­ge­führ­tes Medi­zin­stu­di­um auch unter Gel­tung des § 12 Nr. 5 EStG als vor­ab ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten anzu­er­ken­nen. Die­se Grund­sät­ze gel­ten nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Müns­ters erst recht in einem Streit­fall, in dem der Klä­ger nach erfolg­los abge­schlos­se­ner vier­jäh­ri­ger Erst­aus­bil­dung ein

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Zah­lun­gen zur Abwen­dung des öffent­lich-recht­li­chen Ver­sor­gungs­aus­gleichs

Kapi­tal­zah­lun­gen, die auf­grund eines Urteils des Fami­li­en­ge­richts an den frü­he­ren Ehe­gat­ten zur Abwen­dung des öffen­t­­licht-rech­t­­li­chen Ver­sor­gungs­aus­gleichs geleis­tet wer­den, stel­len nach einem Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts vor­weg­ge­nom­me­ne Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten im Sin­ne des § 22 Nr. 1 Satz 3 Buch­sta­be a Dop­pel­buch­sta­be aa EStG dar. Wer­bungs­kos­ten sind nach § 9 Abs. 1 Satz 1 EStG

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