Stadthalle Ulm

Über­las­sung öffent­li­cher Ein­rich­tun­gen für eine Wahl­kampf­ver­an­stal­tung

Das Grund­ge­setz gewähr­leis­tet das Recht auf Chan­cen­gleich­heit der Par­tei­en als Bestand­teil der demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung . Inhalt­lich ver­langt der Grund­satz der Chan­cen­gleich­heit, dass jeder Par­tei grund­sätz­lich die glei­chen Mög­lich­kei­ten im gesam­ten Wahl­ver­fah­ren ein­ge­räumt wer­den , und sichert damit den frei­en Wett­be­werb der Par­tei­en und die Teil­nah­me an der poli­ti­schen Wil­lens­bil­dung. §

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Keine Gymnastikhalle für die NPD

Kei­ne Gym­nas­tik­hal­le für die NPD

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt blieb aktu­ell ein Eil­an­trag des NPD-Kreis­­ver­­ban­­des Ber­­lin-Neu­­k­ölln ohne Erfolg, das Land Berin zu ver­pflich­ten, ihr eine Gym­nas­tik­hal­le zur Durch­füh­rung einer poli­ti­schen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung im Land­tags­wahl­kampf zu über­las­sen. Die vom NPD-Kreis­­ver­­­band bean­trag­te Über­las­sung eines Raums zur Durch­füh­rung einer poli­ti­schen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 27.08.2016 lehn­te das Bezirks­amt Neu­kölln am 17.08.2016 mit

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Politische Äußerungen - und das Neutralitätsgebot der Bundesministerin

Poli­ti­sche Äuße­run­gen – und das Neu­tra­li­täts­ge­bot der Bun­des­mi­nis­te­rin

Die Maß­stä­be, die für und die Über­prü­fung die­ser Äuße­run­gen durch das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt gel­ten , sind auf die Mit­glie­der der Bun­des­re­gie­rung nicht über­trag­bar. Soweit der Inha­ber eines Regie­rungs­am­tes am poli­ti­schen Mei­nungs­kampf teil­nimmt, muss sicher­ge­stellt sein, dass ein Rück­griff auf die mit dem Regie­rungs­amt ver­bun­de­nen Mit­tel und Mög­lich­kei­ten unter­bleibt. Nimmt das Regie­rungs­mit­glied

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Forderung eines Parteienverbots auf einer städtischen Webseite

For­de­rung eines Par­tei­en­ver­bots auf einer städ­ti­schen Web­sei­te

Den Äuße­run­gen auf der Web­sei­te einer Stadt (hier: der Lan­des­haupt­stadt Saar­brü­cken), die all­ge­mein ein Ver­bot der NPD for­dern und kei­ner­lei Bezug auf irgend­ei­ne Wahl neh­men, muss sich die Par­tei in der sog. Ver­bots­de­bat­te der öffent­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung auch in Wahl­zei­ten stel­len. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lan­des ent­schie­den und den NPD-Antrag

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Wahlwerbung in der Innenstadt

Wahl­wer­bung in der Innen­stadt

Das durch die Stadt Schwe­rin aus­ge­spro­che­ne Ver­bot von Wahl­wer­bung in Schwe­ri­ner Innen­stadt ist nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Schwe­rin unzu­läs­sig. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin hat dem Eil­an­trag des Kreis­ver­ban­des Schwe­rin der FDP gegen das umfas­sen­de Ver­bot von Wer­bung zur Land­tags­wahl am 4. Sep­tem­ber 2011 in der Innen­stadt von Schwe­rin statt­ge­ge­ben. Das Ver­wal­tugns­ge­richt hob

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"Echte" und "falsche" Thüringer

"Ech­te" und "fal­sche" Thü­rin­ger

Das im letz­ten Thü­rin­ger Wahl­kampf ver­wen­de­te NPD-Wahl­­pla­­kat mit dem Slo­gan "ech­te" und "fal­scher Thü­rin­ger" hat­te ein juris­ti­sches Nach­spiel: Als drit­te und letz­te Instanz bestä­tig­te jetzt das Thü­rin­ger Ober­lan­des­ge­richt ein Urteil, mit dem der Spit­zen­kan­di­dat der NPD für die Thü­rin­ger Land­tags­wah­len im August 2009 wegen Belei­di­gung eines CDU-Mit­­­glieds zu einer Geld­stra­fe

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