Das ver­fas­sungs­wid­ri­ge Halbzeitparlament

Das Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­sche Lan­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat soeben ent­schie­den, dass die Wahl zum 17. Schles­­wig-Hol­stei­­ni­­schen Land­tag vom 27. Sep­tem­ber 2009 in Anwen­dung eines ver­fas­sungs­wid­ri­gen Wahl­ge­set­zes durch­ge­führt wur­de: § 1 Absatz 1 Satz 2 und Absatz 2, § 3 Absatz 5 und § 16 des Wahl­ge­set­zes für den Land­tag von Schles­­wig-Hol­stein ver­let­zen in ihrem Zusam­men­spiel Arti­kel 3 Absatz 1 in Ver­bin­dung mit Artikel

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Neu­es Wahl­recht für Mecklenburg-Vorpommern

Die Lan­des­re­gie­rung Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­merns hat ges­tern einen Gesetz­ent­wurf zur Neu­ord­nung des Wahl­rechts im Land Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern behan­delt. Bevor die­ser Gesetz­ent­wurf dem Land­tag zur Bera­tung zuge­lei­tet wird, haben nun im Rah­men der Ver­bands­an­hö­rung zunächst die Kom­mu­nen das Wort. Mit dem Gesetz­ent­wurf wer­den zum ers­ten Mal die Geset­ze zur Rege­lung der Land­tags­wah­len und der

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Stimm­zet­tel-Kla­ge

In wel­cher Rei­hen­fol­ge sind bei der im Herbst anste­hen­den Kom­mu­nal­wahl in Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len die Kan­di­da­ten für das Bür­ger­meis­ter­amt auf den Stimm­zet­teln auf­zu­füh­ren? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich auf die Kla­ge des par­tei­lo­sen Bür­ger­meis­ters von Waren­dorf, Jochen Wal­ter, jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter zu befas­sen, das die Kla­ge aller­dings als unzu­läs­sig abwies. Am

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Pas­si­ves Wahl­recht bei der Kommunalwahl

Die das pas­si­ve Wahl­recht gewähr­leis­ten­den Grund­sät­ze der All­ge­mein­heit und Gleich­heit der Wahl wer­den nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts bei Wah­len auf kom­mu­na­ler Ebe­ne durch das Grund­ge­setz nicht sub­jek­tiv­recht­lich gewähr­leis­tet. Wäh­rend die Ver­let­zung der Wahl­rechts­grund­sät­ze bei Bun­des­tags­wah­len mit der Ver­fas­sungs­be­schwer­de gerügt wer­den kann (Art. 93 Abs. 1 Nr. 4a GG, §

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Gemein­de­rat in Altersteilzeit

Ein Beschäf­tig­ter einer zu einer rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Ver­bands­ge­mein­de gehö­ren­den Orts­ge­mein­de, der sich in der Frei­stel­lungs­pha­se der Alters­teil­zeit befin­det, darf Mit­glied des Ver­bands­ge­mein­de­ra­tes sein. Nach den Bestim­mun­gen des rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Kom­mu­nal­wahl­ge­set­zes kann Rats­mit­glied nur wer­den, wer nicht mehr in einem akti­ven Dienst­ver­hält­nis zur Gemein­de steht oder wer ohne Bezü­ge beur­laubt ist. Unge­klärt war bisher

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Wahl­er­geb­nis ohne Nachwahl

Die Bekannt­ga­be eines vor­läu­fi­gen amt­li­chen Wahl­er­geb­nis­ses zum Deut­schen Bun­des­tag ist bereits vor einer noch aus­ste­hen­den Nach­wahl mög­lich. Mit die­ser Ent­schei­dung bil­lig­te das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt jetzt das Ver­hal­ten des Bun­des­wahl­lei­ters bei der letz­ten Bun­des­tags­wahl. Die Wahl­prü­fungs­be­schwer­de, mit der sich der Beschwer­de­füh­rer gegen die Bekannt­ga­be des vor­läu­fi­gen Ergeb­nis­ses der Wahl zum 16. Deutschen

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Unfall mit dem Neuwagen

Der Geschä­dig­te, des­sen neu­er PKW erheb­lich beschä­digt wor­den ist, kann den ihm ent­stan­de­nen Scha­den nur dann auf Neu­wa­gen­ba­sis abrech­nen, wenn er ein fabrik­neu­es Ersatz­fahr­zeug gekauft hat. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof und hob damit ein ander­lau­ten­des Urteil des Han­sea­ti­schen Ober­lan­des­ge­richts Ham­burg auf, dass einen Scha­dens­er­satz auf Neu­wa­gen­ba­sis auch ohne getätigte

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Basis­ta­rif in der pri­va­ten Krankenversicherung

Die von meh­re­ren Unter­neh­men der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung sowie von eini­gen pri­vat kran­ken­ver­si­cher­ten Bür­gern gegen die Rege­lun­gen der letz­ten „Gesund­heits­re­form“ ein­ge­leg­ten Ver­fas­sungs­be­schwer­den blie­ben heu­te vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt erfolg­los. Die Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men hat­ten sich mit ihren Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen Vor­schrif­ten des Geset­zes zur Stär­kung des Wett­be­werbs in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung vom 26. März 2007

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Abzug berufs­be­ding­ter Wege­kos­ten bei Behinderten

Stark behin­der­te Men­schen kön­nen für die Wege zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te anstel­le der Ent­fer­nungs­pau­scha­le gege­be­nen­falls die höhe­ren tat­säch­li­chen Fahrt­kos­ten als Wer­bungs­kos­ten abzie­hen. Eine Kom­bi­na­ti­on von Ent­fer­nungs­pau­scha­len und tat­säch­li­chen Auf­wen­dun­gen bei der Bemes­sung der Wege­kos­ten ist dage­gen nicht zuläs­sig. Die inso­weit ein­schlä­gi­ge Vor­schrift des § 9 Abs. 3 Satz 2 EStG ver­langt viel­mehr, wie

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Bilanz­rechts­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz tritt in Kraft

Das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Bilanz­rechts (Bil­MoG) ist ges­tern im Bun­des­ge­setz­blatt ver­kün­det wor­den und tritt damit heu­te in Kraft. Das Gesetz das Bilanz­recht des Han­dels­ge­setz­bu­ches für den Wett­be­werb mit inter­na­tio­na­len Rech­nungs­le­gungs­stan­dards in Stel­lung brin­gen. Das bis­he­ri­ge HGB-Bilan­z­­recht wird dabei im Kern bei­be­hal­ten. Der han­dels­recht­li­che Jah­res­ab­schluss bleibt auch zukünf­tig die Grund­la­ge der Gewinn­aus­schüt­tung und der steu­er­li­chen Gewinn­ermitt­lung. Gleich­wohl gibt es

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Außer­ge­wöhn­li­che Belas­tun­gen bei Ehegatten

Es ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass die zumut­ba­re Belas­tung bei getrenn­ter Ver­an­la­gung von Ehe­gat­ten vom Gesamt­be­trag der Ein­künf­te bei­der Ehe­gat­ten berech­net wird. Nach § 26a Abs. 2 Satz 1 EStG in der für das Streit­jahr 2001 gel­ten­den Fas­sung des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes vom 16. April 1997 wer­den bei

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Kei­ne Stich­wahl bei den Bür­ger­meis­ter­wah­len in NRW

Der Weg­fall der Stich­wahl bei den Bür­­ger­­meis­­ter- und Land­rats­wah­len mit der Lan­des­ver­fas­sung ver­ein­bar. Dies hat heu­te der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ent­schie­den und damit den Nor­men­kon­troll­an­trag der Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten der SPD-Frak­­ti­on und der Frak­ti­on Bünd­nis 90/​Die Grü­nen gegen eine ent­spre­chen­de Neu­re­ge­lung im Kom­mu­nal­wahl­ge­setz (KWahlG NRW) zurück­ge­wie­sen. Die im KWahlG NRW

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Kei­ne 5%-Klausel in Bremerhaven

Der Bre­mer Staats­ge­richts­hofs hat der Wie­der­ein­füh­rung der Fünf-Pro­­­zent-Sper­r­­klau­­sel für die Wahl zur Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung Bre­mer­ha­ven einen Rie­gel vor­ge­scho­ben. Der Staats­ge­richts­hof hat­te zu prü­fen, ob die von der Bre­mi­schen Bür­ger­schaft (Land­tag) in ers­ter Lesung bera­te­ne Ände­rung des Bre­mi­schen Wahl­ge­set­zes, mit der die Fünf-Pro­­­zent-Sper­r­­klau­­sel bei der Wahl zur Stadt­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung der Stadt Bre­mer­ha­ven wieder

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Nur ein Wahl­vor­schlag je Partei

Eine Par­tei, die zur Kom­mu­nal­wahl kurz nach­ein­an­der zwei Wahl­vor­schlä­ge ein­reicht, muss damit rech­nen, über­haupt nicht zur Kom­mu­nal­wahl zuge­las­sen zu wer­den. Mit einem sol­chen Fall hat­te sich jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz zu beschäf­ti­gen: Eine Par­tei reich­te bei der Ver­bands­ge­mein­de Puder­bach am 20. April 2009 und am 27. April 2009 jeweils Wahlvorschläge

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Bilanz­er­leich­te­run­gen für klei­ne Unternehmen

Der Bun­des­tag hat das Gesetz zur Moder­ni­sie­rung des Bilanz­rechts (Bil­MoG) ver­ab­schie­det. Durch das Gesetz wer­den klei­ne­re Unter­neh­men von bis­her bestehen­den Bilan­zie­rungs­vor­schrif­ten und Buch­füh­rungs­vor­schrif­ten ent­las­tet sowie das bestehen­de Bilan­zie­rungs­recht in eini­gen Ein­zel­punk­ten an aktu­el­le inter­na­tio­na­len Rech­nungs­le­gungs­stan­dards ange­passt. Erklär­tes Ziel war dabei neben einer Ent­las­tung klei­ner Unter­neh­men, von deut­schen mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men den Druck

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Rück­gän­gig­ma­chung von Sonderabschreibungen

Die Finanz­ver­wal­tung zieht die Kon­se­quen­zen aus einem Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs, in dem der BFH ent­schie­den hat, dass Steu­er­pflich­ti­ge, die ein bestehen­des Wahl­recht zur Vor­nah­me einer Son­der­ab­schrei­bung nach § 1 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. § 4 FördG aus­ge­übt haben, in den Fol­ge­jah­ren steu­er­bi­lanz­recht­lich unbe­scha­det einer han­dels­recht­li­chen Zuschrei­bung nicht auf die ein­mal in

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Die feh­len­de Gesamt­be­trags­an­ga­be beim Verbraucherkredit

Die im Dar­le­hens­ver­trag ent­ge­gen § 4 Abs. 1 Satz 4 Nr. 1b Ver­brKrG feh­len­de Gesamt­be­trags­an­ga­be hat bei ver­ein­ba­rungs­ge­mä­ßer Aus­zah­lung der Dar­le­hensva­lu­ta zur Fol­ge, dass der Dar­le­hens­neh­mer die Neu­be­rech­nung der monat­li­chen Leis­tungs­ra­ten unter Berück­sich­ti­gung der auf den gesetz­li­chen Zins­satz ver­min­der­ten Zin­sen und gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 BGB die Rück­zah­lung über­zahl­ter Zin­sen ver­lan­gen kann.

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Kei­ne Wahlcomputer!

Die Ver­wen­dung von Wahl­com­pu­tern bei der Bun­des­tags­wahl 2005 war ver­fas­sungs­wid­rig. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat jetzt über zwei Wahl­prü­fungs­be­schwer­den geur­teilt, die sich gegen den Ein­satz von rech­ner­ge­steu­er­ten Wahl­ge­rä­ten (sog. Wahl­com­pu­ter) bei der Bun­des­tags­wahl 2005 zum 16. Deut­schen Bun­des­tag rich­te­ten (vgl. Pres­se­mit­tei­lung Nr. 85/​2008 vom 25. Sep­tem­ber 2008). Der Zwei­te Senat hat entschieden,

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Rück­wir­ken­der Wech­sel von der Ist­be­steue­rung zur Sollbesteuerung

Ein rück­wir­ken­der Wech­sel von der Besteue­rung nach ver­ein­nahm­ten Ent­gel­ten (§ 20 UStG) zur Besteue­rung nach ver­ein­bar­ten Ent­gel­ten (§ 16 UStG) ist nach einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs bis zur for­mel­len Bestands­kraft der jewei­li­gen Jah­res­steu­er­fest­set­zung zuläs­sig. Einem sol­chen Wech­sel von der Ist- zur Soll­be­steue­rung inner­halb eines lau­fen­den Besteue­rungs­zeit­raums ste­hen nach

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Son­der­kün­di­gungs­recht bei Bei­trags­satz­er­hö­hung in der gesetz­li­chen Krankenversicherung

Ein gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­ter hat nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts auch dann ein Son­der­kün­di­gungs­recht, wenn der Bei­trags­satz mit Beginn sei­ner Mit­glied­schaft erhöht wird. Die 55-jäh­­ri­­ge Klä­ge­rin des jetzt vom Darm­städ­ter LSG ent­schie­de­nen Falls wech­sel­te zum 1. April 2004 die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se und wur­de Mit­glied einer Betriebs­kran­ken­kas­se. Die­se hob

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Betriebs­ver­pach­tung bei Liqui­da­ti­on einer Personengesellschaft

Ein Grund­stück im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen, das bis­her allei­ni­ge wesent­li­che Betriebs­grund­la­ge des Betriebs einer Per­so­nen­ge­sell­schaft war, kann auch dann Gegen­stand einer Betriebs­ver­pach­tung sein, wenn die Per­so­nen­ge­sell­schaft liqui­diert wur­de. Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des BFH führt die Ver­pach­tung eines Gewer­be­be­triebs nicht zwangs­läu­fig zu einer Betriebs­auf­ga­be und damit zur Auf­de­ckung der stil­len Reser­ven. Ein Gewer­be­trei­ben­der braucht

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Vor­steu­er­ab­zug aus den Her­stel­lungs­kos­ten eines gemischt genutz­ten Gebäudes

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat mit einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil in Abgren­zung zum „See­­ling-Urteil“ des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten ent­schie­den, dass eine Grund­stücks­ge­mein­schaft, die ein Gebäu­de zum Teil steu­er­frei an eine Arzt­pra­xis ver­mie­tet und es im Übri­gen den Gemein­schaf­tern für pri­va­te Wohn­zwe­cke über­lässt, kei­nen Anspruch auf Vor­au­steu­er­ab­zug aus den Her­stel­lungs­kos­ten des Gebäu­des hat.

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Nach­for­de­rung pau­scha­lier­ter Lohnsteuer

Die Nach­for­de­rung pau­scha­ler Lohn­steu­er beim Arbeit­ge­ber setzt, wie der Bun­des­fi­nanz­hof in einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung her­aus­stellt vor­aus, dass der Arbeit­ge­ber der Pau­scha­lie­rung zustimmt. Die Nach­for­de­rung von Lohn­steu­er beim Arbeit­ge­ber durch Steu­er­be­scheid kommt in Betracht, wenn die Lohn­steu­er vor­schrifts­wid­rig nicht ange­mel­det wor­den ist und es sich um eine eige­ne Steu­er­schuld des

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Kei­ne Maß­geb­lich­keit der unwirk­sa­men Handelsbilanz

Reicht der Steu­er­pflich­ti­ge mit der Steu­er­erklä­rung zunächst einen form­nich­ti­gen Jah­res­ab­schluss ein und ersetzt er die­sen spä­ter durch einen wirk­sa­men Jah­res­ab­schluss, ist für die Über­ein­stim­mung der steu­er­li­chen mit der han­dels­recht­li­chen Wahl­rechts­aus­übung nach § 5 Abs. 1 Satz 2 EStG auf den wirk­sa­men Jah­res­ab­schluss abzu­stel­len. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 8. Okto­ber 2008 – I R 61/​07

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Das Wahl­recht vor dem Bundesverfassungsgericht

Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt behält sich auch nach Ende einer Wahl­pe­ri­ode die Prü­fung von Wahl­rechts­nor­men oder wich­ti­gen wahl­recht­li­chen Zwei­fels­fra­gen vor Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat sich in einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung vor­be­hal­ten, grund­sätz­lich auch nach der Auf­lö­sung eines Bun­des­ta­ges oder dem regu­lä­ren Ablauf einer Wahl­pe­ri­ode im Rah­men einer zuläs­si­gen Wahl­prü­fungs­be­schwer­de die Ver­fas­sungs­wid­rig­keit von Wahl­rechts­nor­men zu prüfen.

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Bil­dung einer Gewer­be­steu­er­rück­stel­lung nach Umqua­li­fi­zie­rung der Einnahmen

Erzielt ein Steu­er­pflich­ti­ger Gewinn­ein­künf­te und ermit­telt er sei­nen Gewinn mit­tels Ein­­nah­­men-Über­­­schus­s­­rech­­nung, so kann er nicht allein des­halb, weil sei­ne Ein­künf­te im Anschluss an eine Außen­prü­fung nicht mehr als frei­be­ruf­lich, son­dern als gewerb­lich ein­ge­stuft wer­den, durch einen Wech­sel zum Bestands­ver­gleich eine Gewer­be­steu­er­rück­stel­lung bilden.

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