Raten­wei­se Abfindung

Erhält ein Arbeit­neh­mer bei Been­di­gung sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses eine Abfin­dung, so steht ihm hier­für ein Frei­be­trag zu, der je nach Lebens­al­ter und Dau­er des Arbeits­ver­hält­nis­ses zwi­schen 7.200 ? und 11.000 ? beträgt. Wird die Abfin­dung in meh­re­ren Raten in ver­schie­de­nen Jah­ren bezahlt, ist die­ser Frei­be­trag bei der ers­ten Zah­lung zu berücksichtigen.

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Bewer­tungs­wahl­recht bei der form­wech­seln­den Umwandlung

Im Okto­ber 2005 hat der Bun­des­fi­nanz­hof über eine form­wech­seln­de Umwand­lung einer Per­so­nen­ge­sell­schaft (KG) in eine GmbH ent­schie­den und sich mit die­ser Ent­schei­dung gegen den Umwan­d­­lungs­­­steu­er-Erlass des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums gewandt. Das BMF hat hier­aus die Kon­se­quen­zen gezo­gen: ab sofort sol­len alle ein­schlä­gi­gen Ver­fah­ren, die noch nicht rechts­kräf­tig abge­schlos­sen sind, nur noch nach

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Bezug von Freiaktien

Erset­zen Frei­ak­ti­en einer nie­der­län­di­schen AG ent­spre­chend einem ver­ein­bar­ten Wahl­recht die Bar­di­vi­den­de, unter­lie­gen sie als Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen der Ein­kom­men­steu­er nach § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG; die Vor­aus­set­zun­gen der §§ 1, 7 KapErhStG für einen steu­er­frei­en Erwerb der Antei­le lie­gen inso­weit nicht vor. Eine tat­säch­li­che Ver­mu­tung spricht dafür, dass der Wert der Freiaktien

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Ver­äu­ße­rung von Sonderbetriebsvermögen

Bei der Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen kann unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen eine Rück­la­ge gebil­det und so der Ver­äu­ße­rungs­ge­winn steu­er­lich kom­pen­siert wer­den. Die­se Rück­la­gen i.S. des § 6b Abs. 3 EStG für Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen sind, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt klar­ge­stellt hat, in der durch die Mit­un­ter­neh­mer­schaft auf­zu­stel­len­den Son­der­bi­lanz zu passivieren.

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Bilan­zie­ren­de Freiberufler

Frei­be­ruf­lich Täti­ge kön­nen ihre steu­er­pflich­ti­gen Ein­künf­te durch eine Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung (§ 4 Abs. 3 EStG) ermit­teln, wäh­rend Gewer­be­trei­ben­de bilan­zie­ren (§ 4 Abs. 1 EStG) müs­sen. Nun kann ein Frei­be­ruf­ler aller­dings statt einer Ein­­nah­­men-Über­­­schuss-Rech­­nung eben­falls eine Bilanz auf­stel­len. Will er dies, so hat er nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs aller­dings eini­ge Vor­aus­set­zun­gen zu erfüllen:

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Außer­ver­trag­li­che Schuld­ver­hält­nis­se und „Rom II“

Die Kom­mis­si­on der EU plant nun auch eine euro­pa­wei­te Har­mo­ni­sie­rung des Rechts der außer­ver­trag­li­chen Schuld­ver­hält­nis­se, ins­be­son­de­re also des Rechts aus „unge­recht­fer­tig­ter Berei­che­rung“ und aus „Geschäfts­füh­rung ohne Auf­trag“ („Rom II“, nach­dem mit „Rom I“ die ver­trag­li­chen Schuld­ver­hält­nis­se har­mo­ni­siert wurden).

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Verwaltungsgericht Köln / Finanzgericht Köln

Betriebs­ver­pach­tung und Betriebsaufspaltung

Ver­pach­tet ein Unter­neh­mer sei­nen Betrieb, so hat er ein Wahl­recht, ob er die Ver­pach­tung steu­er­lich als Betriebs­auf­ga­be oder aber nur als Betriebs­un­ter­bre­chung behan­deln will. Liegt zu Beginn der Ver­pach­tung zugleich noch eine Betriebs­auf­spal­tung vor, so ist die Betriebs­ver­pach­tung zunächst sub­si­di­är. Das Wahl­recht lebt dann jedoch wie­der auf, wenn die Voraussetzungen

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Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne

Ein Wahl­recht zwi­schen einer tarif­be­güns­tig­ten Sofort­be­steue­rung eines Ver­äu­ße­rungs­ge­win­nes und einer nicht­ta­rif­be­güns­tig­ten Besteue­rung nach­träg­li­cher Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb bei einer Zeit­ren­te ist nur dann möglich,wenn die Zeit­ren­te dem Ver­äu­ße­rer lang­fris­tig eine Ver­sor­gung verschafft. 

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Getrenn­te Ver­an­la­gung von Ehegatten

Ehe­gat­ten, die im Kalen­der­jahr an min­des­tens einem Tag zusam­men gelebt haben, kön­nen sich zusam­men zur Ein­kom­men­steu­er ver­an­la­gen las­sen. Ins­be­son­de­re nach einer Tren­nung kommt es hier aber immer wie­der zu Streit, wenn sich ein Ehe­gat­te durch die Zusam­men­ver­an­la­gung über­vor­teilt fühlt. Die­sem Ehe­gat­ten steht jedoch auch nach einer Zusam­men­ver­an­la­gung die Mög­lich­keit offen,

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