Die vom Klein­kind ver­stopf­te Toi­let­te – und der Was­ser­scha­den

Bei einem Drei­jäh­ri­gen ist es aus­rei­chend, wenn sich der Auf­sichts­pflich­ti­ge in Hör­wei­te auf­hält. Das Kind muss in der Woh­nung nicht unter stän­di­ger Beob­ach­tung ste­hen. Auch der nächt­li­che Gang zur Toi­let­te muss nicht unmit­tel­bar beauf­sich­tigt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Was­ser­scha­dens die

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Wur­zel­ein­wuchs in Abwas­ser­ka­nä­le

Eigen­tü­mer von baum­be­stan­de­nen Grund­stü­cken haf­ten nur unter beson­de­ren Umstän­den für Rück­s­tau­schä­den, die durch Wur­zel­ein­wuchs in Abwas­ser­ka­nä­le ent­ste­hen. Bei einem auf gemein­de­ei­ge­nem Grund­stück ste­hen­den Baum hat jedoch die Gemein­de, für die im Rah­men ohne­hin gebo­te­ner Inspek­tio­nen des Kanals die Ein­wur­ze­lun­gen erkenn­bar gewe­sen wäre, die Pflicht, die­se recht­zei­tig zu besei­ti­gen. In dem

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Haf­tung bei Unwet­ter­schä­den – Wie ist die Rechts­la­ge?

Seit Jah­ren ist eine kla­re Ent­wick­lung fest­zu­ma­chen, bei der Unwet­ter in deut­lich höhe­rer Zahl unser Wet­ter domi­nie­ren. Hier­bei geht es stets auch um die zum Teil schlim­men Schä­den, die davon immer wie­der ver­ur­sacht wer­den, wes­halb es den Blick ein­mal dar­auf zu len­ken gibt, wel­che Mög­lich­kei­ten eine Ver­si­che­rung bie­tet. Auch die

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Rohr­bruch – und der Haf­tungs­aus­schluss des Was­ser­ver­sor­gers

Der Haf­tungs­aus­schluss­tat­be­stand des § 2 Abs. 3 Nr. 1 HPflG ist erfüllt, wenn der inner­halb eines Gebäu­des ent­stan­de­ne (Wasser-)Schaden auf eine Riss­bil­dung in einem Rohr des Teils des (zu den Betriebs­an­la­gen des Was­ser­ver­sor­gungs­un­ter­neh­mens gehö­ren­den) Haus­an­schlus­ses zurück­zu­füh­ren ist, der sich (frei lie­gend) zwi­schen der Wand­durch­füh­rung in das Gebäu­de­in­ne­re und der Haupt­ab­sperr­vor­rich­tung befin­det. Der Ersatz­pflicht

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Kon­troll- und Unter­hal­tungs­pflicht der Was­ser­lei­tung bis zur Was­ser­uhr

Die haf­tungs­recht­li­che Ver­ant­wor­tung eines Was­ser­ver­sor­gungs­un­ter­neh­mens endet erst hin­ter der Was­ser­uhr. Bis zu die­ser Mess­ein­rich­tung trifft das Unter­neh­men eine unein­ge­schränk­te Kon­­troll- und Unter­hal­tungs­pflicht der Was­ser­lei­tung. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den Fall für einen Was­ser­aus­tritt in einem Pri­vat­haus im Bereich vor der Was­ser­uhr die Haf­tung des

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Was­ser­scha­den – und die nicht scho­nen­de Trock­nung

Wählt ein Unter­neh­mer, der nach einem Was­ser­scha­den in einem Gebäu­de damit beauf­tragt ist, den Fuß­bo­den­auf­bau zu trock­nen, und zu die­sem Zweck den Flie­sen­be­lag öff­nen muss, eine Trock­nungs­me­tho­de, die zu grö­ße­ren Schä­den am Gebäu­de als erfor­der­lich führt, ist der Scha­dens­er­satz­an­spruch des Bestel­lers nicht davon abhän­gig, dass er dem Unter­neh­mer eine Frist

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