Die Wahl des WEG-Ver­wal­ters – bei meh­re­ren Bewer­bern

Wer­den meh­re­re Bewer­ber um das Amt des Ver­wal­ters zur Wahl gestellt, muss über jeden Kan­di­da­ten abge­stimmt wer­den, sofern nicht ein Bewer­ber die abso­lu­te Mehr­heit erreicht und die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer nur eine JaStim­me abge­ben kön­nen. Nach § 26 Abs. 1 Satz 1 WEG beschlie­ßen die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer über die Bestel­lung und Abbe­ru­fung des Ver­wal­ters mit

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WEG-Strei­tig­kei­ten – und die Kos­ten­ent­schei­dung zulas­ten des Ver­wal­ters

Gegen eine im ers­ten Rechts­zug erfolg­te Kos­ten­ent­schei­dung, mit der die Kos­ten des Rechts­streits gemäß § 49 Abs. 2 WEG dem Ver­wal­ter der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft auf­er­legt wor­den sind, kann sich der Ver­wal­ter mit der sofor­ti­gen Beschwer­de wen­den; wird erst­mals im Beru­fungs­rechts­zug eine sol­che Kos­ten­ent­schei­dung getrof­fen, ist die Rechts­be­schwer­de statt­haft, sofern die­se zuge­las­sen wor­den

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Mah­nung von säu­mi­gem Haus­geld – und die Ver­gü­tung des WEG-Ver­wal­ters

Die Mah­nung von säu­mi­gem Haus­geld ist beim Ver­wal­ter einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft mit der Grund­ver­gü­tung abge­gol­ten. Der Ver­wal­ter­ver­trag ist zwi­schen der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft und der Ver­wal­te­rin geschlos­sen. Trä­ger der Rech­te und Pflich­ten aus die­sem Ver­trag sind die jewei­li­gen Ver­trags­par­tei­en, also Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft und Ver­wal­te­rin. Die Gemein­schaft ist auch Schuld­ne­rin der Son­der­leis­tun­gen. Die Son­der­ver­gü­tun­gen wer­den

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WEG-Ver­wal­ter – und der Schutz der Mie­ter

Der Ver­trag zwi­schen der Gemein­schaft der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer und dem Ver­wal­ter stellt kei­nen Ver­trag zuguns­ten der Mie­ter im Objekt dar, noch sind die­se in den Schutz­be­reich die­ses Ver­wal­ter­ver­tra­ges ein­be­zo­gen. Eine Dele­ga­ti­on von Ver­kehrs­si­che­rungs­pflich­ten auf den Ver­wal­ter bedarf einer kla­ren und unmiss­ver­ständ­li­chen Abspra­che. Hier­ge­gen spricht etwa der Abschluss eines War­tungs­ver­tra­ges. Eine Dele­ga­ti­on

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Der Streit um die Ent­las­tung des Ver­wal­ters – und die Beschwer des Woh­nungs­ei­gen­tü­mers

Bei der Bemes­sung der Beschwer eines Woh­nungs­ei­gen­tü­mers, der erfolg­los einen Beschluss über die Ent­las­tung des Ver­wal­ters ange­foch­ten hat, tritt der Wert, den die künf­ti­ge ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­wal­ter hat, regel­mä­ßig zu dem Wert etwai­ger Ersatz­an­sprü­che gegen die­sen hin­zu . Wen­det sich ein Woh­nungs­ei­gen­tü­mer gegen den Ansatz einer Kos­ten­po­si­ti­on in

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WEG-Ver­wal­ter – und sei­ne Wie­der­be­stel­lung

Vor dem Beschluss über die Wie­der­be­stel­lung des WEG-Ver­­­wal­­ters müs­sen kei­ne Alter­na­tiv­an­ge­bo­te ein­ge­holt wer­den. Die Beschluss­fas­sung über die Wie­der­be­stel­lung eines Ver­wal­ters kann dann ord­nungs­ge­mä­ßer Ver­wal­tung wie­der­spre­chen, wenn gewich­ti­ge Grün­de gegen sei­ne Wie­der­be­stel­lung spre­chen. Ein wich­ti­ger, gegen die Wie­der­be­stel­lung eines Ver­wal­ters bzw. für des­sen Abbe­ru­fung spre­chen­der Grund liegt vor, wenn unter Berück­sich­ti­gung

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Bestel­lung eines WEG-Ver­wal­ters – und die Beschluss­an­fech­tung

Die Bestel­lung eines Ver­wal­ters wider­spricht ord­nungs­mä­ßi­ger Ver­wal­tung, wenn sie objek­tiv nicht mehr ver­tret­bar erscheint. Dies ist zu beja­hen, wenn der Mehr­heits­ei­gen­tü­mer sei­ne in der Bran­che kom­plett uner­fah­re­ne Toch­ter zur Ver­wal­te­rin wählt. Es liegt nicht mehr inner­halb des Beur­tei­lungs­spiel­raums, wenn der gewähl­ten Ver­wal­tung eine Art "Pro­be­zeit" von einem Jahr gewährt wer­den

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Die vom WEG-Ver­wal­ter erteil­te Pro­zess­voll­macht – und die auf­ge­ho­be­ne Ver­wal­ter­be­stel­lung

Dass der Beschluss, durch den der WEG-Ver­­­wal­­ter bestellt wor­den ist; vom Amts­ge­richt für ungül­tig erklärt wor­den ist, ändert an einer vom Ver­wal­ter bereits erteil­ten Pro­zess­voll­macht nichts . Dass der Ver­wal­ter im Beschluss­män­gel­pro­zess nach § 27 Abs. 2 Nr. 2 WEG befugt ist, für die beklag­ten Woh­nungs­ei­gen­tü­mer einen Rechts­an­walt zu man­da­tie­ren , schließt

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Die an den WEG-Ver­wal­ter gezahl­te Miet­kau­ti­on – und der Zwangs­ver­wal­ter

Hat der Mie­ter einer Eigen­tums­woh­nung die Miet­kau­ti­on nicht an den Ver­mie­ter, son­dern an den Ver­wal­ter des Woh­nungs­ei­gen­tums ent­rich­tet, ist der Zwangs­ver­wal­ter der Woh­nung, dem nach § 152 Abs. 1 ZVG die Auf­ga­be obliegt, das Objekt in sei­nem wirt­schaft­li­chen Bestand zu erhal­ten und ord­nungs­ge­mäß zu ver­wal­ten, berech­tigt, die Über­las­sung der Miet­kau­ti­on direkt

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Der unge­eig­ne­te WEG-Ver­wal­ter

Ein Ver­wal­ter­kan­di­dat ist nicht allein des­halb unge­eig­net, weil er kei­ne Aus­bil­dung in der Immo­bi­li­en­ver­wal­tung absol­vier­te und noch nie selbst­stän­di­ge Erfah­run­gen als WEG-Ver­­­wal­­ter gesam­melt hat . Die Ver­wal­ter­be­stel­lung eines Kan­di­da­ten kann auch dann ord­nungs­ge­mä­ßer Ver­wal­tung ent­spre­chen, wenn die­ser weder über eine betriebs­wirt­schaft­li­che noch über eine recht­li­che Aus­bil­dung ver­fügt. Tat­sa­chen, die erst

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Die Bestel­lung des Ver­wal­ters in der Eigen­tü­mer­ver­samm­lung – und der Ver­wal­ter­ver­trag

Die Bestel­lung des Ver­wal­ters ent­spricht grund­sätz­lich nur dann ord­nungs­mä­ßi­ger Ver­wal­tung, wenn in der­sel­ben Eigen­tü­mer­ver­samm­lung, in der die Bestel­lung erfolgt, auch die Eck­punk­te des abzu­schlie­ßen­den Ver­wal­ter­ver­trags (Lauf­zeit und Ver­gü­tung) in wesent­li­chen Umris­sen gere­gelt wer­den; hier­von kann nur unter beson­de­ren Umstän­den über­gangs­wei­se abge­wi­chen wer­den. Die Bestel­lung des Ver­wal­ters wider­spricht aller­dings erst dann

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Vejäh­rung von WEG-Ansprü­chen – und die Kennt­nis des Ver­wal­ters

Das Wis­sen des Ver­wal­ters kann den ein­zel­nen Mit­glie­dern einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft bei der Durch­set­zung ihrer Ansprü­che als eige­ne Kennt­nis im Sin­ne von § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB ent­spre­chend § 166 BGB nur zuge­rech­net wer­den, wenn es sich um gemein­schafts­be­zo­ge­ne Ansprü­che im Sin­ne von § 10 Abs. 6 Satz 3 Fall 1 WEG han­delt oder

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Beschluss­an­fech­tungs­kla­ge – und die Kos­ten der WEG-Ver­wal­te­rin

Die Kos­ten der Beauf­tra­gung der Ver­wal­te­rin einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft mit der Ver­tei­di­gung gegen eine Beschluss­an­fech­tungs­kla­ge wer­den als Auf­wand für die all­ge­mei­ne Pro­zess­füh­rung von dem pro­zes­sua­len Kos­ten­er­stat­tungs­an­spruch nicht erfasst. Erstat­tungs­fä­hig sind nur die Kos­ten der Ter­mins­wahr­neh­mung. Ein pro­zes­sua­ler Kos­ten­er­stat­tungs­an­spruch, des­sen ver­ein­fach­ter Gel­tend­ma­chung das Kos­ten­fest­set­zungs­ver­fah­ren nach § 104 ZPO dient, steht den Beklag­ten

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Wenn die WEG-Ver­wal­te­rin fusio­niert

Bei der Ver­schmel­zung einer zur Ver­wal­te­rin einer Woh­nungs­ei­gen­tums­an­la­ge bestell­ten juris­ti­schen Per­son auf eine ande­re juris­ti­sche Per­son gehen die Organ­stel­lung und der Ver­wal­ter­ver­trag im Wege der Gesamt­rechts­nach­fol­ge auf den über­neh­men­den Rechts­trä­ger über; der Ver­wal­ter­ver­trag erlischt nicht in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 673 BGB, weil die­se Norm durch die im Umwand­lungs­ge­setz ent­hal­te­nen

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Zurück­wei­sung ein­sei­ti­ger Wil­lens­er­klä­run­gen des WEG-Ver­wal­ters

§ 174 Satz 1 BGB ist auf ein­sei­ti­ge Wil­lens­er­klä­run­gen des Ver­wal­ters im Namen der Gemein­schaft der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer auf der Grund­la­ge einer Ver­ein­ba­rung oder eines Beschlus­ses der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer nach § 27 Abs. 3 Satz 1 Nr. 7 WEG anwend­bar. Nach § 27 Abs. 3 Satz 1 Nr. 7 WEG ist der Ver­wal­ter berech­tigt, im Namen der Gemein­schaft der

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Ver­tre­tungs­be­fug­nis des WEG-Ver­wal­ter in einer Beschluss­an­fech­tungs­kla­ge

Nach Erhe­bung einer Beschluss­an­fech­tungs­kla­ge (§ 43 Nr. 4 WEG) kann der Ver­wal­ter die beklag­ten Woh­nungs­ei­gen­tü­mer auf­grund der gesetz­li­chen Ver­tre­tungs­macht gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 2 WEG im Außen­ver­hält­nis umfas­send ver­tre­ten und einen Rechts­an­walt beauf­tra­gen. Haben die beklag­ten Woh­nungs­ei­gen­tü­mer der Ver­wal­te­rin kei­ne rechts­ge­schäft­li­che Voll­macht zur Man­da­tie­rung eines Rechts­an­walts erteilt, kann die­se nur auf­grund

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Haus­geld­vor­schüs­se im Wirt­schafts­plan der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft

In dem Gesamt­wirt­schafts­plan müs­sen die (künf­ti­gen) Haus­geld­vor­schüs­se der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer nicht aus­drück­lich als Ein­nah­men auf­ge­führt wer­den. Der not­wen­di­ge Inhalt eines Wirt­schafts­plans wird in § 28 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 3 WEG fest­ge­legt. Der Plan hat zunächst die vor­aus­sicht­li­chen Ein­nah­men und Aus­ga­ben bei der Ver­wal­tung des gemein­schaft­li­chen Eigen­tums zu ent­hal­ten. Sie müs­sen in

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Der Grund­satz ord­nungs­ge­mä­ßer Ver­wal­tung und die DIN-gerech­te Gebäu­de­sa­nie­rung

Den Grund­sät­zen einer ord­nungs­ge­mä­ßen Ver­wal­tung (§ 21 Abs. 3 WEG) genügt jeden­falls bei Vor­lie­gen gra­vie­ren­der Män­gel der Bau­sub­stanz nur eine den all­ge­mein aner­kann­ten Stand der Tech­nik sowie die Regeln der Bau­kunst beach­ten­de Sanie­rung; da DIN-Nor­­men die Ver­mu­tung in sich tra­gen, dass sie den Stand der all­ge­mein aner­kann­ten Regeln der Tech­nik wie­der­ge­ben,

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Vor­zei­ti­ge Abbe­ru­fung des WEG-Ver­wal­ters

Gemäß § 26 Abs. 1 S. 4 WEG liegt ein Grund für die Abbe­ru­fung des Ver­wal­ters regel­mä­ßig vor, wenn er die Beschluss­samm­lung nicht ord­nungs­ge­mäß führt. Die­se Wer­tung des Gesetz­ge­bers muss auch hier gel­ten. Dass das Gesetz hier Pflicht­ver­let­zun­gen des Ver­wal­ters in einem bestimm­ten Bereich sei­ner Tätig­keit schär­fer sank­tio­niert als in allen ande­ren,

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Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft oder Ver­wal­ter als Arbeit­ge­ber

Ein Arbeits­ver­hält­nis ist die durch Arbeits­ver­trag begrün­de­te zwei­sei­ti­ge Pflicht zum Aus­tausch von Arbeit gegen Ent­gelt zwi­schen Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber . Arbeit­neh­mer ist, wer auf­grund eines pri­vat­recht­li­chen Ver­trags im Diens­te eines ande­ren zur Leis­tung wei­sungs­ge­bun­de­ner, fremd­be­stimm­ter Arbeit in per­sön­li­cher Abhän­gig­keit ver­pflich­tet ist . Arbeit­ge­ber ist der ande­re Teil des Arbeits­ver­hält­nis­ses, also

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Der Beschluss der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer und die Prü­fungs­pflicht des Ver­wal­ters

Ein Ver­wal­ter einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft muss erken­nen, dass eine Beschluss­fas­sung der Gemein­schafts­ord­nung wider­spricht und nicht mehr in die Beschluss­kom­pe­tenz der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ver­samm­lung fällt. Ihm ist auch dann ein gro­bes Ver­schul­den an einer gericht­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung zuzu­rech­nen, wenn kein anwe­sen­der Eigen­tü­mer der Beschluss­fas­sung wider­spricht. Die Kos­ten­ent­schei­dung beruht auf § 49 Abs. 2 WEG. Aus der

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Beschluss­män­gel­kla­ge und die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer

Bei einer Beschluss­män­gel­kla­ge muss das Gericht auf Anre­gung des Klä­gers der Ver­wal­tung auf­ge­ben, eine aktu­el­le Lis­te der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer vor­zu­le­gen, und die Anord­nung nach Frist­ab­lauf gege­be­nen­falls mit Ord­nungs­mit­teln durch­set­zen (§ 142 ZPO ana­log). Wer­den die übri­gen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer im Wege der Anfech­tungs­kla­ge ver­klagt, genügt für ihre nähe­re Bezeich­nung zunächst die bestimm­te Anga­be

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Die WEG-Gemein­schaft und die unbe­rech­tig­te Unter­ver­mie­tung eines Kfz-Stell­plat­zes

Beschlie­ßen die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer Maß­nah­men zur Been­di­gung eines zwi­schen der Gemein­schaft und einem ihrer Mit­glie­der geschlos­se­nen Ver­tra­ges, ist eine ord­nungs­ge­mä­ße Ver­wal­tung nicht schon wegen eines mög­li­chen Schei­terns der Maß­nah­men zu ver­nei­nen, son­dern erst dann, wenn für einen ver­stän­di­gen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer ohne wei­te­res ersicht­lich ist, dass die Been­di­gung aus tat­säch­li­chen oder recht­li­chen Grün­den

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Ver­wal­ter­zu­stim­mung zum Woh­nungs­ver­kauf – und der Ablauf der Ver­wal­ter­be­stel­lung

Die Zustim­mung des Ver­wal­ters zu der Ver­äu­ße­rung von Woh­nungs­ei­gen­tum nach § 12 Abs. 1, 3 WEG bleibt auch dann wirk­sam, wenn die Bestel­lung des Ver­wal­ters vor dem in § 878 BGB genann­ten Zeit­punkt endet. Im Grund­buch­ver­fah­ren ist grund­sätz­lich nicht zu prü­fen, ob der Ver­wal­ter, des­sen Zustim­mung zur Ver­äu­ße­rung nach § 12

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Woh­nungs­ei­gen­tum und die Ver­äu­ße­rungs­zu­stim­mung bei Mit­er­ben

Die Über­tra­gung eines Wohn­ei­gen­tums von der Erben­ge­mein­schaft auf sämt­li­che Mit­er­ben zu Bruch­tei­len unter­liegt nicht dem von den Woh­nungs­ei­gen­tü­mern für den Fall der "Ver­äu­ße­rung" ver­ein­bar­ten Erfor­der­nis der Zustim­mung des Ver­wal­ters. Das auf der Grund­la­ge des § 12 Abs. 1 WEG in einer Tei­lungs­er­klä­rung oder sons­ti­gen Ver­ein­ba­rung der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer ange­ord­ne­te Zustim­mungs­er­for­der­nis bei Ver­äu­ße­run­gen

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Ver­wal­ter­be­stel­lung und die Beur­tei­lungs­spiel­raum der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer

Bei der Bestel­lung des Ver­wal­ters haben die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer wie bei der Abbe­ru­fung einen Beur­tei­lungs­spiel­raum. Eine haf­tungs­be­schränk­te Unter­neh­mer­ge­sell­schaft kann Ver­wal­te­rin einer WEG sein. Zum Ver­wal­ter einer WEG darf – unab­hän­gig von der Rechts­form – nur bestellt wer­den, wer über aus­rei­chen­de finan­zi­el­le Mit­tel ver­fügt und aus­rei­chen­de Sicher­heit im Haf­tungs­fall bie­tet. Besteht bei

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