Ein Grundstück ohne Zugang

Ein Grund­stück ohne Zugang

Auch wenn es einem Grund­stück an der not­wen­di­gen Ver­bin­dung mit einem öffent­li­chen Weg fehlt, muss es dem Eigen­tü­mer für die beab­sich­tig­te Nut­zung des Grund­stücks zu Wohn­zwe­cken mög­lich sein, es mit Kraft­fahr­zeu­gen errei­chen zu kön­nen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Nach­barn dazu ver­ur­teilt,

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Wegerecht - und die Dekoration des Zuwegs

Wege­recht – und die Deko­ra­ti­on des Zuwegs

Eine Grund­dienst­bar­keit in Form eines Wege­rechts erfasst im Regel­fall nicht das Recht zum dau­er­haf­ten Auf­stel­len von Gegen­stän­den oder zur Errich­tung von Trenn­wän­den auf dem Zugangs­weg. Dies folgt für den Bun­des­ge­richts­hof aller­dings nicht schon dar­aus, dass im vor­lie­gen­den Streit­fall in der Bewil­li­gungs­ur­kun­de, 1981, auf die in der Grund­buch­ein­tra­gung Bezug genom­men wird,

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Vom Grundstückskäufer übernomme Kosten - und die Grunderwerbsteuer

Vom Grund­stücks­käu­fer über­nom­me Kos­ten – und die Grund­er­werb­steu­er

Von der Grund­stücks­er­wer­be­rin über­nom­me­ne, auf­grund der Grund­stücks­tei­lung anfal­len­de Kos­ten, ins­be­son­de­re die Ver­mes­sungs­kos­ten, sind in die Bemes­sungs­grund­la­ge der Grund­er­werb­steu­er ein­zu­be­zie­hen. Es han­delt sich dabei um eine sons­ti­ge Leis­tung i.S. des § 9 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG. Nach § 448 Abs. 1 des Bür­ger­li­chen Gesetz­buchs trägt der Ver­käu­fer die Kos­ten der Über­ga­be der Sache.

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Grundstückserwerb durch den Nießbrauchsberechtigten in der Zwangsversteigerung - und die Grunderwerbsteuer

Grund­stücks­er­werb durch den Nieß­brauchs­be­rech­tig­ten in der Zwangs­ver­stei­ge­rung – und die Grund­er­werb­steu­er

Bemes­sungs­grund­la­ge der Grund­er­werb­steu­er beim Erwerb eines Grund­stücks durch den Nieß­brauchs­be­rech­tig­ten im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren ist das Meist­ge­bot ein­schließ­lich des Wer­tes des bestehen­den blei­ben­den Nieß­brauchs­rechts. Der Grund­er­werb­steu­er unter­liegt nach § 1 Abs. 1 Nr. 4 GrEStG das Meist­ge­bot im Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ver­fah­ren für ein inlän­di­sches Grund­stück. Die Steu­er bemisst sich nach dem Wert der Gegen­leis­tung (§ 8 Abs. 1 GrEStG).

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Ersitzung einer Servitut nach hannoverschem Gemeinen Recht

Ersit­zung einer Ser­vi­tut nach han­no­ver­schem Gemei­nen Recht

Mit der Ersit­zung einer Ser­vi­tut nach han­no­ver­schem Gemei­nen Recht in der Zeit vor 1900 als alt­recht­li­che Grund­dienst­bar­keit (hier: Wege­recht) gemäß Art. 187 EGBGB hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Cel­le zu befas­sen: Alt­recht­li­che Wege­rech­te zu land­wirt­schaft­li­chen Zwe­cken gestat­ten heu­te grds. die Befah­rung mit zeit­ge­mä­ßen Maschi­nen und Gerät­schaf­ten. Das Wege­recht berech­tigt den

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