Umklei­de­zei­ten, Wege­zei­ten – und ihre Schät­zung

Das Umklei­den ist Teil der vom Arbeit­neh­mer geschul­de­ten und ihm zu ver­gü­ten­den Arbeits­zeit, wenn der Arbeit­ge­ber das Tra­gen einer bestimm­ten Klei­dung vor­schreibt, die im Betrieb an- und abge­legt wer­den muss. Steht fest (§ 286 ZPO), dass Umklei­­de- und Wege­zei­ten auf Ver­an­las­sung des Arbeit­ge­bers ent­stan­den sind, kann aber der Arbeit­neh­mer sei­ner

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Umklei­de­zei­ten, Wege­zei­ten – und die Dar­le­gungs­last

Für Ansprü­che auf Umklei­­de- und Wege­zei­ten hat der Arbeit­neh­mer sub­stan­ti­iert vor­zu­tra­gen, wel­che kon­kre­ten Tätig­kei­ten an wel­chem Ort durch­ge­führt wer­den müs­sen unter Beach­tung wel­cher bau­li­chen Gege­ben­hei­ten und Umstän­de. Einem Sach­ver­stän­di­gen müss­te es mög­lich sein, anhand des Vor­trags des Mit­ar­bei­ters mit­tels Stopp­uhr eine Mes­sung vor­zu­neh­men und auf die­se Wei­se den Vor­trag des

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