Raub - und der Gewahrsam am Geldtresor des Baumarkts

Raub – und der Gewahr­sam am Geld­tre­sor des Bau­markts

Die Weg­nah­me im Sin­ne von § 249 Abs. 1 StGB setzt vor­aus, dass die Täter frem­den Gewahr­sam gebro­chen und neu­en eige­nen begrün­det haben. Gewahr­sam ist die vom Herr­schafts­wil­len getra­ge­ne tat­säch­li­che Sach­herr­schaft. Ob und wer Gewahr­sam an einer Sache hat, beur­teilt sich nach den Umstän­den des ein­zel­nen Fal­les und den Anschau­un­gen des

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Raub - und die finale Verknüpfung zwischen Gewalt und Wegnahme

Raub – und die fina­le Ver­knüp­fung zwi­schen Gewalt und Weg­nah­me

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung muss zwi­schen der Dro­hung mit oder dem Ein­satz von Gewalt und der Weg­nah­me beim Raub eine fina­le Ver­knüp­fung bestehen; Gewalt oder Dro­hung müs­sen das Mit­tel zur Ermög­li­chung der Weg­nah­me sein. An einer sol­chen Ver­knüp­fung fehlt es, wenn eine Nöti­gungs­hand­lung nicht zum Zwe­cke der Weg­nah­me vor­ge­nom­men wird, son­dern

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Raub oder räuberische Erpressung?

Raub oder räu­be­ri­sche Erpres­sung?

Die Abgren­zung von Raub und räu­be­ri­scher Erpres­sung erfolgt nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs nach dem äuße­ren Erschei­nungs­bild des ver­mö­gens­schä­di­gen­den Ver­hal­tens des Ver­letz­ten, näm­lich danach, ob der Täter eine frem­de beweg­li­che Sache weg­nimmt oder das Opfer sie ihm über­gibt . Im vor­lie­gend vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat der Ange­klag­te nach den

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Die fremde, bewegliche Marihuana-Portion

Die frem­de, beweg­li­che Mari­hua­na-Por­ti­on

Nicht ver­kehrs­fä­hi­ge Betäu­bungs­mit­tel wie das in Anla­ge – I zu § 1 Abs. 1 BtMG auf­ge­führ­te Mari­hua­na kön­nen nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs frem­de beweg­li­che Sachen und damit Tat­ob­jekt eines Rau­bes oder eines Dieb­stahls sein . An die­ser Rechts­auf­fas­sung hält auch der 2. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs – trotz der von sei­nem bis­he­ri­gen Vor­sit­zen­den

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Täuschung oder Wegnahme?

Täu­schung oder Weg­nah­me?

Hat sich der Täter eine Sache durch Täu­schung ver­schafft, so ist für die Abgren­zung des Tat­be­stands­merk­mals der Weg­nah­me im Sin­ne des § 242 StGB von der Ver­mö­gens­ver­fü­gung im Sin­ne des § 263 StGB auch die Wil­lens­rich­tung des Getäusch­ten und nicht nur das äuße­re Erschei­nungs­bild des Tat­ge­sche­hens maß­ge­bend. Betrug liegt vor,

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Schwere räuberische Erpressung - und die Zahlungsfrist bis zum Jahresende

Schwe­re räu­be­ri­sche Erpres­sung – und die Zah­lungs­frist bis zum Jah­res­en­de

Zwi­schen dem Nöti­gungs­mit­tel der Gewalt und der beab­sich­tig­ten Ver­mö­gens­ver­fü­gung dürf­te es am erfor­der­li­chen Final­zu­sam­men­hang feh­len, wenn die For­de­rung nach Zah­lung (hier: von 2.500 €) erst nach dem Gewalt­ein­satz (hier: Gum­mi­ham­mer, Schlä­ge) erho­ben wur­de und das Opfer die Sum­me auch nicht unmit­tel­bar im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit der Gewalt­an­wen­dung zah­len soll­te. Auch sdweit

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