Wein

Die gefälsch­ten Wein­fla­schen

Kann nach­ge­wie­sen wer­den, dass es sich bei hoch­wer­ti­gen Wein­fla­schen um Fäl­schun­gen han­delt, hat der Händ­ler die­se zurück­zu­neh­men. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beru­fung gegen das erst­in­stanz­li­che Urteil des Land­ge­richts Köln zurück­ge­wie­sen, mit dem eine Köl­ner Wein­händ­le­rin zur Rück­nah­me von 34 Fla­schen Wein

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Weinkeller

Neu­er Wein in alten Schläu­chen – oder: die gefälsch­ten Wei­ne

Hoch­wer­ti­ge Wei­ne erzie­len Spit­zen­prei­se und wer­den welt­weit gehan­delt. Nicht immer ist die Ware aber echt. In einem sol­chen Fall muss der Händ­ler die gefäl­schen Wei­ne zurück­neh­men. In dem aktu­ell vom Ober­lan­des­ge­richt Köln ent­schie­de­nen Fall hat­te eine in Bay­ern ansäs­si­ge Fir­ma geklagt, die mit hoch­wer­ti­gen und sel­te­nen Wei­nen han­delt. Im März

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Schadensersatz für zwei Weinflaschen

Scha­dens­er­satz für zwei Wein­fla­schen

Ist durch den Dieb­stahl von zwei Wein­fla­schen der berech­tig­te Besitz der Arbeit­ge­be­rin ver­letzt wor­den, kann sie vom Dieb den Haf­tungs­scha­den in Form der Ersatz­be­schaf­fung der Wein­fla­schen ver­lan­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­­wig-Hol­stein in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Zah­lungs­kla­ge einer Hotel­be­trei­be­rin statt­ge­ge­ben. Die­se hat einem Kun­den im Jahr

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Zuckereinsatz bei der Weinherstellung

Zucker­ein­satz bei der Wein­her­stel­lung

Die Zucke­rung eines Wein­er­zeug­nis­ses in der Gär­pha­se darf nur der Erhö­hung des Alko­hol­ge­halts die­nen und nicht zu einer Umge­hung des Ver­bots füh­ren, den Wein mit Zucker (Sac­cha­ro­se) zu süßen. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig auf die Kla­ge eines rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Win­zers. Die­ser ist Inha­ber eines Wein­guts. Er erhielt für

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Zwangsweise Förderung des Weinabsatzes

Zwangs­wei­se För­de­rung des Wein­ab­sat­zes

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ru­he sind jetzt meh­re­re Ver­fas­sungs­be­schwer­den gegen die Abga­be zur Finan­zie­rung des Deut­schen Wein­fonds nach § 43 Abs. 1 WeinG sowie gegen die Erhe­bung der Son­der­ab­ga­be für die gebiet­li­che Absatz­för­de­rung in Rhein­­land-Pfalz nach § 2 des rhein­­land-pfäl­­zi­­schen Absatz­för­de­rungs­ge­set­zes Wein (AbföG Wein Rh.-Pf.). Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt befand, dass sowohl die Rege­lun­gen

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Die Weinschorle als Winzerschorle

Die Wein­schor­le als Win­zer­schor­le

Die Ver­wen­dung des Begrif­fes „Win­zer“ in dem Wort „Win­zer­schor­le“ ist nicht irre­füh­rend. Das Her­stel­len und Abfül­len von Wein­schor­le in Fla­schen gehört nicht zum Tätig­keits­be­reich eines Win­zers. Daher darf eine Wein­schor­le unter der Bezeich­nung „Win­zer­schor­le“ ver­trie­ben wer­den, auch wenn sie nicht in einem Win­zer­be­trieb her­ge­stellt wor­den ist. So die Ent­schei­dung des

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Die Weinkellerei und der Beitrag zur Fremdenverkehrswerbung

Die Wein­kel­le­rei und der Bei­trag zur Frem­den­ver­kehrs­wer­bung

Für die Erhe­bung von Frem­den­ver­kehrs­bei­trä­gen kommt es nicht dar­auf an, dass der Bei­trags­pflich­ti­ge die sich für ihn aus dem Frem­den­ver­kehr erge­ben­den Vor­tei­le auch tat­säch­lich nutzt. Viel­mehr ist für die Recht­mä­ßig­keit der Betrags­er­he­bung allei­ne die objek­ti­ve Mög­lich­keit der Vor­teils­er­lan­gung aus­rei­chend. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem hier vor­lie­gen­den

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Die besonderen Wetterbedingungen für Eiswein

Die beson­de­ren Wet­ter­be­din­gun­gen für Eis­wein

Eis­wein muss aus Trau­ben gewon­nen wer­den, die bei har­tem Frost mit Tem­pe­ra­tu­ren von weni­ger als ‑7° C geern­tet wer­den. Die Trau­ben müs­sen zudem in gefro­re­nem Zustand gepresst wer­den. Die den Cha­rak­ter des Eis­weins prä­gen­de Kon­zen­trie­rung der Bee­ren­in­halts­stof­fe muss Fol­ge der beson­de­ren Wet­ter­be­din­gun­gen, also des Frosts, und nicht Fol­ge des Fäul­nis­be­falls und

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Ein gepflegter Weinkeller

Ein gepfleg­ter Wein­kel­ler

Grund­sätz­lich fal­len unter Haus­halts­ge­gen­stän­de zur gemein­sa­men Lebens­füh­rung auch Vor­rä­te an Nah­rungs­mit­teln, die zwar kei­ne Haus­halts­ge­gen­stän­de im eigent­li­chen Sin­ne dar­stel­len. Aber die Pfle­ge eines Wein­kel­lers ist dann – ver­gleich­bar mit einer Münz- oder Brief­mar­ken­samm­lung – als ein Hob­by eines Ehe­part­ners anzu­se­hen, wenn der ande­re Ehe­part­ner u.a. kei­nen Zugang zu dem Wein­vor­rat

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