Gefährdung des Kindeswohls - und die Möglichkeit familiengerichtlicher Weisungen

Gefähr­dung des Kin­des­wohls – und die Mög­lich­keit fami­li­en­ge­richt­li­cher Wei­sun­gen

Eine Kin­des­wohl­ge­fähr­dung im Sin­ne des § 1666 Abs. 1 BGB liegt vor, wenn eine gegen­wär­ti­ge, in einem sol­chen Maß vor­han­de­ne Gefahr fest­ge­stellt wird, dass bei der wei­te­ren Ent­wick­lung der Din­ge eine erheb­li­che Schä­di­gung des geis­ti­gen oder leib­li­chen Wohls des Kin­des mit hin­rei­chen­der Wahr­schein­lich­keit zu erwar­ten ist. An die Wahr­schein­lich­keit des Scha­dens­ein­tritts

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Der pädophile Lebensgefährte - und familiengerichtliche Weisungen

Der pädo­phi­le Lebens­ge­fähr­te – und fami­li­en­ge­richt­li­che Wei­sun­gen

Unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen kann das Fami­li­en­ge­richt sowohl den Eltern eines min­der­jäh­ri­gen Kin­des wie auch Drit­ten Wei­sun­gen zum Schutz des Kin­des ertei­len? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Anlaß hier­für bot dem Bun­des­ge­richts­hof ein Fall aus dem badi­schen Bruch­sal: Die allein sor­ge­be­rech­tig­te Mut­ter zog Mit­te 2015 mit

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Führungsaufsicht - und die hinreichende Bestimmtheit der Weisungen

Füh­rungs­auf­sicht – und die hin­rei­chen­de Bestimmt­heit der Wei­sun­gen

Vor­aus­set­zung für eine Bestra­fung nach § 145a StGB ist, dass die Wei­sun­gen, gegen die ver­sto­ßen wur­de, hin­rei­chend bestimmt sind1. In Anbe­tracht des Gebots aus Art. 103 Abs. 2 GG und der Tat­sa­che, dass § 68b Abs. 2 StGB auch nicht straf­be­wehr­te Wei­sun­gen zulässt, muss sich aus dem Füh­rungs­auf­sichts­be­schluss selbst erge­ben, dass es

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