Bewäh­rungs­wi­der­ruf wegen Wei­sungs­ver­stö­ßen – und die Pro­gno­se­ent­schei­dung

Auch die Voll­stre­ckungs­ge­rich­te sind mit Blick auf Art. 2 Abs. 2 Satz 2 GG gehal­ten, Ent­schei­dun­gen, die den Ent­zug der per­sön­li­chen Frei­heit betref­fen, auf zurei­chen­der rich­ter­li­cher Sach­auf­klä­rung und einer in tat­säch­li­cher Hin­sicht genü­gen­den Grund­la­ge zu tref­fen, die der Bedeu­tung der Frei­heits­ga­ran­tie ent­spricht . Gesetz­lich ist in Fäl­len einer Ent­schei­dung über den Wider­ruf der

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Wei­sungs­ver­stoß in der Füh­rungs­auf­sicht – und die kon­kre­te Wei­sung

§ 145a StGB gleicht einer Blan­kett­vor­schrift, deren Tat­be­stand erst durch genaue Bestim­mung der Füh­rungs­auf­sichts­wei­sung aus­ge­füllt wird; erst hier­durch wird die Ver­ein­bar­keit der Norm mit Art. 103 Abs. 2 GG gewähr­leis­tet. Vor­aus­set­zung für eine Bestra­fung nach § 145a StGB ist des­halb, dass die Wei­sung rechts­feh­ler­frei ist . Ver­stö­ße gegen unbe­stimm­te, unzu­läs­si­ge oder

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Ver­stoß gegen Wei­sun­gen der Füh­rungs­auf­sicht – und die erfor­der­li­che Beleh­rung

§ 145a StGB stellt eine Blan­kett­vor­schrift dar, deren Tat­be­stand erst durch genaue Bestim­mung der Füh­rungs­auf­sichts­wei­sung sei­nen Inhalt erhält; erst hier­durch wird die Ver­ein­bar­keit der Norm mit Art. 103 Abs. 2 GG gewähr­leis­tet. Vor­aus­set­zung für eine Bestra­fung nach § 145a StGB ist des­halb, dass die Wei­sung rechts­feh­ler­frei ist . Rechts­feh­ler­haf­te Wei­sun­gen kön­nen

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Andau­ern­der Ver­stoß gegen Wei­sun­gen der Füh­rungs­auf­sicht

Ver­stößt ein Täter über einen län­ge­ren Zeit­raum immer wie­der bzw. stän­dig gegen eine Wei­sung der Füh­rungs­auf­sicht, so ist nach all­ge­mei­nen Grund­sät­zen zu beur­tei­len, ob eine oder meh­re­re Taten des § 145a StGB vor­lie­gen. Meh­re­re Ver­stö­ße gegen die­sel­be Wei­sung ste­hen regel­mä­ßig in Real­kon­kur­renz, sofern nicht die Grund­sät­ze über die natür­li­che oder

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