VW-Bus

Die Fahr­ten des Arbeit­neh­mers von der Woh­nung zum Sammelpunkt

Auf­wen­dun­gen für Fahr­ten von einer Woh­nung, die den Lebens­mit­tel­punkt des Arbeit­neh­mers dar­stellt, zu einem Sam­mel­punkt i.S. des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4a Satz 3 EStG sind nur mit der Ent­fer­nungs­pau­scha­le als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Dies gilt auch dann, wenn die Fahr­ten an einer dem Arbeits­platz näher gele­ge­nen Woh­nung unter­bro­chen wer­den. Beruflich

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Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wand und Unter­kunfts­kos­ten bei Auslands(praxis)semestern

Sieht die Stu­di­en­ord­nung einer Uni­ver­si­tät vor, dass Stu­die­ren­de einen Teil des Stu­di­ums an einer ande­ren (wei­te­ren) Hoch­schu­le (hier Aus­lands­se­mes­ter) absol­vie­ren kön­nen bzw. müs­sen, wird an der ande­ren Hoch­schu­le kei­ne wei­te­re ers­te Tätig­keits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 4 Satz 8 EStG begrün­det. Stu­die­ren­de kön­nen daher Unter­kunfts­kos­ten und Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen, die durch den Besuch der

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Auf­wen­dun­gen für die Pilo­ten­aus­bil­dung – als Werbungskosten

Die Auf­wen­dun­gen für die Aus­bil­dung zum Ver­kehrs­flug­zeug­füh­rer sind nicht als Wer­bungs­kos­ten abzugs­fä­hig, da die Aus­bil­dung nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses i.S. des § 9 Abs. 6 EStG i.d.F. des Bei­trR­LUmsG statt­fin­det. Nach § 9 Abs. 6 des EStG i.d.F. des Bei­­trei­­bungs­­­rich­t­­li­­nie-Umset­­zungs­­­ge­­se­t­­zes (Bei­trR­LUmsG) vom 07.12.2011, der rück­wir­kend ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2004 anzu­wen­den ist, sind Aufwendungen

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Über­bau auf einem ver­mie­te­ten Grund­stück – und die Auf­wen­dun­gen zu sei­ner Abwehr

Auf­wen­dun­gen für die Inan­spruch­nah­me eines Rechts­an­walts, um einen Über­bau auf einem ver­mie­te­ten Grund­stück abzu­weh­ren, sind grund­sätz­lich kei­ne Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung, da sie getra­gen wer­den, um eine Eigen­­tums- und Ver­mö­gens­be­ein­träch­ti­gung abzu­weh­ren, nicht aber der Ein­kunfts­er­zie­lung die­nen. Der Bun­des­fi­nanz­hof hat bereits mehr­fach ent­schie­den, dass Scha­dens­er­satz­ver­pflich­tun­gen, die im

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Schweißen

Die Fahrt­kos­ten einer Voll­zeit-Bil­dungs­maß­nah­me – und der Werbungskostenabzug

Die Dau­er einer voll­zei­ti­gen Bil­dungs­maß­nah­me ist für die Ein­ord­nung einer Bil­dungs­ein­rich­tung als ers­te Tätig­keits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 4 Satz 8 EStG uner­heb­lich. Nach der Neu­re­ge­lung des steu­er­li­chen Rei­se­kos­ten­rechts zum Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2014 gilt damit auch eine Bil­dungs­ein­rich­tung, die außer­halb eines Dienst­ver­hält­nis­ses zum Zwe­cke eines Voll­zeit­stu­di­ums oder einer voll­zei­ti­gen Bil­dungs­maß­nah­me auf­ge­sucht wird, als

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Wer­bungs­kos­ten und die Auf­tei­lung bei Abbruch­kos­ten und Rest­wert eines abge­bro­che­nen Gebäudes

Dem Grun­de nach sind neben den Abbruch­kos­ten auch die Rest­wer­te des Gebäu­des als Wer­bungs­kos­ten abzugs­fä­hig. Bei einer teil­wei­sen Fremd­ver­mie­tung und teil­wei­sen Eigen­nut­zung ist bei der Abzugs­fä­hig­keit eine Auf­tei­lung sowohl zeit­an­tei­lig als auch nach der Art der Nut­zung der Flä­chen vor­zu­neh­men. Dabei ist nach dem Ver­an­las­sungs­prin­zip eine pri­va­te Ver­an­las­sung von unter

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Geometrie

Die Kos­ten des Bachelor-Studiums

Auf­wen­dun­gen für ein Erst­stu­di­um, das eine Erst­aus­bil­dung ver­mit­telt, sind nach § 9 Abs. 6 EStG ab dem Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2004 nicht (mehr) als Wer­bungs­kos­ten abzieh­bar, wenn das Stu­di­um nicht im Rah­men eines Dienst­ver­hält­nis­ses statt­fin­det. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te eine Psy­cho­­lo­­gie-Stu­­den­­tin Auf­wen­dun­gen für ihr Erst­stu­di­um als Wer­bungs­kos­ten gel­tend gemacht. Da

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Hausfinanzierung

Begren­zung des Schuldzinsenabzugs

Bei der Berech­nung der nicht abzugs­fä­hi­gen Schuld­zin­sen nach § 4 Abs. 4a EStG ist posi­ti­ves Eigen­ka­pi­tal, das aus vor dem 01.01.1999 enden­den Wirt­schafts­jah­ren her­rührt, unbe­rück­sich­tigt zu las­sen. Die durch das StÄndG 2001 ein­ge­führ­te Anwen­dungs­re­ge­lung des § 52 Abs. 11 Satz 2 EStG (der­zeit § 52 Abs. 6 Satz 6 EStG) gebie­tet es, in dem

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Die geän­der­ten Steu­er­be­schei­de – und das trotz­dem ergan­ge­ne Urteil

Urtei­le des Finanz­ge­richts sind bereits aus for­mel­len Grün­den auf­zu­he­ben, wenn sie zu Steu­er­be­schei­den ergan­gen sind, die im Zeit­punkt der erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dun­gen mate­ri­ell nicht mehr wirk­sam waren. So auch in dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall: Gegen­stand der Kla­ge­ver­fah­ren waren zunächst die nach den Außen­prü­fun­gen geän­der­ten Ein­kom­men­steu­er­be­schei­de vom 13.09.2007 (Streit­jah­re 2002 bis 2004)

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Abwehr eines Schen­kungs­wi­der­ruf – und die steu­er­li­che Behand­lung der Kosten

Auf­wen­dun­gen zur (im Ergeb­nis geschei­ter­ten) Abwehr einer Rück­for­de­rung des Mit­ei­gen­tums­an­teils an einem ver­mie­te­ten Grund­stück auf­grund eines Wider­rufs der Schen­kung nach § 530 BGB stel­len weder (nach­träg­li­che) Anschaf­fungs­kos­ten noch sofort abzieh­ba­re (Sonder-)Werbungskosten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung dar. Der Wider­ruf der Schen­kung nach § 530 Abs. 1 BGB bzw. deren Widerruflichkeit

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Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te – bei Hin- und Rück­weg an unter­schied­li­chen Arbeitstagen

Die Ent­fer­nungs­pau­scha­le für Wege zwi­schen Woh­nung und ers­ter Tätig­keits­stät­te gilt arbeits­täg­lich einen Hin- und einen Rück­weg ab. Legt ein Arbeit­neh­mer an einem Arbeits­tag nur einen die­ser Wege zurück, ist für den betref­fen­den Arbeits­tag nur die Hälf­te der Ent­fer­nungs­pau­scha­le als Wer­bungs­kos­ten zu berück­sich­ti­gen. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in einem Streitfall,

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Eigen­leis­tun­gen des Arbeit­neh­mers für die pri­va­te Dienst­wa­gen­nut­zung – und der Werbungskostenabzug

Eigen­leis­tun­gen des Arbeit­neh­mers für die außer­dienst­li­che Nut­zung eines ihm über­las­se­nen betrieb­li­chen Kfz des Arbeit­ge­bers füh­ren nicht zu Wer­bungs­kos­ten. Dies gilt man­gels tat­säch­li­cher Auf­wen­dun­gen auch, wenn der Arbeit­neh­mer wegen eines sog. Mit­ar­bei­ter­an­teils an den vom Arbeit­ge­ber gezahl­ten Kfz-Kos­­ten unter Ände­rung des Anstel­lungs­ver­trags auf einen Teil sei­nes Brut­to­lohns ver­zich­tet. Zahlt der Arbeitnehmer

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Hausbau

Her­stel­lung und teil­wei­se Ver­äu­ße­rung eines Mehr­fa­mi­li­en­hau­ses – und der Schuldzinsenabzug

Die antei­li­ge Zuord­nung von Dar­le­hen zu den Her­stel­lungs­kos­ten eines Gebäu­des, das teil­wei­se ver­mie­tet und teil­wei­se ver­äu­ßert wer­den soll, ist nach den­je­ni­gen Kri­te­ri­en zu beur­tei­len, die die Recht­spre­chung zu antei­lig fremd­ver­mie­te­ten und antei­lig selbst­ge­nutz­ten Gebäu­den ent­wi­ckelt hat. Ein wirt­schaft­li­cher Zusam­men­hang zwi­schen Schuld­zin­sen und den Her­stel­lungs­kos­ten eines künf­tig der Ein­künf­te­er­zie­lung aus Ver­mie­tung und

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Wahl­kampf­kos­ten – und die Einkommensteuer

Auch erfolg­lo­se Bewer­ber um ein Man­dat im Euro­päi­schen Par­la­ment kön­nen ihre Wahl­kampf­kos­ten nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den sons­ti­gen Ein­künf­ten abzie­hen. Wahl­kampf­kos­ten zur Erlan­gung eines Man­dats im Euro­päi­schen Par­la­ment sind auch Auf­wen­dun­gen für die Erlan­gung des Kan­di­da­ten­sta­tus, die orga­ni­sa­to­ri­sche Vor­be­rei­tung als Kan­di­dat sowie die Auf­wen­dun­gen zum Erhalt des Nach­rück­er­sta­tus. Dies entschied

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Der Unfall auf dem Weg zur Arbeit – und die Krankheitskosten

Erlei­det ein Steu­er­pflich­ti­ger auf dem Weg zwi­schen Woh­nung und ers­ter Tätig­keits­stät­te einen Unfall, kann er die durch den Unfall ver­ur­sach­ten Krank­heits­kos­ten als Wer­bungs­kos­ten abzie­hen. Sol­che Krank­heits­kos­ten wer­den, wie jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den hat, nicht von der Abgel­tungs­wir­kung der Ent­fer­nungs­pau­scha­le erfasst. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Streit­fall erlitt eine Arbeitnehmerin

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Die Kos­ten des Erststudiums

Die gesetz­li­chen Rege­lun­gen zur steu­er­li­chen Behand­lung von Erst­aus­bil­dungs­kos­ten sind ver­fas­sungs­ge­mäß. Dass Auf­wen­dun­gen für die erst­ma­li­ge Berufs­aus­bil­dung oder für ein Erst­stu­di­um, das zugleich eine Erst­aus­bil­dung ver­mit­telt, nach dem Ein­kom­men­steu­er­ge­setz nicht als Wer­bungs­kos­ten abge­setzt wer­den kön­nen, ver­stößt mit­hin nicht gegen das Grund­ge­setz. Dies hat jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt auf sechs ent­spre­chen­de Rich­ter­vor­la­gen des

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Versicherung

Ver­lus­te aus dem Rück­kauf alter fonds­ge­bun­de­ner Lebensversicherungen

Der Ver­lust aus dem Rück­kauf einer fonds­ge­bun­de­nen Lebens­ver­si­che­rung, die vor dem 01.01.2005 abge­schlos­sen wur­de, ist nicht nach § 20 Abs. 1 Nr. 6 EStG in der am 31.12.2004 gel­ten­den Fas­sung zu berück­sich­ti­gen. Die Ver­lus­te aus dem Rück­kauf der fonds­ge­bun­de­nen Lebens­ver­si­che­run­gen sind nicht gemäß § 20 Abs. 1 Nr. 6 Satz 1 i.V.m. Satz 5 EStG (in

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Bundesfinanzhof (BFH)

Die end­gül­ti­ge Ein­nah­me­lo­sig­keit einer Kapitalbeteiligung

End­gül­tig ein­nah­me­los ist eine Kapi­tal­be­tei­li­gung erst dann, wenn fest­steht, dass Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen aus der näm­li­chen Betei­li­gung nie­mals als Ein­nah­men oder Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen i.S. des § 3 Nr. 40 EStG einer bestands­kräf­ti­gen Ver­an­la­gung des Steu­er­pflich­ti­gen oder einer bestands­kräf­ti­gen geson­der­ten und ggf. ein­heit­li­chen Fest­stel­lung sei­ner Ein­künf­te zugrun­de gele­gen haben. Fal­len kei­ne Betriebs­ver­mö­gens­meh­run­gen oder Einnahmen

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Umschul­dung eines Fremdwährungsdarlehens

Nimmt der Steu­er­pflich­ti­ge ein Dar­le­hen auf, um ein Fremd­wäh­rungs­dar­le­hen abzu­lö­sen, wel­ches er zur Anschaf­fung eines Ver­mie­tungs­ob­jekts ver­wen­det hat, sind die Schuld­zin­sen nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung abzu­zie­hen, soweit das Dar­le­hen zur Bezah­lung des bei der Umschul­dung rea­li­sier­ten Wäh­rungs­kurs­ver­lusts ver­wen­det wor­den ist. Wer­bungs­kos­ten sind nach § 9 Abs.

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Der Poli­zei­be­am­te im Ein­satz- und Strei­fen­dienst – und die täg­li­chen Fahrtkosten

Ein Poli­zei­be­am­ter im Ein­­satz- und Strei­fen­dienst ver­fügt an sei­nem ihm zuge­ord­ne­ten Dienst­sitz, den er arbeits­täg­lich auf­sucht, um dort zumin­dest in gerin­gem Umfang Tätig­kei­ten zu erbrin­gen, die er dienst­recht­lich schul­det und die zu dem Berufs­bild eines Poli­zei­voll­zugs­be­am­ten gehö­ren, über eine ers­te Tätig­keits­stät­te. Für die Fra­ge der Zuord­nung ist ent­schei­dend, ob der

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Häus­li­ches Arbeits­zim­mer – und die Umbau­kos­ten fürs Badezimmer

Reno­­vie­­rungs- und Umbau­kos­ten, die für einen Raum anfal­len, der aus­schließ­lich oder mehr als in nur unter­ge­ord­ne­tem Umfang pri­va­ten Wohn­zwe­cken dient, erhö­hen nicht die gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b Sät­ze 2 und 3 EStG abzieh­ba­ren Auf­wen­dun­gen für ein häus­li­ches Arbeits­zim­mer. Sie sind auch nicht als all­ge­mei­ne Gebäu­de­kos­ten über den Flä­chen­an­teil des Arbeitszimmers

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Die Tätig­keits­stät­te eines Flugzeugpiloten

Eine Flug­zeug­füh­re­rin, die von ihrem Arbeit­ge­ber arbeits­recht­lich einem Flug­ha­fen dau­er­haft zuge­ord­net ist und auf dem Flug­ha­fen­ge­län­de zumin­dest in gerin­gem Umfang Tätig­kei­ten erbringt, die sie als Flug­zeug­füh­re­rin arbeits­ver­trag­lich schul­det, hat dort ihre ers­te Tätig­keits­stät­te. Orts­fes­te betrieb­li­che Ein­rich­tun­gen sind räum­lich zusam­men­ge­fass­te Sach­mit­tel, die der Tätig­keit des Arbeit­ge­bers, eines ver­bun­de­nen Unter­neh­mens oder eines

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Die Fahrt­kos­ten eines Gesamthafenarbeiters

Lohn­steu­er­recht­li­cher Arbeit­ge­ber eines Gesamt­ha­fen­ar­bei­ters, der sowohl in einem unbe­fris­te­ten Arbeits­ver­hält­nis zur Gesam­t­ha­­fen-Betriebs­­­ge­­sel­l­­schaft steht als auch durch die arbeits­täg­li­che Arbeits­auf­nah­me ein wei­te­res befris­te­tes Arbeits­ver­hält­nis bei einem Hafen­ein­zel­be­trieb begrün­det, ist der Hafen­ein­zel­be­trieb. Für die Fra­ge, ob der Gesamt­ha­fen­ar­bei­ter über eine ers­te Tätig­keits­stät­te i.S. des § 9 Abs. 4 Satz 1 EStG ver­fügt, weil er einer

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Dop­pel­te Haus­halts­füh­rung – und Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung für den Ver­kauf der Zweitwohnung

Wird die Woh­nung am Beschäf­ti­gungs­ort anläss­lich der Been­di­gung einer aus beruf­li­chem Anlass begrün­de­ten dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung ver­äu­ßert, ist eine dabei anfal­len­de Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung nicht als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit zu berück­sich­ti­gen. Gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes in der im Streit­jahr gel­ten­den Fas­sung (EStG) sind not­wen­di­ge Mehr­auf­wen­dun­gen, die

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Dop­pel­te Haus­halts­füh­rung – und die Kos­ten für Haus­rat und Einrichtungsgegenstände

Kos­ten für Ein­rich­tungs­ge­gen­stän­de und Haus­rat gehö­ren nicht zu den Auf­wen­dun­gen für die Nut­zung der Unter­kunft, die nach § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 5 Satz 4 EStG mit höchs­tens 1.000 € im Monat ange­setzt wer­den kön­nen. Es han­delt sich viel­mehr um sons­ti­ge Mehr­auf­wen­dun­gen einer dop­pel­ten Haus­halts­füh­rung, die unter den all­ge­mei­nen Vor­aus­set­zun­gen des § 9 Abs. 1 Satz

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Das Sky-Bun­des­li­ga-Abo – als Wer­bungs­kos­ten eines Fußballtrainers

Die Auf­wen­dun­gen eines Fuß­ball­trai­ners für ein Sky-Bun­­­des­­li­­ga-Abo kön­nen Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit sein, wenn tat­säch­lich eine beruf­li­che Ver­wen­dung vor­liegt. Wer­bungs­kos­ten sind Auf­wen­dun­gen zur Erwer­bung, Siche­rung und Erhal­tung der Ein­nah­men (§ 9 Abs. 1 Satz 1 EStG). Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs lie­gen Wer­bungs­kos­ten vor, wenn zwi­schen den Auf­wen­dun­gen und den

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