Ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re – und die vor­aus­sicht­lich dau­ern­de Wert­min­de­rung

Bei ver­zins­li­chen Wert­pa­pie­ren, die eine For­de­rung in Höhe ihres Nomi­nal­werts ver­brie­fen, ist eine Teil­wert­ab­schrei­bung unter den Nenn­wert allein wegen gesun­ke­ner Kur­se regel­mä­ßig nicht zuläs­sig . Im hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall ermit­tel­te die kla­gen­de Anle­ge­rin ihren Gewinn nach § 8 Abs. 1 Satz 1 KStG i.V.m. § 4 Abs. 1 EStG. Sie muss dabei gemäß

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Besteue­rung der Wert­auf­ho­lung im Wert­pa­pier-Alt­be­stand

Die Wert­auf­ho­lung des Wer­t­pa­­pier-Alt­be­­stan­­des unter­fällt nicht der Steu­er­frei­stel­lung des § 8b Abs. 2 Satz 1, 3 KStG. Nach § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG blei­ben bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens Gewin­ne aus der Ver­äu­ße­rung eines Anteils an einer Kör­per­schaft oder Per­so­nen­ver­ei­ni­gung, deren Leis­tun­gen beim Emp­fän­ger zu Ein­nah­men i.S. des § 20 Abs. 1 Nr.

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Ein­be­ru­fung einer zwei­ten Gläu­bi­ger­ver­samm­lung

Die Ein­be­ru­fung einer zwei­ten Gläu­bi­ger­ver­samm­lung auf Ver­lan­gen einer Gläu­bi­ger­min­der­heit ist im Gesetz nicht vor­ge­se­hen. Für die Ein­be­ru­fung der zwei­ten Gläu­bi­ger­ver­samm­lung ent­hält das Gesetz eine spe­zi­el­le Rege­lung, wonach der Vor­sit­zen­de der ers­ten Ver­samm­lung eine zwei­te Ver­samm­lung ein­be­ru­fen kann (§ 15 Absatz 3 Satz 2 SchVG). Eine Über­prü­fung die­ser Ermes­sens­ent­schei­dung des Vor­sit­zen­den durch die

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Umschich­tung von Wert­pa­pie­ren

Nicht jede ein­mal getrof­fe­ne Anla­ge­ent­schei­dung erweist sich unter Hin­zu­zie­hung neue­rer Erkennt­nis­se als zutref­fend. Das Risi­ko, dass sich eine Anla­ge­ent­schei­dung dann im Nach­hin­ein als falsch erweist, trägt der Anle­ger. Die Bewer­tung und Emp­feh­lung des Anla­ge­ob­jekts durch eine Bank muss unter Berück­sich­ti­gung der Risi­ken bei nach­träg­li­cher Betrach­tung ledig­lich "ver­tret­bar" sein. Mit die­ser

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Wert­pa­pie­re im Betriebs­ver­mö­gen eines Arz­tes

In das Betriebs­ver­mö­gen eines Arz­tes kön­nen Wert­pa­pie­re ein­ge­legt wer­den, so der Bun­des­fi­nanz­hof in dem hier ent­schie­de­nen Fall, wenn ihre Anschaf­fung, das Hal­ten und ihr Ver­kauf ein Hilfs­ge­schäft der frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit dar­stel­len, z.B. in Form eines ver­bind­lich ver­ein­bar­ten Finan­zie­rungs­kon­zepts für den ärzt­li­chen Betrieb. Ihre Ein­la­ge min­dert den Betrag der Über­ent­nah­men i.S.

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Teil­wert­ab­schrei­bung auf fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re

Eine Teil­wert­ab­schrei­bung auf fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re unter ihren Nenn­wert allein wegen gesun­ke­ner Kur­se nicht zuläs­sig ist. Dies betrifft ins­be­son­de­re auch Geld­in­sti­tu­te, denn Abschrei­bungs­ver­bot gilt auch für fest­ver­zins­li­che Wert­pa­pie­re, die zum Han­dels­be­stand gehö­ren und des­halb im Umlauf­ver­mö­gen gehal­ten wer­den. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te eine Bank Teil­wert­ab­schrei­bun­gen auf fest­ver­zins­li­che

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Skon­tren­ver­tei­lung an der Frank­fur­ter Wert­pa­pier­bör­se

Das Ver­wal­tungs­ge­richt Frank­furt am Main hat die Skon­tren­ver­tei­lung durch die Frank­fur­ter Wert­pa­pier­bör­se für rech­tens erklärt. Skon­tro­füh­rung ist die Ver­mitt­lung und der Abschluss von Bör­sen­ge­schäf­ten zu den einem Skon­tro­füh­rer zuge­wie­se­nen Wert­pa­pie­ren unter Ein­schluss der Preis­fest­stel­lung im Prä­senz­han­del der Wert­pa­pier­bör­se. Die Antrag­stel­le­rin in dem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Frank­furt am Main ent­schie­de­nen Ver­fah­ren

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Trans­pa­renz­richt­li­nie-Durch­füh­rungs­ver­ord­nung

Das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um hat den Ent­wurf einer Tran­s­pa­­ren­z­­rich­t­­li­­nie-Durch­­­füh­­rungs­­­ver­­or­d­­nung vor­ge­legt. Hier­mit soll die Richt­li­nie 2007/​14/​EG der Kom­mis­si­on vom 8. März 2007 mit Durch­füh­rungs­be­stim­mun­gen zu bestimm­ten Vor­schrif­ten der Richt­li­nie 2004/​109/​EG zur Har­mo­ni­sie­rung der Trans­pa­renz­an­for­de­run­gen in Bezug auf Infor­ma­tio­nen über Emit­ten­ten, deren Wert­pa­pie­re zum Han­del an einem gere­gel­ten Markt zuge­las­sen sind, (ABl. EU Nr.

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Finanz­markt­richt­li­nie-Umset­zungs­ge­setz

Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf des Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­se­t­­zes beschlos­sen und damit das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren in Gang gesetzt. Mit dem Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­setz, einem Arti­kel­ge­setz, soll die EU-Rich­t­­li­­nie über Märk­te für Finanz­in­stru­men­te in natio­na­les Recht umge­setzt wer­den. Mit die­sem Geset­zes­vor­ha­ben wird die Umset­zung des EU-Akti­on­s­­pla­­nes Finanzdienst?leistungen in das deut­sche Recht ‑ soweit der Wert­pa­pier­be­reich betrof­fen

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Trans­pa­renz­richt­li­nie-Umset­zungs­ge­setz

Am 20. Janu­ar 2007 ist das Tran­s­pa­­ren­z­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­setz in sei­nen wesent­li­chen in Kraft getre­ten, mit dem die Umset­zung der Richt­li­nie 2004/​109/​EG des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 15. Dezem­ber 2004 zur Har­mo­ni­sie­rung der Trans­pa­renz­an­for­de­run­gen in Bezug auf Infor­ma­tio­nen über Emit­ten­ten, deren Wert­pa­pie­re zum Han­del auf einem gere­gel­ten Markt zuge­las­sen sind,

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Wirt­schafts­prü­fer aus Dritt­län­dern

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat eine öffent­li­che Kon­sul­ta­ti­on über ihre künf­ti­ge Stra­te­gie im Hin­blick auf Abschluss­prü­fun­gen im Zusam­men­hang mit Dritt­län­dern begon­nen. Die Kon­sul­ta­ti­on dient der Ein­ho­lung von Stel­lung­nah­men zu mög­li­chen Durch­füh­rungs­maß­nah­men zu Art. 45 – 47 der am 29. Juni 2006 in Kraft getre­te­nen Richt­li­nie über Abschluss­prü­fun­gen (2006/​43/​EG). Art. 45 und 46 der Richt­li­nie betref­fen

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Haf­tung für Flug­ge­päck

Die Klau­seln in sei­nen All­ge­mei­nen Beför­de­rungs­be­din­gun­gen eines Luft­fahrt­un­ter­neh­mens "Im auf­zu­ge­ben­den Gepäck des Flug­gas­tes dür­fen zer­brech­li­che oder ver­derb­li­che Gegen­stän­de, Com­pu­ter oder sons­ti­ge elek­tro­ni­sche Gerä­te, Geld, Juwe­len, Edel­me­tal­le, Wert­pa­pie­re, Effek­ten und ande­re Wert­sa­chen und fer­ner Geschäfts­pa­pie­re und Mus­ter nicht ent­hal­ten sein; der Luft­fracht­füh­rer darf die Beför­de­rung als auf­zu­ge­ben­des Gepäck ver­wei­gern." und "Der

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Haf­tung für Luft­ge­päck

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te dar­über zu ent­schei­den, ob ein Luft­fahrt­un­ter­neh­men in sei­nen All­ge­mei­nen Beför­de­rungs­be­din­gun­gen fol­gen­de Klau­seln ver­wen­den darf: "Im auf­zu­ge­ben­den Gepäck des Flug­gas­tes dür­fen zer­brech­li­che oder ver­derb­li­che Gegen­stän­de, Com­pu­ter oder sons­ti­ge elek­tro­ni­sche Gerä­te, Geld, Juwe­len, Edel­me­tal­le, Wert­pa­pie­re, Effek­ten und ande­re Wert­sa­chen und fer­ner Geschäfts­pa­pie­re und Mus­ter nicht ent­hal­ten sein; der Luft­fracht­füh­rer

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Finanz­markt­richt­li­nie-Umset­zungs­ge­setz

Das Bun­des­fi­nanz­mins­te­ri­um hat den Ent­wurf eines Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­se­t­­zes vor­ge­legt. Mit dem Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­zungs­­ge­­setz, einem Arti­kel­ge­setz, soll die EU-Rich­t­­li­­nie über Märk­te für Finanz­in­stru­men­te in natio­na­les Recht wer­den und die Umset­zung des EU-Akti­on­s­­pla­­nes Finanzdienst?leistungen in das deut­sche Recht ‑ soweit der Wert­pa­pier­be­reich betrof­fen ist ‑ abge­schlos­sen wer­den.

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Ver­jäh­rung im Wert­pa­pier­han­del

Scha­dens­er­satz­an­sprü­che gegen ein Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men, das ohne die nach dem Kre­dit­we­sen­ge­setz erfor­der­li­che Erlaub­nis tätig ist, unter­lie­gen nach einem jetzt ver­öf­fet­nlich­ten Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht der Ver­jäh­rung nach § 37a WpHG. Ein Unter­neh­men, das sich auf den Ein­tritt der Ver­jäh­rung nach § 37a WpHG beruft, trägt die Dar­­­le­gungs- und Beweis­last, dass es

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Über­nah­me­richt­li­nie – Umset­zungs­ge­setz

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat einen Gesetz­ent­wurf zur Umset­zung der EU-Über­­­nah­­me­­rich­t­­li­­nie vor­ge­legt. Die­ser Ent­wurf soll deut­sche Unter­neh­men vor Über­nah­men durch aus­län­di­sche Gesell­schaf­ten schüt­zen. Wesent­li­che Rege­lun­gen der EU-Über­­­nah­­me­­rich­t­­li­­nie sind in Deutsch­land bereits am 1. Janu­ar 2002 mit dem Wer­t­pa­pie­­rer­werbs- und Über­nah­me­ge­setz in Kraft getre­ten. Die noch umzu­set­zen­den Rege­lun­gen betref­fen vor allem die Mög­lich­keit

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